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Bistum Fulda

Familiengerechtigkeit in der Sozialversicherung

Generationenvertrag muss neu verhandelt werden  

Fulda. Der Familienbund der Katholiken unterstützt den Vorstoß der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Fraktion für mehr Familiengerechtigkeit in den sozialen Sicherungssystemen. „Es ist höchste Zeit, den Generationenvertrag in den Sozialversicherungen neu zu verhandeln. Die strukturelle Benachteiligung von Familien muss endlich beseitigt werden“, so die Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken Diözesanverband Fulda, Gudrun André.

 

Es ist eine der wichtigen Gestaltungsaufgaben der Politik, unsere Sozialversicherung angesichts des demographischen Wandels zukunftsfest zu machen. Dazu gehört auch die gerechtere Verteilung der Nutzen und Lasten des Generationenvertrages. „Es ist nicht länger hinnehmbar, dass der Nutzen des Generationenvertrages sozialisiert und die finanziellen Lasten für Kinder bei den Eltern privatisiert werden“, so Gudrun André. Damit werden diejenigen bestraft, die neben der Beitragszahlung auch den generativen Beitrag leisten. Dies widerspricht nicht nur dem Prinzip der Generationengerechtigkeit, sondern zugleich der Forderung des Bundesverfassungsgerichts, „mit jedem Reformschritt die Benachteiligung von Familien in der Sozialversicherung spürbar zu verringern“, sagte Gudrun André. Bislang habe die Politik keine wesentlichen Anstrengungen unternommen, um diesen Missstand zu beseitigen. Es sei gut, dass die Politik jetzt aus ihrer Tatenlosigkeit erwache.

21.02.2012


Bischöfliche Pressestelle
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Redaktion: Christof Ohnesorge

 
 
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Eine weitere Hessentagsaktion der katholischen Kirche
Der berühmte Autor Ernest Hemingway (Der alte Mann und das Meer; Wem die Stunde schlägt) hat es vorgemacht (siehe unten) – Sie können es ihm nachtun: Schreiben Sie Ihre Kurzgeschichte (Flash Fiction) mit nur sechs Wörtern.
10.000 Zeichen der Solidarität - himmlische Hilfe in kürzester Zeit
Nur 72 Stunden hatten die Kinder und Jugendlichen der 270 hessischen Aktionsgruppen ab Donnerstagnachmittag um 17:07 Uhr Zeit, um ihr soziales oder ökologisches Projekt zu realisieren. Auch der Schirmherr der Aktion im Bistum Fulda, Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez, dankt den Kindern und Jugendlichen für ihren Einsatz: "Die 72-Stunden-Aktion des BDKJ war rundherum ein toller Erfolg. Ich danke ganz herzlich allen Jugendlichen, allen Koordinierungskreisen und allen anderen Organisatorinnen und Organisatoren und auch allen Einrichtungen, die sich daran beteiligt haben."
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