Dommuseum
Sonderausstellung Weg der Hoffnung - Modelle von Ulrich Barnickel



Von Pfingstmontag, 28.05. bis zum 11. Juni 2012 wird im Dommuseum Fulda eine Sonderausstellung mit den Kreuzwegmodellen des Bildhauers Dr. Ulrich Barnickel gezeigt. Der Künstler erlaubt damit einen Einblick in den Schaffensprozess des monumentalen „Weges der Hoffnung“, der von ihm an der Gedenkstätte Point Alpha gestaltet wurde. Zwanzig Jahre nach Mauerfall und Wiedervereinigung wurden die 14 Stationen über eine Strecke von anderthalb Kilometern an dem ehemaligen Kolonnenweg der innerdeutschen Grenze von der Point Alpha Stiftung errichtet. Sie greifen die Bildthemen des christlichen Kreuzweges auf und erzählen als Mahnmal mit Titeln wie „Willkür“, „Unterdrückung“ und „Solidarität“ auch vom Leid der Geschichte deutscher Teilung. Für die mehrere Meter hohen Eisenskulpturen fertigte Barnickel Modelle, in denen er den Ausdruck und die räumliche Konstellation seiner Ideen entwickeln und prüfen konnte. Entstanden sind dabei eigenständige kleinformatige Arbeiten, die in ihrer skizzenhaften Verdichtung ganz eigene Wirkung entfalten. In der „silbernen Kapelle“ des Dommuseums, die gewöhnlich der Aufbewahrung des historischen Silberaltars und seiner Reliquien vorbehalten ist, können diese Modelle nun die Aktualität und Notwendigkeit christlich geprägter künstlerischer Ausdrucksmittel beweisen. Barnickel, der 1955 in Weimar geboren wurde und 1985 in die Bundesrepublik ausgebürgert wurde, hat mit seiner Interpretation des Kreuzweges vielfältige Deutungs- und Identifikationsmöglichkeiten geschaffen, die jedem Betrachter Anknüpfungspunkte eigener Erfahrungen bieten. Zum „Weg der Hoffnung“ und dessen Entstehungsgeschichte ist im Frankfurter B3-Verlag ein Bildband erschienen, der ebenfalls in der Ausstellung erhältlich ist. Bis zum 22.06.2012 wird parallel im Fuldaer Bonifatiushaus eine Fotoausstellung zum Weg der Hoffnung mit Bildern von Karin Reichardt gezeigt.
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In einer Eucharistiefeier im Dom zu Fulda hat Bischof Heinz Josef Algermissen am Donnerstag knapp 40 Religionslehrerinnen und Religionslehrern aus der Diözese die „Missio canonica“ (kirchliche Lehrbeauftragung) erteilt.Orientierung geben inmitten der Gleichgültigkeiten der Welt
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