Bistum Fulda
Pressemitteilung: Verdachtsfälle
Gestern, am Donnerstag, dem 04.03.2010 haben der Generalvikar der Diözese Fulda, Prof. Dr. Gerhard Stanke und die Beauftragte zur Prüfung von Verdachtsfällen, Frau Anne Schmitz in Berlin ein Gespräch mit einem Opfer geführt, das im Jahr 1976 im damaligen Schülerheim der Stiftsschule Amöneburg von einem pädagogischen Laienmitarbeiter sexuell missbraucht wurde. Es hat mitgeteilt, dass auch weitere Schüler betroffen sind. Das Bistum hat es gebeten, mit den bisher unbekannten Schülern Kontakt aufzunehmen und sie zu motivieren, das Gespräch mit dem Bistum zu suchen, um die Vorfälle aufzuarbeiten.
Ein Priester des Bistums wurde in einem anonymen Brief beschuldigt wegen Taten, die schon einige Jahre zurückliegen. Dieser Verdachtsfall wurde an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Ein ehemaliger ehrenamtlicher Mitarbeiter eines Jugendverbandes hat vor seiner Tätigkeit im dem Jugendverband auf einer Internetseite sexuelle Kontakte zu Minderjährigen gesucht. Auch dieser Fall wurde an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Das Bistum Fulda bittet um Verständnis, dass zum Schutz der Betroffenen neben dieser Pressemitteilung keine weiteren Äußerungen gemacht werden können.
Fulda, den 05.03.2010
Prof. Dr. Gerhard Stanke Anne Schmitz
Generalvikar Beauftragte des Bistums

05.03.2010
Bischöfliche Pressestelle, 36001 Fulda / Postfach 11 53 / Telefon: 0661 / 87-299 / Telefax: 87-568 / E-Mail: presse@bistum-fulda.de / Internet: www.bistum-fulda.de / Redaktion: Christof Ohnesorge.
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