Bistum Fulda
Prälat Anton Schütz verstorben
Fulda (bpf). Im 82. Lebensjahr und im 55. Jahr seines Priestertums ist am 27. Januar in Fritzlar Ehrendomkapitular Prälat Anton Schütz verstorben. Geboren am 28. Juni 1930 in Lütter absolvierte Schütz von 1951 an seine philosophisch-theologischen Studien in Fulda und empfing am 6. April 1957 durch den damaligen Weihbischof Adolf Bolte im Hohen Dom zu Fulda die Priesterweihe. Nach zweijähriger Kaplanszeit in Neuhof wurde Schütz 1959 von Bischof Bolte zum „Bischöflichen Geheimsekretär“ berufen. Über seine Tätigkeit in der Bistumsverwaltung hinaus war Schütz Präses der Kolpingfamilie der Stadt Fulda und seit 1961 Diözesanpräses des Kolpingwerkes. 1963 wurde er zum Dompräbendaten ernannt. Als Ordinariatsrat übernahm Schütz 1970 die Leitung der neu geschaffenen Struktur- und Planungsabteilung im Fuldaer Generalvikariat. Im gleichen Jahr wurde er zum stellvertretenden Generalvikar ernannt und ihm von Papst Paul VI. der Titel eines „Päpstlichen Kaplans“ (Monsignore) verliehen. 1972 erfolgte die Ernennung zum Domkapitular, Ende 1973 wurde er zum Vorsitzenden des Diözesan-Caritasverbandes berufen. 1975 entsprach der Fuldaer Diözesanbischof einer Bitte der Deutschen Bischofskonferenz und stellte Schütz für die Leitung der Kirchlichen Zentralstelle für pastorale Grundfragen und als Referenten für pastorale Fragen im Bonner Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz frei. Von Papst Paul VI. wurde Schütz 1975 zum „Päpstlichen Ehrenprälaten“ ernannt.
Prälat Schütz hat sich durch seine vielfältigen Aufgaben und seine engagierte Tätigkeit hohes Ansehen erworben und blieb immer Seelsorger. Am 31. Oktober 1996 wurde er in den Ruhestand versetzt, stand aber im Rahmen seiner gesundheitlichen Möglichkeiten weiterhin im seelsorglichen Dienst seiner Wohngemeinden. Im Oktober 2000 verlieh ihm Bundespräsident Johannes Rau in Anerkennung seines langjährigen ehrenamtlichen Engagements als Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholisches Altenwerk und seines entscheidenden Mitwirkens an Gründung und Aufbau der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen den Verdienstorden am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Die Eucharistiefeier für den Verstorbenen findet am Donnerstag, 2. Februar, um 14 Uhr in Heilig Kreuz in Eichenzell-Lütter statt; anschließend ist die Beerdigung auf dem dortigen Friedhof.

31.01.2012
Bischöfliche Pressestelle
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Redaktion: Christof Ohnesorge
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