Pater Lucas Tacke OFM Cap. gestorben
Fulda/Münster (bpf). Im 83. Lebensjahr und im 46. Jahr seines Priestertums ist am 27. Februar in Münster Pater Lucas Josef Tacke OFM Cap. gestorben.
Pater Tacke wurde am 10. Oktober 1927 in Bocholt in Westfalen geboren und legte 1948 – nach Militärdienst als Luftwaffenhelfer und bei der Luftwaffe sowie Gefangenschaft in Belgien – am Fideliskolleg in Bensheim das Abitur ab. Er trat dann in Stühlingen in das Noviziat bei den Kapuzinern ein. Nach philosophisch-theologischen Studien an den Ordenshochschulen in Krefeld und Münster (Westfalen) wurde Tacke 1954 in Münster von Weihbischof Heinrich Roleff zum Priester geweiht. Zunächst in der Seelsorge in Kleve, Ottesweiler und Krefeld tätig, kam Pater Tacke 1958 nach Ravensburg und wirkte dort und in Zell bis 1970 in der Seelsorge. Danach war er bis 1974 Kinder- und Jugendseelsorger in Kleve, anschließend Beichtseelsorger in Frankfurt, ab 1978 in Bensheim in der Krankenhausseelsorge. Von 1982 bis 1987 war er in Dieburg. Von September 1987 bis zu seiner Entpflichtung im November 2002 war Pater Tacke als Administrator in der Pfarrkuratie Herleshausen mit ihren zahlreichen Filialgemeinden tätig. Für seine Verdienste in der Pfarrseelsorge ernannte ihn Erzbischof Johannes Dyba zu Weihnachten 1999 zum Geistlichen Rat. Nach seiner Emeritierung half er noch fast fünf Jahre im Kloster Bad Mergentheim mit. Seit Oktober 2008 lebte er im Kapuzinerkloster Münster.
Das Requiem für den Verstorbenen findet statt am Donnerstag, 4. März, um 14 Uhr in der Klosterkirche in Münster. Die Beerdigung ist anschließend auf dem Klosterfriedhof.

02.03.2010
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