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Pastoral in Zeiten des Coronavirus
Bistum Fulda
Bistum Fulda schaltet Hotline zum Thema „Coronavirus und Auswirkungen auf die Kirche“

Pastoral in Zeiten des Coronavirus

Fragen und Antworten

Gottesdienste


Das Bistum Fulda hat alle öffentlichen Eucharistiefeiern und weitere liturgische Feiern abgesagt. Diese Regelung gilt bis zum 3. April. Rechtzeitig vor dem 3. April wird neu entschieden, ob und inwiefern diese Regelung fortgesetzt werden muss. Priester können unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Eucharistie weiter feiern und nehmen dabei insbesondere die Anliegen der jeweiligen Gemeinden mit ins Gebet. Bei diesen Feiern sind die hygienischen Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.


Alle Gläubigen sollen eingeladen, im Kreis der häuslichen Gemeinschaft gemeinsam zu beten und private Andachten und Hausgottesdienste zu feiern.


Kirchen


Kirchen bleiben geöffnet.


Sonntagspflicht


Die Gläubigen sind von der Erfüllung der Sonntagspflicht befreit. Sie sind einzuladen, Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern und in dieser Weise auch geistlich zu kommunizieren.


Bischof Gerber hat bereits am 13.3. bis auf weiteres die Gläubigen im Bistum Fulda von der Sonntagspflicht entbunden. Ihm und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist bewusst, dass dieser Schritt das geistliche Leben der Gläubigen erheblich einschränkt. Dennoch hat derzeit Vorrang, der Ausbreitung des Virus durch die Zusammenkunft von Menschen nicht weiter Vorschub zu leisten. 


Erstkommunion


Das Bistum empfiehlt derzeit allen Gemeinden und nach aktueller Einschätzung der Lage, die Erstkommunionfeiern auf den Zeitraum nach den Hessischen Sommerferien zu verlegen.


Beerdigungen


Bei Beerdigungen werden im gesamten Bistum die staatlichen Vorgaben eingehalten.

Dies bedeutet, dass sie nur im engsten Familienkreis am Grab stattfinden können: Auf Basis der Verordnung der Hessischen Landesregierung dürfen weder Wortgottesdienste in Friedhofskapellen noch das Requiem in Kirchen oder Kapellen gefeiert werden.

Trotz dieser Begleitumstände wird immer darauf geachtet, dass der Verstorbene ein würdiges Begräbnis erhält. Die Feier eines Requiems muss auf einen späteren Zeitpunkt nach Ende der derzeitigen Krise verschoben werden.

Trauungen und Taufen


Trauungen und Taufen müssen aufgeschoben werden, da eine öffentliche Feier derzeit nicht möglich ist. In schwerwiegenden Gründen kann der Empfang dieser Sakramente in Absprache mit dem Ortsordinarius entsprochen werden.


Die Feier ist dann jedoch nur im kleinsten Kreis möglich (bei der Taufe Eltern und Paten, bei einer Trauung das Brautpaar und zwei Trauzeugen.


Firmung


Firmungen finden wahrscheinlich erst nach den Hessischen Sommerferien statt.


Beichte


Das Sakrament der Beichte kann weiterhin gespendet werden, jedoch unter Beachtung folgender Regelungen:


- Priester und der Beichtende halten einen Mindestabstand von ca. zwei Metern.


-Die Lossprechung erfolgt ohne Handauflegung.


Veranstaltungen und Angebote


Sämtliche Veranstaltungen und Angebote unterbleiben für den Zeitraum, in dem die entsprechenden staatlichen bzw. behördlichen Reglementierungen gelten. 


Dazu zählen insbesondere Einkehrtage, Exerzitien, Erstkommunion- und Firmvorbereitungstreffen, Gremiensitzungen, Treffen von kirchlichen Gruppen und Vereinen, Wallfahrten, Freizeitmaßnahmen, Schulungen, Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenpastoral und ähnliches mehr.


Pfarrbüros


Die Pfarrbüros bleiben in der Regel besetzt, stellen aber auf telefonische und digitale Kommunikation. Grundsätzlich findet kein Publikumsverkehr statt!


Kommunion und Krankensalbung


Gläubige können unabhängig von Alter oder Erkrankung die heilige Kommunion und die Krankensalbung empfangen, wenn sie von sich aus darum bitten, nicht am Coronavirus erkrankt sind und nicht unter Quarantäne stehen. 


Unter Einhaltung der entsprechenden hygienischen Vorsichtsmaßnahmen können sie an ihrem Wohnort besucht werden.


Krankenkommunion


Die Spendung der regulären Krankenkommunion kann derzeit nicht erfolgen.

Gläubige können unabhängig von Alter oder Erkrankung die heilige Kommunion und die Krankensalbung empfangen, wenn sie von sich aus darum bitten, nicht am Coronavirus erkrankt sind und nicht unter Quarantäne stehen.


Seelsorgerinnen und Seelsorger als Ansprechpartner


Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen - telefonisch und auf digitalem Weg.


Kar- und Ostertage


Angesichts der sich abzeichnenden Lage ist derzeit nicht davon auszugehen, dass an den Kar- und Ostertagen öffentliche Gottesdienste stattfinden können.


Weitere Fragen - Hotline: 0661 / 87 888 oder Mail an ...

 


Bistum Fulda


Bischöfliches Generalvikariat 

Paulustor 5

36037 Fulda


 



Postfach 11 53

36001 Fulda

 



Telefon: 0661 / 87-0

Telefax: 0661 / 87-578

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© Bistum Fulda

 

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