Bistum Fulda

Das Bistum Fulda gratuliert seinem Bischof zum Geburtstag

Fulda/Hanau/Kassel/Marburg (bpf).Am Donnerstag, 15. Februar, vollendete der katholische Oberhirte des Bistums Fulda, Bischof Heinz Josef Algermissen, sein 75. Lebensjahr. Wie vom Kirchenrecht vorgeschrieben, hat Bischof Algermissen Papst Franziskus aus diesem Anlass sein Rücktrittsgesuch eingereicht, mit dessen Annahme allerdings erst in den Wochen und Monaten nach der Vollendung des 75. Lebensjahrs gerechnet wird. 


„Seit fast siebzehn Jahren bin ich Bischof dieser Diözese, und ich bin es gerne. Nicht an einem Tag dieser Zeit kam auch nur die Spur einer Langeweile auf“, unterstreicht Bischof Algermissen. Sein bischöflicher Dienst des Brückenbauens ist ihm ebenso ein Herzensanliegen wie die Hirtensorge für die Menschen im Bistum. „In Fulda bin ich zu Hause – ich lebe und arbeite mit großer Freude hier“, hebt der aus der Erzdiözese Paderborn stammende Jubilar hervor. Dem heute immer deutlicher werdenden Problem des Priester- und Gläubigenmangels hatte der Oberhirte durch Einleitung des Pastoralen Prozesses 2002 Rechnung getragen, der seit 2006 zur Errichtung von mittlerweile 43 Pastoralverbünden in zehn Dekanaten führte. Pfingsten 2017 setzte Algermissen die „Strategischen Ziele zur Ausrichtung der Pastoral im Bistum Fulda“ in Kraft, durch die bis 2030 das Leben der Kirche und ihre Zukunftsfähigkeit gestaltet werden soll. Die Kirche leide heute laut Algermissen oft an mangelndem religiösen Wissen und Gleichgültigkeit selbst bei vielen Gläubigen. „Wenn viele heute einen immer dichteren Vorhang vor den Himmel ziehen und die Emanzipation von Gott zum Programm erklären, sind wir dringend zur Gegenbewegung aufgerufen“, ist der Bischof überzeugt. Bischof Algermissen ist dankbar für die Begleitung vieler Menschen im Bistum, die ihm seit Jahren durch ihre Arbeit und Hilfe seinen Dienst spürbar erleichtern.


Bischof Algermissen wurde am 15. Februar 1943 in Hermeskeil bei Trier geboren. Nach dem Abitur 1963 studierte er Philosophie und Theologie in Freiburg und Paderborn. In Paderborn wurde er am 19. Juli 1969 von Kardinal Lorenz Jaeger zum Priester geweiht. Nach elfjähriger Tätigkeit in Bielefeld und Meschede wurde er 1980 Pfarrer in Bielefeld-Schildesche. Von 1974 bis 1979 war er auch Studentenseelsorger an der Universität Paderborn. 1984 wurde er Dechant des Dekanates Bielefeld und 1991 Regionaldekan der Seelsorgeregion Minden-Ravensberg-Lippe. Als Stadtdechant im überwiegend protestantisch geprägten Bielefeld setzte Algermissen viele ökumenische Akzente. Mit gemeinsamen Bildungs- und Bibelwochen trug er sehr zu einem geistlichen Miteinander von katholischen und evangelischen Christen bei. Diese Arbeit hat ihn geprägt. So leitete er von 1989 bis 1996 die Ökumene-Kommission des Erzbistums. Von 1994 bis 1998 war er auch geschäftsführender Vorsitzender des Paderborner Priesterrates. Im Juli 1996 wurde Algermissen von Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Labicum (einem erloschenen Bischofssitz in Italien) und Weihbischof in Paderborn ernannt. Die Bischofsweihe empfing er am 21. September 1996 durch Erzbischof Dr. Johannes Joachim Degenhardt; gemeinsam mit ihm wurde auch der heutige Münchener Kardinal Reinhard Marx geweiht. Als Bischofsvikar war Algermissen für Ordens- und Säkularinstitute und Gesellschaften des Apostolischen Lebens zuständig. Seit 1997 war er auch Diözesanrichter am Erzbischöflichen Offizialat. Im Mai 1999 wurde er ins Paderborner Metropolitankapitel berufen. 

 

Am 20. Juni 2001 wurde Algermissen von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Fulda ernannt und am 23. September in sein Amt eingeführt. Seit Herbst 2002 ist Bischof Algermissen Präsident von Pax Christi Deutschland und Vizepräsident des Maximilian-Kolbe-Werkes. Seit 2003 ist er Komtur mit Stern im Ritterorden vom Hl. Grab zu Jerusalem. Bischof Algermissen ist Mitglied im Cartellverband katholischer deutscher Studentenverbindungen bei Wildenstein Freiburg, Guestfalo-Silesia Paderborn und Adolphiana Fulda. 

 

In der Deutschen Bischofskonferenz gehört Bischof Algermissen der Liturgiekommission und der Ökumenekommission an, deren stellvertretender Vorsitzender er ist.

 

Anstelle von persönlichen Geschenken bittet Bischof Algermissen um die Förderung des Bischöflichen Hilfsfonds ‚Mütter in Not‘, Spendenkonto: Bistum Fulda, IBAN DE69 4726 0307 0016 0100 00, Bank für Kirche und Caritas, Verwendungszweck: Geburtstag Bischof Heinz Josef Algermissen.

29.01.2018


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