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Bistum Fulda

Gottes Nähe leibhaft erfahren

Segnungsgottesdienst mit Bischof Algermissen im Fuldaer Dom  

Fulda (bpf). Dass im Segen Gottes Nähe „leib- und sinnenhaft“ erfahrbar gemacht werde, hat Bischof Heinz Josef Algermissen am Samstag im Hohen Dom zu Fulda in seiner Ansprache zum diözesanen Segnungsgottesdienst hervorgehoben. „Segen meint Erfahrung des Wohlwollens und der Liebe Gottes in unserem Leben mit all seinen frohen und lichten Seiten und all den dunklen Schatten.“ Der Lobpreis- und Wortgottesdienst wurde von der Charismatischen Erneuerung gestaltet und stand unter dem Motto „… damit es Dir gut geht“ und richtete sich an alle, die persönlichen Segen wünschten. Rund 600 Menschen nahmen das Angebot einer persönlichen Segnung wahr. Den Segen spendeten neben Bischof Algermissen Weihbischof Dr. Karlheinz Diez, Generalvikar Dr. Gerhard Stanke und neun weitere Priester. Einen ähnlichen Segnungsgottesdienst gab es im Bistum Fulda zuletzt im Bonifatiusjahr 2004.


Die Christen müssten sich immer wieder der Treue Gottes vergewissern und sie im Alltäglichen ihres Lebens wahrnehmen, betonte der Oberhirte zu Beginn seiner Ansprache. Treue stehe sprachgeschichtlich in einem Zusammenhang mit Vertrauen, das den Menschen Halt gebe. Der Bischof wünschte den Gläubigen, dass sie sich „immer wieder am tragenden, haltenden Gott festmachen“ und dass sie sich in ihrem Leben für Gott öffnen.


„Gott segnet durch die Kirche, die somit zur befreienden und erfreuenden Gemeinschaft wird“, stellte Algermissen heraus. Es gelte, das „Geschenk der Zuwendung Gottes“ neu anzunehmen. „Wer seine Ehe, aber auch seine Taufe oder Firmung unter Gebet und Segen erneuert, wer seine Alltagserfahrungen, all die Leiden und Gewöhnlichkeiten unter den Segen stellt, der lässt sich neu einbinden in Gottes Bund und dem wird Glaubenserneuerung geschenkt."

19.03.2012


Bischöfliche Pressestelle
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Redaktion: Christof Ohnesorge

 
 
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Am Montag, 13. Mai, haben sich missio Fulda und das Bonifatiushaus an einem Studientag mit dem arabischen Frühling in Ägypten beschäftigt. Nach Aussage von Monsignore Joachim Schroedel, der seit 18 Jahren für die deutschsprachigen Katholiken in Ägypten zuständig ist, und Bischof Antonios Aziz Mina aus Guizeh hat sich dieser „Frühling“ für die Christen in der Region in einen Herbst verwandelt. Denn das 80-Millionen-Einwohner-Land, das seit dem Sturz von Präsident Mubarak durch die Muslimbruderschaft regiert wird, hat an Stabilität, Sicherheit und Wirtschaftsleistung verloren.
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Pfarrer Bräscher 75 Jahre
Am 22. Mai vollendet Pfarrer Heribert Bräscher (Neuhof) sein 75. Lebensjahr. Er wurde 1938 in Fulda geboren und studierte nach dem Abitur an der Freiherr-vom-Stein-Schule Philosophie und Theologie in Fulda und Lyon. Bischof Dr. Adolf Bolte weihte ihn am 21. März 1964 im Fuldaer Dom zum Priester.
 

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