Bistum Fulda
Beratung für ehemalige Heimkinder
Katholische Kirche schaltet bundesweite Telefon-Seelsorge für Betroffene
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Die katholische Kirche hat eine bundesweite Telefon-Hotline für ehemalige Heimkinder vorgestellt, die in den 50er und 60er Jahren in katholischen Einrichtungen untergebracht waren.
Unter der Nummer 0180 4100 400 (Kosten: 20 Ct pro Anruf aus dem deutschen Festnetz) können ehemalige Heimkinder der Nachkriegszeit anrufen, ihre Lebensgeschichte erzählen und sich therapeutisch beraten lassen.
Der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz Pater Dr. Hans Langendörfer sagte bei der Vorstellung des Beratungsangebots: „Die Deutsche Bischofskonferenz bedauert zutiefst, dass damals offenbar auch in katholischen Heimen Kindern und Jugendlichen Unrecht sowie seelische und körperliche Gewalt angetan wurde.“ Mit der Hotline wolle sich die katholische Kirche den Erwartungen ehemaliger Heimkinder stellen und sie bei der Aufarbeitung ihrer Lebensgeschichten nach Kräften unterstützen. „Sie will die Entstigmatisierung ehemaliger Heimkinder und ihre Rehabilitation.“
Sr. Sara Böhmer, Generalpriorin der Dominikanerinnen von Bethanien, und Vertreterin der Deutschen Ordensobernkonferenz, sagte: „Jeder Fall von Misshandlung, Demütigung und Gewalt war und ist einer zuviel. Das gilt für jedes Kind und jeden Jugendlichen, die in unseren Heimen gelitten haben. Deshalb bemühen wir uns nach Kräften, mit möglichst jedem und jeder Einzelnen zu sprechen, die das möchten.“ Die Hotline sei ein niederschwelliges Gesprächsangebot, das vor allem jene Betroffenen erreichen solle, die bisher nicht mit ehemaligen Trägern in Kontakt seien „weil sie keine direkten Anknüpfungspunkte mehr haben“ oder „weil sie aufgrund ihrer Erfahrungen den direkten Kontakt bisher vermieden haben.“
Der Diözesanbeauftragte der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum Köln, Dr. Hannspeter Schmidt, erläuterte das seelsorgerische Angebot der Hotline, das die Ehe-, Familien-, und Lebensberatung im Erzbistum Köln im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz realisiert. „Die Hotline wird eine erste Anlaufstelle sein für Betroffene, telefonisch über das zu sprechen, was sie erfahren und erlitten haben – auch anonym, falls das gewünscht ist. Die Berater am Telefon sind geschulte Zuhörer und psychotherapeutisch kompetente Gesprächspartner.“ Die Beratung könne unabhängig von Konfession, Weltanschauung und Herkunft in Anspruch genommen werden, betonte Schmidt. Zunächst werden zwei Mitarbeiter die Erreichbarkeit der Hotline gewährleisten. Das Projekt soll für ein Jahr laufen und bei Bedarf verlängert werden.
Neben der Telefonberatung gibt es auch die Möglichkeit zur Online-Beratung. Auf Wunsch der Anrufer und je nach Bedarf werden die Mitarbeiter der Hotline auch psychotherapeutische Hilfe vermitteln. Außerdem kann der Kontakt zu den jeweiligen Trägern der Einrichtungen bzw. ihren heutigen Rechtsnachfolgern ermöglicht werden.
Die Hotline (0180 4100 400 , Kosten: 20 Ct pro Anruf aus dem deutschen Festnetz) ist zu folgenden Zeiten erreichbar: Montag, Mittwoch und Freitag von 9.00-18.00 Uhr. Nähere Informationen unter: www.heimkinder-hotline.de oder www.dbk.de
Unter der Nummer 0180 4100 400 (Kosten: 20 Ct pro Anruf aus dem deutschen Festnetz) können ehemalige Heimkinder der Nachkriegszeit anrufen, ihre Lebensgeschichte erzählen und sich therapeutisch beraten lassen.
Der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz Pater Dr. Hans Langendörfer sagte bei der Vorstellung des Beratungsangebots: „Die Deutsche Bischofskonferenz bedauert zutiefst, dass damals offenbar auch in katholischen Heimen Kindern und Jugendlichen Unrecht sowie seelische und körperliche Gewalt angetan wurde.“ Mit der Hotline wolle sich die katholische Kirche den Erwartungen ehemaliger Heimkinder stellen und sie bei der Aufarbeitung ihrer Lebensgeschichten nach Kräften unterstützen. „Sie will die Entstigmatisierung ehemaliger Heimkinder und ihre Rehabilitation.“
Sr. Sara Böhmer, Generalpriorin der Dominikanerinnen von Bethanien, und Vertreterin der Deutschen Ordensobernkonferenz, sagte: „Jeder Fall von Misshandlung, Demütigung und Gewalt war und ist einer zuviel. Das gilt für jedes Kind und jeden Jugendlichen, die in unseren Heimen gelitten haben. Deshalb bemühen wir uns nach Kräften, mit möglichst jedem und jeder Einzelnen zu sprechen, die das möchten.“ Die Hotline sei ein niederschwelliges Gesprächsangebot, das vor allem jene Betroffenen erreichen solle, die bisher nicht mit ehemaligen Trägern in Kontakt seien „weil sie keine direkten Anknüpfungspunkte mehr haben“ oder „weil sie aufgrund ihrer Erfahrungen den direkten Kontakt bisher vermieden haben.“
Der Diözesanbeauftragte der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum Köln, Dr. Hannspeter Schmidt, erläuterte das seelsorgerische Angebot der Hotline, das die Ehe-, Familien-, und Lebensberatung im Erzbistum Köln im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz realisiert. „Die Hotline wird eine erste Anlaufstelle sein für Betroffene, telefonisch über das zu sprechen, was sie erfahren und erlitten haben – auch anonym, falls das gewünscht ist. Die Berater am Telefon sind geschulte Zuhörer und psychotherapeutisch kompetente Gesprächspartner.“ Die Beratung könne unabhängig von Konfession, Weltanschauung und Herkunft in Anspruch genommen werden, betonte Schmidt. Zunächst werden zwei Mitarbeiter die Erreichbarkeit der Hotline gewährleisten. Das Projekt soll für ein Jahr laufen und bei Bedarf verlängert werden.
Neben der Telefonberatung gibt es auch die Möglichkeit zur Online-Beratung. Auf Wunsch der Anrufer und je nach Bedarf werden die Mitarbeiter der Hotline auch psychotherapeutische Hilfe vermitteln. Außerdem kann der Kontakt zu den jeweiligen Trägern der Einrichtungen bzw. ihren heutigen Rechtsnachfolgern ermöglicht werden.
Die Hotline (0180 4100 400 , Kosten: 20 Ct pro Anruf aus dem deutschen Festnetz) ist zu folgenden Zeiten erreichbar: Montag, Mittwoch und Freitag von 9.00-18.00 Uhr. Nähere Informationen unter: www.heimkinder-hotline.de oder www.dbk.de
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