Langjähriger Domorganist Prof. Ackermann verstorben

 

Fulda (bpf). Der langjährige frühere Domorganist, Prof. Erich Ackermann, ist am Montag, 3. Dezember, im 88. Lebensjahr in Fulda verstorben. In seiner 45jährigen Tätigkeit an der Fuldaer Kathedralkirche hat er sich als Orgelvirtuose weit über das Bistum hinaus einen Namen gemacht.

Erich Ackermann wurde am 30. Mai 1920 in Haselstein geboren und war Schüler von Dommusikdirektor Fritz Krieger. Nach dem Abitur 1938 am Domgymnasium studierte er an der Staatlichen Hochschule für Musik und an der Universität Köln. Nach einer kriegsbedingten Unterbrechung legte er 1944 das Staatsexamen für das künstlerische Lehrfach an höheren Schulen und das Konzertexamen für Orgel ab. Am 1. April 1945 wurde Ackermann als Domorganist in Fulda angestellt. Rasch wurden deutsche und ausländische Rundfunkanstalten auf den begabten Organisten aufmerksam, so daß er 1948 erstmals ein Band für den Norddeutschen Rundfunk bespielte.

Ackermann unternahm mit dem Fuldaer Domchor Konzertreisen im In- und Ausland und stand den Gemeinden des Bistums als Orgelfachmann zur Seite. Als Mitglied der Liturgischen Kommission des Bistums erwarb er sich große Verdienste um die Erarbeitung des heutigen Einheitsgesangbuches "Gotteslob" und hier vor allem um den Fuldaer Eigenteil. Hinzu kam eine umfassende Lehrtätigkeit, so daß ganze Organisten-Generationen durch seine Hände gingen. In Anerkennung seiner zahlreichen Verdienste ernannte ihn Bischof Dr. Adolf Bolte 1970 zum Professor der Kirchenmusik. Ein Kirchenmusiker aus Leidenschaft, widmete er sich voll Sachverstand und Engagement der künstlerischen Begleitung der Domgottesdienste. "Ich spiele nicht Orgel, um berühmt zu werden, sondern um den Menschen etwas zu geben", hat er, getreu seinem Berufsmotto "soli Deo gloria", vor Jahren einmal geäußert.

Das Requiem für den Verstorbenen findet am Freitag, 7. Dezember, um 11.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Bonifatius zu Fulda-Horas statt. Die Beerdigung ist um 13.15 Uhr auf dem Zentralfriedhof.

04.12.2007

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