Die alte Friedhofskapelle im westlichen Dorfteil ist ein schlichter Rechteckbau von zwei Fensterachsen (Rundbogenfenster). Am Türgewände das Wappen des Fuldaer Fürstabtes Wolfgang II Schutzbar genannt Milchling (1558 – 1567) und die Jahreszahl 1567. Die Empore im Inneren ist mit Zahnschnittornament, den Buchstaben B.R.B.S. und zweimal der Jahreszahl 1701 versehen. Neben dem neuen Altartisch zwei leere Wandnischen, unter der linken ein geschnitztes Wandschränkchen.


Das Friedhofskreuz ist bezeichnet 1798.

In der jetzigen Friedhofskapelle fanden bis zum Neubau der Ortskirche die Gottesdienste statt. Diese Kirche war auch eine der Wirkungsstätten von Leopold Höhl.

(Quelle: Auszug aus „Baudenkmale I“, Sturm)


Vom Rhönklub erhielt die Friedhofskapelle eine Gedenktafel zur Erinnerung an den „Rhöntroubadour“ Leopold Höhl.


Im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms erhielt diese einen Dachreiter und eine Glocke mit Zugseil zur mechanischen Bedienung.

Die Glocke wurde von der Karlsruher Glocken- und Kunstgießerei gefertigt und am 22. Dezember 2000 geweiht:


Gewicht: ca. 46 kg, Ton: h“

Inschrift: Ich, Michael, geleite eure Seelen ins Paradies

A. D. 2000

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