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Pilgerfahrt der Diözese Fulda zum Eucharistischen Kongress 2013.


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"Weg der Monstranz" durch das Bistum Fulda


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Weltjugendtag 2013 in Rio de Janeiro - alle Infos.

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300 Jahre Dom zu Fulda

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Aktuelles Bischofswort - zum Sonntag 28. August 2011

Gott an uns wirken lassen

Ein großer Theologe aus der Frühzeit der Kirche, der heilige Irenäus von Lyon (+ 202), hat den Grundsatz aufgestellt: Nur das, was der Sohn Gottes in eigener Person auf sich genommen hat, kann geheilt und erlöst werden. Soll der Mensch von der Versuchung durch das Böse geheilt werden, muss Christus selbst vom Teufel versucht werden. Soll der Mensch von der Angst befreit werden, muss der Sohn Gottes selbst Angst erleiden. Dies ist geradezu beliebig fortsetzbar. Alles, was unser Menschendasein ausmacht, muss vom Sohn Gottes angenommen und selbst geteilt werden, alles, außer der Sünde.
Der heilige Gregor von Nazianz (+ 390) sagt es so: „Was vom ewigen Wort Gottes bei seiner Menschwerdung nicht angenommen worden ist, das ist auch nicht geheilt; was aber mit Gott vereint ist, das wird auch gerettet.“ Soll der Mensch vom Tode befreit werden, dann muss der Sohn Gottes auch den Tod auf sich nehmen.
Nun gibt es aber viele Weisen, wie Menschen sterben können: Die Liste der Möglichkeiten reicht von einem höchst ehrenwerten Lebensende nach einem erfüllten Leben, umgeben von geliebten Menschen, bis zum völligen Gegenteil: einem einsamen, unter unsäglichen Schmerzen erlittenen Sterben. Welcher Tod muss also von Gottes Sohn angenommen werden, damit der Mensch vom Tode befreit werden kann? Sein Sterben muss an Bitterkeit nicht mehr zu überbieten sein. Niemals mehr soll ein Mensch sagen können, seine Not erreiche nicht das „Herz“ Gottes. Wer so klagt, der könnte immer wieder auf den Gekreuzigten verwiesen werden, dessen grausames Todesschicksal alles, was Menschen je an Bösem erleiden müssen, überbietet. Nur weil Jesus so starb, ist alles nur erdenkliche Menschenschicksal vom Sohn Gottes gleichsam aufgefangen. Jesus Christus ist ein Arzt ganz besonderer Art, der die zum Tode führende Krankheit des Patienten Mensch übernimmt, sich anstecken lässt und sie in seiner Auferstehung ein für alle Mal heilt. Darum also muss der Sohn Gottes den Tod erleiden, wie es den Aposteln im Evangelium dieses 22. Sonntags im Jahreskreis (Mt 16,21-27) angekündigt wurde. Anders ist der Mensch nun einmal nicht heilbar.
Aber gerade das hat Petrus nicht begriffen. Darum macht er Jesus nach dessen Leidensankündigung schwere Vorwürfe. „Er sagte: Das soll Gott verhüten, Herr! Das darf mit dir nicht geschehen!“ (Mt 16,22)
Hätte Petrus verstanden, wäre seine Reaktion ganz anders gewesen: Wir begleiten dich, bleiben bei dir auch unter dem Kreuz, verlassen dich nicht. Aber so war es nicht. Erst viel später konnte er die verändernde Botschaft Jesu verstehen: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen“ (Mt 16,24f).
Uns zeigt das Evangelium dieses Sonntags, daß zusammen mit dem Einhalten der Gebote, die zum Leben führen, ebenso wichtig ist, Gott an uns wirken zu lassen, wie er es will, auch und gerade dann, wenn wir aus unserer begrenzten Sicht heraus sein Handeln nicht verstehen können.
Gottes Wege für uns und mit uns sind solche, die zum Leben führen. Wer sich sperrt oder durcheinander bringt, muss damit rechnen, wie Petrus abgekanzelt zu werden: „Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! ....
Du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen“ (Mt 16,23).
Die erwartete Haltung des Glaubens ist: Herr, dein Wille geschehe!

 
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Aktuelle Meldungen

Kirchliche Sendungen im Hörfunk
In einer katholischen Morgenfeier am Sonntag, 26. Mai, um 7.30 Uhr im 2. Programm des Hessischen Rundfunks (hr2-kultur) wird Monsignore Pfarrer Elmar Gurk (Fulda) die Ansprache halten. Marcus C. Leitschuh (Kassel) wird vom 27. bis 31. Mai sowie am 2. Juni innerhalb der Sendereihe „Übrigens …“ auf hr4 zu hören sein. Den „Zuspruch“ im ersten Programm des Hessischen Rundfunks (hr1) wird in der Woche vom 27. Mai bis 1. Juni Dr. Peter Felix Ruelius (Fulda) übernehmen.
Jugendlobpreis in der Michaelskirche
Am Sonntag, 2. Juni, findet um 18 Uhr ein Jugendlobpreis in der Michaelskirche statt. Im Jahr des Glaubens stehen die Lobpreisgebete unter der Überschrift „Feel the Spirit!“. Jugendpfarrer Thomas Renze wird dazu eine Katechese halten.
Bistum Fulda fordert Nachbesserungen bei Ausweisung von Vorrangflächen für Windkraftanlagen
Die Bauabteilung des Bischöflichen Generalvikariats in Fulda hat erhebliche Bedenken gegen den „Teilregionalplan Energie Nordhessen 2013“, durch den Vorrangflächen für den Bau von Windkrafträdern ausgewiesen werden, und fordert hier erhebliche Nachbesserungen, da die Kulturlandschaft des Fuldaer Landes und denkmalpflegerische Aspekte in dem Plan nicht genügend berücksichtigt worden sind. Eine detaillierte Stellungnahme zu dem Teilregionalplan hat das Bistum daher an das Regierungspräsidium und die Mitglieder der Regionalversammlung versandt.
Musical „Auf Leben und Tod“ über den hl. Augustinus in Neuhof
Am Dienstag, 4. Juni, wird im Gemeindezentrum in Neuhof das Musical „Auf Leben und Tod – Bist du bereit für die Wahrheit?“ aufgeführt. Beginn ist um 19 Uhr. Es handelt sich bei dem Stück um eine Produktion der Emmanuel School of Mission (Altötting).
Pfarrer Dr. Ernst 70 Jahre
Akademikerseelsorger Geistlicher Rat Pfarrer Dr. Norbert Ernst (Grebenstein) kann am 25. Mai seinen 70. Geburtstag begehen. Er wurde 1943 in Kassel geboren und legte 1962 am Realgymnasium in Rotenburg/Fulda die Abiturprüfung ab.
 

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