Die Sehnsüchte von Menschen im Kasseler Westen erfragt
Kassel (wer/bpf). Mit einer Vernissage am Samstag, 3. November, um 19 Uhr eröffnet die katholische Pfarrei St. Marien (Rosenkranzkirche) in Kassel ihre Ausstellung "Sehnsuchtskoffer". "Unsere Idee war es, die Sehnsucht von Menschen im Kasseler Westen zu erfragen", beschreibt Michael Pörtner das Projekt. Junge und Alte, Einheimische und Zugereiste, Christen und Nichtchristen folgten der Einladung, einmal innezuhalten auf ihrer Lebensreise. Sie spürten dem nach, was ihrem Leben Kraft und Richtung gibt. Sie packten Koffer mit Gegenständen, die über ihre Sehnsucht Auskunft geben, ihre Sehnsucht symbolisieren. "Diese Beiträge von Menschen in unserer Nachbarschaft stehen nun im Mittelpunkt der Ausstellung ,Sehnsuchtskoffer`", so der Gemeindeassistent.
Viele "Sehnsuchtskoffer" sind vereint und treten miteinander in Dialog. Sie spiegeln eine Vielfalt von Menschen und deren Biographien, ebenso ein Spektrum weltanschaulicher und religiöser Orientierungen. Unterschiedlich sind die gefundenen Antworten auf die Frage nach der "Sehnsucht". Ebenso verschiedenen sind die Ausdrucksmittel, die für die Bearbeitung und Ausgestaltung der Koffer gewählt wurden. Jenseits dessen sind Verwandtschaften und Gemeinsamkeiten zu entdecken: Miteinander beschreiben die Exponate "Sehnsucht" als eine Grunderfahrung, die alle Menschen teilen. Begleitveranstaltungen möchten verschiedene Zugänge zu den gestalteten "Sehnsuchtskoffern" aufzeigen und dabei helfen, den Schatz der in ihnen geborgenen "Sehnsuchtsweisen" freizulegen.
Die Ausstellung und Veranstaltungsreihe "Sehnsuchtskoffer" in St. Marien / Kassel, am Bebelplatz ist vom 3. bis 22. November Montag bis Freitag von 9.30 - 12.30 Uhr und von 15 - 18 Uhr sowie sonntags von 11 - 13 Uhr geöffnet; für Gruppen weitere Zeiten nach Vereinbarung. Ein Programm zu diesen Angeboten kann angefordert werden beim Pfarramt St. Marien, Tel. 0561/ 1 50 13. E-Mail: michael_poertner@arcor.de.
22.10.2007


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