Kirchenmusik aktuell
5. Diözesankinderchortag des Bistums Fulda in Bad Orb
230 junge Sängerinnen und Sänger aus neun Kinderchören und Scholen im Alter zwischen 8 und 12 Jahren waren am Sonntag, dem 5. Juli 2009, nach Bad Orb gekommen, um gemeinsam einen ganz besonderen Tag zu erleben, der schwerpunktmäßig der Musik gewidmet war. Den Höhepunkt bildeten für die Kinder aus den verschiedenen Regionen des Bistums Fulda das feierliche Pontifikalamt in der Pfarrkirche St. Martin mit Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez am späten Vormittag und das Mitmachkonzert mit Liedern des Kindermusicals "Sag niemals nie zu Ninive" zum Abschluss der Veranstaltung. "Uns gefällt die Musik gut, wir haben schon auf der Busfahrt gesungen"
"Ein wunderschönes musikalisches Programm, gekrönt von einem sehr ansprechenden Gottesdienst", so und ähnlich waren die positiven Reaktionen auf den 5. Diözesankinderchortag.
Für die Messe hatten die Chöre bereits in den Monaten zuvor zwölf Stücke erarbeitet. Ein begleitendes Orchester unter Leitung von Thomas Wiegelmann, dem Diözesanbeauftragten für Kinderchöre, unterstrich die festliche Stimmung des Chorgesangs, der überwiegend in den Händen der Diözesankirchenmusikreferentin Edith Harmsen lag. Schon im Pontifikalamt war es spürbar: Alle waren voll bei der Sache, die Feier der Eucharistie und das Singen der vielen Lieder bereiteten große Freude. Auch der Weihbischof lobte das Engagement der Mitwirkenden und zeigte sich sichtlich beeindruckt vom großen Klang der vielen Kinderstimmen. In seiner Predigt sagte er, jeder Mensch habe nicht nur seine Stimme, sondern auch eine Stimme des Herzens, die ebenfalls Stimmbildung brauche. Er dankte den Kindern dafür, dass sie im Gottesdienst mit ihrem Singen einen so wichtigen Dienst übernehmen und den Menschen Freude machen.
Nach dem Mittagessen, das die Malteser zubereitet hatten, gab es zum Ausgleich und zur Entspannung ein abwechslungsreiches Workshop-Programm im Pfarrzentrum. Die Kinder konnten die vorbereiteten Spielangebote nutzen oder sich kreativ einbringen, als es darum ging, sich gegenseitig mit Meeresmotiven zu schminken sowie Requisiten und Kulissenelemente zu basteln, die bei der Aufführung des Musicals zum Einsatz kommen sollten. Das Programm wurde wesentlich von der Gruppe "Rote Rübe" aus Kassel gestaltet, aber auch die Betreuer trugen zu einem reibungslosen Ablauf bei.
Gudrun Stute, Leiterin der Kinderkantorei Kassel, war musikalisch für das "Jona-Musical" verantwortlich. Nach einer kurzen Generalprobe in der Kirche machten sich alle auf den Fußweg zum Kurhaushotel, wo die Kinder den Saal kurzerhand in ein großes Meer und die Bühne in die Stadt Ninive verwandelten. Das Gewitter, das Jonas Schiff bedrohte, wurde sehr authentisch dargestellt und die Sängerinnen und Sänger waren mit Eifer bei der Sache, als sie die Wellen des sturmgepeitschten Meeres imitierten und gespannt auf ihren musikalischen Einsatz warteten. Die Aufführung wurde nach den Wochen der Vorbereitung zu einem schönen Finale, bei dem sich die Akteure noch einmal richtig steigern konnten.
Trotz der Anstrengungen bei hochsommerlichen Temperaturen konnte man nur in gut gelaunte und zufriedene Gesichter blicken. Das Organisationsteam bedankte sich herzlich für die sehr gute Vorbereitung des gesamten musikalischen Programms und das vorbildliche Engagement, bevor sich die Chöre aus nah und fern nach einem abwechslungsreichen Sonntag voller Eindrücke auf ihre Heimreise begaben. Das gelungene Ereignis hat allen Beteiligten sehr viel Freude gemacht und der Tag insgesamt war ein tolles Erlebnis für die Gemeinschaft, getragen von guter Stimmung und begeistertem Mitmachen. Durch die menschliche und organisatorische Einsatzfreude leisteten die Mädchen und Jungen in den Kinderchören, die Chorleiterinnen und Chorleiter, die Eltern, Begleitpersonen und Helfer, die sich auf diesen Tag eingelassen hatten, sowie die Regionalkantoren hervorragendes Teamwork und sie alle können mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein.
Sabine Baist
Für die Messe hatten die Chöre bereits in den Monaten zuvor zwölf Stücke erarbeitet. Ein begleitendes Orchester unter Leitung von Thomas Wiegelmann, dem Diözesanbeauftragten für Kinderchöre, unterstrich die festliche Stimmung des Chorgesangs, der überwiegend in den Händen der Diözesankirchenmusikreferentin Edith Harmsen lag. Schon im Pontifikalamt war es spürbar: Alle waren voll bei der Sache, die Feier der Eucharistie und das Singen der vielen Lieder bereiteten große Freude. Auch der Weihbischof lobte das Engagement der Mitwirkenden und zeigte sich sichtlich beeindruckt vom großen Klang der vielen Kinderstimmen. In seiner Predigt sagte er, jeder Mensch habe nicht nur seine Stimme, sondern auch eine Stimme des Herzens, die ebenfalls Stimmbildung brauche. Er dankte den Kindern dafür, dass sie im Gottesdienst mit ihrem Singen einen so wichtigen Dienst übernehmen und den Menschen Freude machen.
Nach dem Mittagessen, das die Malteser zubereitet hatten, gab es zum Ausgleich und zur Entspannung ein abwechslungsreiches Workshop-Programm im Pfarrzentrum. Die Kinder konnten die vorbereiteten Spielangebote nutzen oder sich kreativ einbringen, als es darum ging, sich gegenseitig mit Meeresmotiven zu schminken sowie Requisiten und Kulissenelemente zu basteln, die bei der Aufführung des Musicals zum Einsatz kommen sollten. Das Programm wurde wesentlich von der Gruppe "Rote Rübe" aus Kassel gestaltet, aber auch die Betreuer trugen zu einem reibungslosen Ablauf bei.
Gudrun Stute, Leiterin der Kinderkantorei Kassel, war musikalisch für das "Jona-Musical" verantwortlich. Nach einer kurzen Generalprobe in der Kirche machten sich alle auf den Fußweg zum Kurhaushotel, wo die Kinder den Saal kurzerhand in ein großes Meer und die Bühne in die Stadt Ninive verwandelten. Das Gewitter, das Jonas Schiff bedrohte, wurde sehr authentisch dargestellt und die Sängerinnen und Sänger waren mit Eifer bei der Sache, als sie die Wellen des sturmgepeitschten Meeres imitierten und gespannt auf ihren musikalischen Einsatz warteten. Die Aufführung wurde nach den Wochen der Vorbereitung zu einem schönen Finale, bei dem sich die Akteure noch einmal richtig steigern konnten.
Trotz der Anstrengungen bei hochsommerlichen Temperaturen konnte man nur in gut gelaunte und zufriedene Gesichter blicken. Das Organisationsteam bedankte sich herzlich für die sehr gute Vorbereitung des gesamten musikalischen Programms und das vorbildliche Engagement, bevor sich die Chöre aus nah und fern nach einem abwechslungsreichen Sonntag voller Eindrücke auf ihre Heimreise begaben. Das gelungene Ereignis hat allen Beteiligten sehr viel Freude gemacht und der Tag insgesamt war ein tolles Erlebnis für die Gemeinschaft, getragen von guter Stimmung und begeistertem Mitmachen. Durch die menschliche und organisatorische Einsatzfreude leisteten die Mädchen und Jungen in den Kinderchören, die Chorleiterinnen und Chorleiter, die Eltern, Begleitpersonen und Helfer, die sich auf diesen Tag eingelassen hatten, sowie die Regionalkantoren hervorragendes Teamwork und sie alle können mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein.
Sabine Baist



Foto: Elsbeth Ziegler

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