Bistum Fulda
"Neue Epoche der Glaubensverkündigung"
Benedikt XVI. ruft Priester zur stärkeren Nutzung des Internets auf

Papst Benedikt XVI. hat die Priester zu einer stärkeren Nutzung des Internet aufgerufen. Die neuen Medien böten "seelsorgerisch unbegrenzte Perspektiven" und eröffneten eine "neue Epoche" der Glaubensverkündigung, schrieb der Papst in einer veröffentlichten Botschaft zum nächsten Mediensonntag. Die Verbreitung und der "beträchtliche Einfluss" der neuen Kommunikationswege verpflichte die Kirche, diese Möglichkeiten engagierter zu nutzen.
Priester müssten ihre Leitungsfunktion auch in den neuen Gemeinden der digitalen Welt ausüben, heißt es in der Botschaft. Sie werden aufgefordert, auch Blogs und Online-Videos zu Evangelisierung und Katechese zu nutzen. Ein "angemessener und kompetenter Gebrauch" des Internet soll nach den Worten des Papstes Bestandteil der Priesterausbildung sein. Praktische Medienkenntnis solle sich mit einer soliden theologischen Vorbereitung und Spiritualität verbinden.
Ein Priester müsse in der "digitalen Welt sein Herz als Mann Gottes durchscheinen lassen" und dem "Kommunikationsstrom des Internet eine Seele geben". Das Wort Gottes werde sich "seinen Weg unter den unzähligen Schnittstellen im dichten Netz der Highways, die den Cyberspace durchziehen, bahnen".
Benedikt XVI. rief zu besonderer Aufmerksamkeit für Nichtglaubende und Menschen anderer Religionen auf. Das Internet verglich er mit dem "Haus des Gebetes für alle Völker", das der Prophet Jesaja ankündigte. Auf Gefahren einer missbräuchlichen Nutzung des Internets und etwa auf Fragen, die den Schutz der Persönlichkeitsrechte betreffen, geht die Botschaft nicht ein. Auch konkrete pastoralpraktische Probleme wie Beichte und Sündenvergebung über Internet werden nicht angesprochen.
Der 44. katholische "Welttag der sozialen Kommunikationsmittel" wird am Sonntag vor Pfingsten am 16. Mai begangen; in Deutschland findet er hingegen am 12. September statt. Er steht unter dem Motto "Der Priester und die Seelsorge in der digitalen Welt - die neuen Medien im Dienst des Wortes".
(KNA)
Priester müssten ihre Leitungsfunktion auch in den neuen Gemeinden der digitalen Welt ausüben, heißt es in der Botschaft. Sie werden aufgefordert, auch Blogs und Online-Videos zu Evangelisierung und Katechese zu nutzen. Ein "angemessener und kompetenter Gebrauch" des Internet soll nach den Worten des Papstes Bestandteil der Priesterausbildung sein. Praktische Medienkenntnis solle sich mit einer soliden theologischen Vorbereitung und Spiritualität verbinden.
Ein Priester müsse in der "digitalen Welt sein Herz als Mann Gottes durchscheinen lassen" und dem "Kommunikationsstrom des Internet eine Seele geben". Das Wort Gottes werde sich "seinen Weg unter den unzähligen Schnittstellen im dichten Netz der Highways, die den Cyberspace durchziehen, bahnen".
Benedikt XVI. rief zu besonderer Aufmerksamkeit für Nichtglaubende und Menschen anderer Religionen auf. Das Internet verglich er mit dem "Haus des Gebetes für alle Völker", das der Prophet Jesaja ankündigte. Auf Gefahren einer missbräuchlichen Nutzung des Internets und etwa auf Fragen, die den Schutz der Persönlichkeitsrechte betreffen, geht die Botschaft nicht ein. Auch konkrete pastoralpraktische Probleme wie Beichte und Sündenvergebung über Internet werden nicht angesprochen.
Der 44. katholische "Welttag der sozialen Kommunikationsmittel" wird am Sonntag vor Pfingsten am 16. Mai begangen; in Deutschland findet er hingegen am 12. September statt. Er steht unter dem Motto "Der Priester und die Seelsorge in der digitalen Welt - die neuen Medien im Dienst des Wortes".
(KNA)
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