Misereor-Fastenaktion
Gottes Schöpfung bewahren - damit alle leben können...
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Die Fastenaktion 2010 des Bischöflichen Hilfswerkes MISEREOR steht unter dem Leitwort: "Gottes Schöpfung bewahren, damit alle leben können" und richtet den Blick auf den Zusamenhang von Energieverbrauch, Klimawandel und Armutsbekämpfung.
Wie hängt die Armut in der Welt mit unserem Energiehunger zusammen? Wie kommt es, dass viele Länder arm sind, obwohl sie doch reich an jenen heiß begehrten energetischen Rohstoffen sind? Welche Perspektiven bieten die sog. Agro-Treibstoffe – für das Klima, für uns und für die Menschen im Süden?
Das sind Fragen, die die Welt bewegen, Fragen im Mittelpunkt der internationalen Wirtschafts- und Sicherheitspolitik, Fragen, die nicht zuletzt auch mit Gewalt und Krieg beantwortet werden und die deswegen auch alle berühren, denen Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung am Herzen liegen.
Die in Münster gestartete MISEREOR-Fastenaktion wird während der Fastenzeit in bundesweit 13.000 Pfarrgemeinden durchgeführt. Höhepunkt der Aktion am 21. März die MISEREOR-Kollekte, die im vergangenen Jahr 19 Millionen Euro für die Projektarbeit in Afrika, Asien und Lateinamerika erbrachte
Stichwort: Misereor
Das Bischöfliche Hilfswerk Misereor gilt als das weltweit größte kirchliche Entwicklungshilfswerk. Es wurde 1958 von den deutschen Bischöfen auf einen Vorschlag des damaligen Kölner Kardinals Joseph Frings hin als eine Aktion gegen Hunger und Krankheit in der Welt gegründet. Der Name Misereor bezieht sich auf das im Markus-Evangelium überlieferte Jesus-Wort "Misereor super turbam" (lat.), zu Deutsch: "Mich erbarmt des Volkes". Sitz von Misereor ist Aachen. In einer "partnerschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit" mit den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas will Misereor Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Das Hilfswerk prangert Ursachen von Armut und Unterentwicklung an und bemüht sich in Deutschland darum, das Bewußtsein für Not und Ungerechtigkeit in den Ländern der sogenannten Dritten Welt zu schärfen. Seit seiner Gründung brachte Misereor nach eigenen Angaben über 4 Milliarden Euro für mehr als 90.000 Hilfsprojekte auf. Jährlich führt Misereor in der mit dem Aschermittwoch beginnenden vorösterlichen Fastenzeit eine bundesweite Fastenaktion durch.











