Monsignore Marschall 80 Jahre

 

Fulda/Freiburg/Somborn (bpf). Seinen 80. Geburtstag kann am 9. April Monsignore Prof. Dr. Werner Marschall (Freiburg i. Br.) feiern. Geboren 1927 in Oppeln, war er als Schüler zu Arbeitsdienst und Wehrmacht abkommandiert worden. Nach dem Ende des Krieges und dem Verlust der schlesischen Heimat setzte er seine Gymnasialzeit in Cottbus und Usingen fort, wo er 1947 das Abitur ablegte. Seine philosophisch-theologischen Studien absolvierte er in Königstein/Taunus, Freiburg und Neuzelle. Nach der Priesterweihe am 12. April 1953 durch Bischof Heinrich Wienken von Meißen in Neuzelle wirkte er zunächst als Kaplan in Görlitz. Nach einer schweren Erkrankung kam er in den Schwarzwald, wo er drei Jahre als Vikar in St. Märgen tätig war. Zu weiteren Studien freigestellt, promovierte er 1962 zum Dr. theol. und war von 1961 bis 1967 wissenschaftlicher Assistent für Kirchengeschichte in Freiburg. Nach seiner Habilitation 1970 lehrte er in Freiburg zunächst als Dozent, dann ab 1976 als außerplanmäßiger Professor. Von 1979 bis zu seiner Emeritierung im Oktober 1989 war Dr. Marschall ordentlicher Professor für Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg.

Bereits 1966 wurde Dr. Marschall, dessen Familie seit 1946 in Somborn lebte, unter Beibehaltung der Inkardination in Breslau in die Diözese Fulda aufgenommen; 1999 erfolgte dann die Inkardination in die Diözese Fulda. 1989 wurde er zum Dekan des Konsistoriums der Apostolischen Visitatur Breslau in der Bundesrepublik Deutschland gewählt, dessen Mitglied er seit 1974 war. Prof. Marschall widmet sich weiterhin der wissenschaftlichen Arbeit, insbesondere der schlesischen Kirchengeschichte. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 1995 in Anerkennung seiner Verdienste zum "Päpstlichen Kaplan" (Monsignore). Im April 2003 konnte er sein Goldenes Priesterjubiläum begehen.

05.04.2007

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