Bistum Fulda
„Steht auf für Gerechtigkeit“
Fulda (bpf). Frauen aller Konfessionen laden am Freitag, 2. März, wieder zum „Weltgebetstag der Frauen“ ein. 1887 in den USA entstanden, hat er sich mittlerweile zur weltweit größten ökumenischen Laieninitiative entwickelt, die in über 170 Ländern der Welt tätig ist. In Deutschland wurde der Weltgebetstag 1949 auf Gemeindeebene eingeführt. Die Liturgie des ökumenischen Gottesdienstes wird jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Lande verfasst. In diesem Jahr steht der Weltgebetstag unter dem Leitthema „Steht auf für Gerechtigkeit“.
Den Gottesdienst haben christliche Frauen aus Malaysia vorbereitet, einem Land, das zauberhaft sein könnte: weite Strände, fruchtbare Ebenen an den Küsten, tropischer Dschungel, 4.000 m hohe Berge und Ziel für viele Touristen, wären da nicht: Korruption, Ungerechtigkeit und Menschenrechtsverletzungen. Die Weltgebetstagsfrauen aus Malaysia haben in ihrer Liturgie einen Weg gefunden, Ungerechtigkeiten, „die zum Himmel schreien“, anzuprangern. Weltweit wollen sie alle Christen am 2. März dazu aufrufen, aufzustehen für Gerechtigkeit. Sie erzählen davon, wie sie mit Sanftmut und Seelenstärke für Recht kämpfen und sich durchsetzen.
Mit der in Deutschland gesammelten Kollekte der Weltgebetstags-Gottesdienste werden Frauenprojekte in Malaysia, aber auch weltweit unterstützt. Die deutschlandweite Kollekte des Jahres 2010 erbrachte insgesamt knapp 3 Millionen Euro. Zugesagt wurde die Förderung von 90 Projekten in 36 Ländern. Seit Beginn der Projektarbeit wurden von Deutschland aus über 5.600 Projekte in über 70 Ländern mit mehr als 61 Millionen Euro unterstützt.

22.02.2012
Bischöfliche Pressestelle
36001 Fulda / Postfach 11 53
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Redaktion: Christof Ohnesorge
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