Bistum Fulda
Pontifikalamt mit Bischof Algermissen im Dom zum Abschluss des Hl. Jahres

Barmherzigkeit und Liebe

Pontifikalamt mit Bischof Algermissen im Dom zum Abschluss des Hl. Jahres

Fulda (bpf). „Barmherzigkeit und Liebe sind der Grund dafür, dass der Richter Jesus Christus auch unser Retter sein wird.“ Dies unterstrich Bischof Heinz Josef Algermissen am Christkönigssonntag zum Abschluss des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit im Hohen Dom zu Fulda. „Wir haben Anspruch auf ein wahres und gerechtes Urteil – worauf wir indes keinen Anspruch haben und was uns gleichwohl von Jesus Christus im ‚Jüngsten Gericht‘ geschenkt wird, sind Liebe und Barmherzigkeit“, betonte der Oberhirte. Damit würden Wahrheit und Gerechtigkeit nicht aufgehoben, aber das Leben der Menschen doch in einen größeren Zusammenhang gestellt. 

 

Zu Beginn seiner Festpredigt erinnerte der Oberhirte an Michelangelos geniales Gemälde vom Jüngsten Gericht in der Sixtinischen Kapelle und fragte: „Muss man sich das wirklich so vorstellen, dass wir gleichsam als wehrlose Angeklagte aus den Gräbern herausgezerrt werden, zitternd vor dem allmächtigen Richter stehen und warten müssen, bis das ewige und endgültige Urteil über uns ergeht?“ Problematisch an solchen Vorstellungen sei, dass sie geprägt seien von den menschlich-irdischen Formen der Rechtsfindung und Rechtsprechung. Aber alles menschliche Urteilen und Richten bleibe nun einmal unvollkommen und fehlerhaft. Das „Endgericht“ könne dagegen nicht mit irdischen Vorstellungen gezeichnet werden.


Jesus Christus habe im 25. Kapitel des Matthäus-Evangeliums den Maßstab genannt, wonach das Leben der Menschen beurteilt werde: nach dem Verhalten dem Nächsten gegenüber. „Maßstab ist das, was wir nach Auskunft des Evangeliums für unsere Schwestern und Brüder getan oder nicht getan haben.“ Die Menschen selbst richteten sich durch ihre Taten oder Unterlassungen, gab der Bischof zu bedenken. „Mit allem, was wir aus freier Entscheidung tun oder nicht tun, entscheiden wir selber, auf welche Seite wir gehören.“ Oft fühle man, dass hinter den eigenen guten Taten Eitelkeit, Erfolgsstreben oder Berechnung stünden. Letztendlich könne niemand sich selbst zutreffend und abschließend beurteilen. „Wenn wir Jesus Christus, der seine Macht und sein Königtum im Moment der Erniedrigung offenbart und so für die Wahrheit Zeugnis ablegt, am Ende der Zeit begegnen, wird er uns wissen lassen, wer wir waren und wer wir sind. Dann wird über unser aller Leben ein vollkommen zutreffendes Urteil gesprochen.“

20.11.2016


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