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Pilgerfahrt der Diözese Fulda zum Eucharistischen Kongress 2013.


Jugendfahrt zum Eucharistischen Kongress


"Weg der Monstranz" durch das Bistum Fulda


Aufruf der Bischöfe

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Weltjugendtag

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Weltjugendtag 2013 in Rio de Janeiro - alle Infos.

Jahr des Glaubens

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Glaubenskurse für interessierte und suchende Menschen.

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300 Jahre Dom zu Fulda

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Bilder, Musik, Bücher, Stimmen, Video zum Jubiläum der Kathedralkirche des Bistums Fulda.

Virtueller Rundgang durch den Dom
Kartendarstellung: Dekanate und Pastoralverbünde
Kartendarstellung: Dekanate und Pastoralverbünde

Bistum Fulda - Karte

 

Denkmalpflege im Bistum Fulda

Kirchliche Denkmalpflege

von Diözesanbaumeister Dr. Burghard Preusler  
Wenn viel Geld für die Restaurierung eines alten Kirchengemäuers ausgegeben wird, stellen sich natürlich jedem von uns Fragen wie: Warum kümmert man sich so intensiv um ein paar qm alter Kalkfarben, um rieselnden Putz, warum ist der Erhalt von ein paar unsichtbaren Steinen unter Putz wichtiger, als sie in ihrer natürlichen Schönheit zu genießen? Die Bewegungen und Strömungen eines Mahlstroms menschlicher Entscheidungen, in Kirche und Welt, werden für Einzelne immer undurchsichtiger. Deshalb informieren wir uns in Presse, Funk und Fernsehen, je mehr wir zu wissen meinen, desto weniger behalten wir den Überblick. So erscheinen auf einer sich stetig verändernden Oberfläche des genannten Stroms auch Objekte vor uns, die einem Diözesankonservator anvertraut sind. Es rücken Kirchen und Kunstwerke in unser Blickfeld, anderen müssen wir beim Untergang zusehen. Wir sprechen in der Kirche von den "zeitlichen Gütern", die von Menschen gemacht sind oder deren besonderen Wert Menschen verabredet haben. Viele sind kunstvoll, andere eher handwerklich, manche inzwischen gelegentlich auch industriell oder gar medial gefertigt. Sie künden alle von den Idealen und Zielen ihrer Propagandisten. Nach unserem Verständnis künden sie jedoch nicht vom irdischen Glück der Menschen, z.B. von dem Glück einen alten Stein zu betrachten, sondern vom Heil Gottes, seinem Geschenk an die Menschen. Und sobald diese Dinge sich in der Geschichte der Kirche bewähren, sollten sie Gegenstand der kirchlichen Denkmalpflege sein. Denn man muß hier auf Erden Gottes Anspruch unter den Menschen einfordern und sein Heil verwirklichen. Wir würden jedoch weder kirchliche noch weltliche Denkmalpflege betreiben können, wenn nicht die so genannten "kleinen Leute" über viele tausend Jahre die mühsame Arbeit auf den Äckern, auf den Wiesen, im Wald und in den Werkstätten oder an Fließbändern erledigt hätten. Sie haben die materiellen Grundlagen für das Entstehen unserer Kunstwerke und Andachtsräume geschaffen. In guten Zeiten konnten sie aus solchen Leistungen nicht nur wirtschaftliche Absicherung sondern auch ein gesundes Selbstbewusstsein beziehen. Die darin angelegte Dynamik der gesellschaftlichen Prozesse ist hier leider nicht darstellbar. Sie ist aber bedeutsam für eine 2000 Jahre alte Kirche Christi. Obwohl es die handfesten örtlichen Zeugnisse unserer Kirchen, ihres Mauerwerks und Mörtels, ihres schweißtreibenden und wirtschaftlich aufwendigen Unterhalts in fachlich dokumentierbarer Überlieferung gibt, sind die schriftlichen Nachrichten Gegenstand mancher Spekulation. Solange die technischen wie die gesellschaftlichen Wege der Überprüfung, Wahrheit kann und muß wachsen, wohl eher präziser werden, ist jede unbedarfte Zerstörung eines intakten Zusammenhangs, jede Vernachlässigung des Unterhalts dieser "zeitlichen Güter" eine Entmündigung kommender Generationen. Hätten wir zum Beispiel dem Schimmelpilz in der Krypta von St. Andreas in Fulda-Neuenberg nicht Einhalt geboten, wären die überregional bedeutsamen Wandmalereien bald nur noch auf Papier, also aus zweiter Hand zu lesen gewesen. Bis vor 10 Jahren mußte bereits in der Wissenschaft die Qualität mittelalterlicher Wandmalerei im Kloster Fulda infrage gestellt werden. Jetzt darf man sie wieder mit der reicher überlieferten Buchmalerei gesichert in Beziehung setzen. Solange es kirchliche Denkmäler gibt, wird sich jede neue Generation ein Bild vom Glauben der eigenen Vorfahren verschaffen - und wenn es nur dazu diente, das jeweils erarbeitete Heil daran realistischer messen zu können, wie mühsam der Broterwerb und das Überleben waren - und welche Schätze unter solchen Bedingungen für überindividuelle Ziele zu erwirtschaften sind. Das sind menschliche Regungen, denen die harte Wirklichkeit der Steine und die nur wenig weichere Wirklichkeit des Mörtels erst Wahrheit und - sicher auch notwendige - Zügelung verleihen. Dabei geht es gar nicht um den materiellen Wert irdischer Schönheit, sondern um überindividuelle Ziele, Visionen und Wahrheiten des Glaubens, die sich die Menschen in Zukunft nutzbar machen können. Diese müssen aufgrund der langen Fristen sozialer Bewegungen vielleicht über Generationen wachsen, ja reifen. Die Denkmalpflege bietet Möglichkeiten, die allein langfristig zu gewinnende Erfahrungen der Menschen aufzubewahren, ihre Qualitäten über lange Zeit immer wieder neu - objektivierend - zu prüfen und weiterzureichen. Ob sie wertvoller werden, entscheiden die Generationen nach uns. Ob wir denen die Chancen zur Überprüfung geben wollen, entscheiden wir heute. Burghard Preusler
 
 
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Aktuelle Meldungen

Kirchliche Sendungen im Hörfunk
In einer katholischen Morgenfeier am Sonntag, 26. Mai, um 7.30 Uhr im 2. Programm des Hessischen Rundfunks (hr2-kultur) wird Monsignore Pfarrer Elmar Gurk (Fulda) die Ansprache halten. Marcus C. Leitschuh (Kassel) wird vom 27. bis 31. Mai sowie am 2. Juni innerhalb der Sendereihe „Übrigens …“ auf hr4 zu hören sein. Den „Zuspruch“ im ersten Programm des Hessischen Rundfunks (hr1) wird in der Woche vom 27. Mai bis 1. Juni Dr. Peter Felix Ruelius (Fulda) übernehmen.
Jugendlobpreis in der Michaelskirche
Am Sonntag, 2. Juni, findet um 18 Uhr ein Jugendlobpreis in der Michaelskirche statt. Im Jahr des Glaubens stehen die Lobpreisgebete unter der Überschrift „Feel the Spirit!“. Jugendpfarrer Thomas Renze wird dazu eine Katechese halten.
Bistum Fulda fordert Nachbesserungen bei Ausweisung von Vorrangflächen für Windkraftanlagen
Die Bauabteilung des Bischöflichen Generalvikariats in Fulda hat erhebliche Bedenken gegen den „Teilregionalplan Energie Nordhessen 2013“, durch den Vorrangflächen für den Bau von Windkrafträdern ausgewiesen werden, und fordert hier erhebliche Nachbesserungen, da die Kulturlandschaft des Fuldaer Landes und denkmalpflegerische Aspekte in dem Plan nicht genügend berücksichtigt worden sind. Eine detaillierte Stellungnahme zu dem Teilregionalplan hat das Bistum daher an das Regierungspräsidium und die Mitglieder der Regionalversammlung versandt.
Musical „Auf Leben und Tod“ über den hl. Augustinus in Neuhof
Am Dienstag, 4. Juni, wird im Gemeindezentrum in Neuhof das Musical „Auf Leben und Tod – Bist du bereit für die Wahrheit?“ aufgeführt. Beginn ist um 19 Uhr. Es handelt sich bei dem Stück um eine Produktion der Emmanuel School of Mission (Altötting).
Pfarrer Dr. Ernst 70 Jahre
Akademikerseelsorger Geistlicher Rat Pfarrer Dr. Norbert Ernst (Grebenstein) kann am 25. Mai seinen 70. Geburtstag begehen. Er wurde 1943 in Kassel geboren und legte 1962 am Realgymnasium in Rotenburg/Fulda die Abiturprüfung ab.
 

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