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Bistum Fulda

Minis entdeckten Marburg

Diözesaner Ministrantentag fand erstmalig auf dem Schlossparkgelände statt

Marburg/Fulda. Die rund 350 Mädchen und Jungen, die am Samstagmorgen aus vielen Teilen Hessens nach Marburg gekommen waren um einen aufregenden Tag zu verbringen, hatten mindestens eine Gemeinsamkeit: Sie alle sind Ministranten im Bistum Fulda und waren als Gäste beim bistumsweiten Ministrantentag im Schlosspark.

Auf der Schlossparkbühne wurden die jungen Gäste bei strahlendem Sonnenschein von Jugendpfarrer Thomas Renze und dem eigens angereisten Fuldaer Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke herzlich begrüßt. Stanke dankte den Messdienern für ihr Engagement und bestärkte die jungen Teilnehmer in ihrem täglichen Tun mit einem Vergleich: „Wenn man die Größe des Weltalls betrachtet, in der die Erde zu einem Staubkorn wird und jeder von uns Menschen wiederum nur ein winziger Teil auf unserer Erde ist - wie schön ist es dann zu wissen, dass Gott uns alle mit unserem Namen kennt und das wir zu ihm gehören dürfen!“

Im Laufe des Tages gab es dann für die Jungen und Mädchen gemäß dem Motto des Ministrantentages „Das Geheimnis von Marburg!“ viel zu erleben und zu entdecken - von der Stadtrallye und dem Grimm-Dich-Pfad über Bastel- und Tanzworkshops bis hin zur Hüpfburg oder einer Chill-Area der Jugendgruppe OHANA. Bei einem Spiel rund um Ernährungsfragen von der Katholischen Jungen Gemeinde (KjG) oder bei der Begehung der roten Spiri-Jurte der Pfadfinder der DPSG konnten die jungen Teilnehmer darüber hinaus noch etwas lernen.

So waren die zwölfjährige Victoria und die gleichaltrige Mareike aus Biebergemünd bei Wächtersbach auch ganz begeistert vom Programmangebot im Schlosspark und der Marburger Oberstadt: „Außer den vielen Treppen gefällt es uns hier echt gut. Und unseren Pfarrer haben wir so auch noch nie erlebt!“ sagten die beiden Mädchen mit Blick auf Karl-Peter Aul, der gerade mit den Jungs auf der Wiese Fußball spielte.


Er war mit 60 Jungen und Mädchen im Alter von 9-13 Jahren, der Gemeindereferentin Frau Walk und einigen Eltern aus Südhessen nach Marburg gereist. Er sieht den Ministrantentag als Dankeschön und Bestätigung für deren Dienst in der Gemeinde. Über den diesjährigen Veranstaltungsort zeigte er sich sehr zufrieden. „In Fulda waren wir schon öfter mit unseren Ministranten und in diesem Jahr sind wir gerne nach Marburg gekommen!“

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Auch Kirstin Koberstein, Bildungsreferentin im katholischen Jugendreferat Marburg-Amöneburg, sieht sich bestätigt mit der Entscheidung für Marburg. Mit ihrem 20 köpfigen Vorbereitungsteam hatte sie den Tag zwei Monate lang vorbereitet. Viele ehrenamtliche Jugendliche und Erwachsene aus den Pfarreien Peter und Paul, der Liebfrauengemeinde und St. Johannes wirkten dabei mit. Eine davon ist die 23 jährige Madeleine Kleinert aus Marburg. Gemeinsam mit einer Kollegin hatte sie den Besuch in der Elisabethkirche geplant und durchgeführt. Dabei konnten die Teilnehmer viel vom Leben der heiligen Elisabeth erfahren und durften zum Abschluss aus Krepppapier und Pfeifenreinigern noch Rosen als Erinnerung basteln.

Beim gemeinsamen Abschlussgottesdienst, der vom Jugendchor Roßdorf auf der Schlossparkbühne begleitet wurde, dankte Jugendpfarrer Thomas Renze den 70 Helfern für die Unterstützung bei der Durchführung des Tages. Die Malteser aus Schröck hatten zum Beispiel insgesamt 400 Mittagessen zubereitetet, andere hatten Fahrzeuge zur Verfügung gestellt oder beim Auf- und Abbau geholfen.

Renze wünschte allen Teilnehmern einen guten Nachhauseweg und sprach abschließend mit Blick auf die Romwallfahrt der Ministranten bereits eine Einladung zum nächsten Ministrantentag des Bistums Fulda in 2014 aus.

 
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