Männertreff

Ansprechpartner: Gerhard Frindt 

Tel. 05 61 - 82 35 00

Vorschau auf das Programm für 2017

Der Männertreff trauert um Theo Fritsch

Der unwiderrufliche Abschied von einem allseits geschätzten und geachtetn Mitmenschen ist jeweisl ein einschneidendes und bedrückendes Ereignis. Leider wurde diese Erfahrung mit dem Ableben von Theo Fritsch wieder einmal erschreckende Realität.  

Theo ist nicht mehr unter uns. Mit ihm ging nicht nur ein beliebtes Mitglied des Männertreffs, sondern auch ein Mann der ersten Stunde. Theo war dabei als diese Gemeinschaft vor mehr als zwanzig Jahren aus der Taufe gehoben wurde und er hielt ihr bis zu seinem Ableben die Treue. Theo war sozusagen ein Stück Männertreff.   

Sein Name bleibt mit der jährlich stattfindenden "Radtour mit Theo" in Erinnerung. Theo hat diese Radtouren ausgearbeitet, hat zuvor die Strecke abgefahren und die Gruppe dann sicher geleitet. Und wenn jemand Probleme mit seinem Fahrrad hatte, dann war Theo mit der Werkzeugtasche sofort zur Stelle. 

Das Radfahren war eines von Theos Hobbys, das er sehr ausgiebig pflegte. Das andere war sein Interesse an allen Fahrzeugen, die sich auf Schienen bewegten. Dem früheren Lokführer Theo hatten es Lokomotiven besonders angetan.    

In den Reihen des Männertreffs schätzte man Theo nicht nur als Organisator der Radtouren, msn ksnnte ihn auch als Grillmeister. Wenn er bei dieser oder jener Gelegenheit um Hilfe gebeten wurde, dann fehlte in seinem Wortschatz das Wörtchen "nein".

Mit Theo hat der Männertreff einen guten Freund verloren, der durch seine Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeiit und Freundlichkeit alle, die ihn kannten, beeindruckte. Er wird in Zukunft dem Männertreff sehr fehlen. Die Lücke, die mit seinem Ableben entstanden ist, wird nicht, wenn überhaupt, sehr schnell wieder füllbar sein.

Wir möchten uns gern dagegen auflehnen, wenn uns ein guter Freund genommen wurde. Doch dies ist vergebsns.Wir können nur eines, nämlich Theo in einer guten und ehrenden Erinnerung behalten und seiner im Gebete gedenken. Für alle, die Theo kannten,ist dies sicher eine Selbstverständlichkeit. 

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Besuch des Musik-, Radio- und Kinomuseums in Helsa-Eschenstruth

Auf dem Programm des Männertreffs steht für 26.10.2017 ein Besuch des Musik-, Radio- und Kinomuseums in Helsa-Eschenstruth. Aus Gründen der Raum-Kapazitäten des Museums ergeht die Einladung in diesem Fall nur an die Männer. 

Treffpunkt ist am Donnerstag, 26.10.2017, 08.45 Uhr an der Straßenbahn-Haltestelle Festplatz. Die Abfahrt der Straßenbahn ist um 09.01 Uhr. Selbstverständlich ist auch eine individuelle Anreise nach Eschenstruth mögleich. Bei der Anmeldung muss aber angegeben werden, in welcher Art die Anreise, mit Straßenbahn oder privat, erfolgen wird. Diejenigen, die sich für die Straßenbahn entscheiden, sollten auch angeben, ob sie an einer Mitfahrt auf einer Gruppenkarte interessiert sind. 

Nach dem Museumsbesuch ist ein gemeinsames Mittagessen in der Lachshuhnklause vorgesehen. 

Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail an Gerhard Frindt möglich. Darüber hinaus liegt in der Kirche eine Anmeldeliste aus.  

     


Änderung im November-Programm

Der für 16.11.2017 ursprünglich vorgesene Vortrag entfällt. An dessen Stelle erfolgt unter dem Leitwort "Schön war es im Kloster Helfta" eine Nachlese mit Film und Fotos zum Aufenthalt in diesem Kloster und zu den von dort aus unternommenen Besichtigungsfahrten auf den Spuren Luthers. Der Beginn ist um 10.00 Uhr im Saal des Gemeindezentrums.. .

Fahrt nach Fritzlar zu Advent in den Höfen

Einer Anregung aus dem Kreis des Männertreffs folgend, findet am Samstag, 16.12.2017, eine Fahrt nach Fritzlar zu Advent in den Höfen statt. Abfahrt ist um 14.30 Uhr an der Heilig Geist-Kirche, die Rückkehr ab Fritzlar ist für 20.30 Uhr vorgesehen. Die Kosten betragen 15 Euro.

In der Kirche liegt eine Anmeldeliste aus. Anmeldungen können auch per E-Mail an Gerhard Frindt erfolgen.         


Besuch der Passionsspiele in Bad Soden-Saalmünster

Für Sonntag, 11.03.2018, plant der Männertreff eine Fahrt zu den Passionsspielen in Bad Soden-Saalmünster. Passionsspiele haben dort eine Tradition von dreißig Jahren, sie finden alle drei Jahre statt. Die Aufführung in der barocken Kirche St. Peter und Paul in Salmünster beginnt um 16.00 Uhr. Sie dauert mit einer ungefähr halbstündigen Pause zweieinhalb Stunden. 

Vorausichtlich wird die Abfahrt am 11.03.2018 um 12.30 Uhr erfolgen. Vor der Aufführung ist damit noch die Möglichkeit zu einem Spaziergang in Bad Soden-Salmünster gegeben. Die Rückfahrt erfolgt nach der Beendigung der Aufführung.

Die Kosten für den Eintritt (Karten der Kategorie i) und die Busfahrt betragen 33 Euro.

Interessenten werden um eine baldige Anmeldung gebeten, damit das reservierte Kartenkontingent bald abgerufen werden kann.  

Berichte und mehr .....

Besuch der Firma Viessmann in Allendorf und Stadtführung in Frankenberg

Wenn der nMännertreff einen Bus für eine Fahrt in die weitere Umgebung chartert, dann ist das Ziel besonders attraktiv. Dies gilt auch für die Fahrt nach Allendorf und Frankenberg.

In Allendorf war die Möglichkeit gegeben, die durch den Bau von Heizungsanlagn sehr bekannte Firma Viessmann zu besuchen. Sie zählt zu den Stars unter den nordhessischen Unternehmen und ist für die dortige strukturschwache Region ein Segen.

Die Werksbesichtigung begann mit einer Information anhand von Schautafeln über die Unternehmensgeschichte, über die Produkte von Viessmann, über die Unternehmensphilosophie und die Marktaktivitäten. Sie zeigte, wie sich innerhalb eines Jahrhunderts ein Handwerksbetrieb zu einem am Weltmarkt gut etablierten Unternehmen entwickelte. Bei dem nachfolgenden Gang durch die Fertigungshalle fiel auf, dass dort der Computereinsatz noch nicht allzu stark um sich gegriffen hat. So bleibt zu hoffen, dass es auch den künftigen Führungskräften gelingt, das Unternehmen Viessmann auf dem hohen heutigen Stand zu erhalten und seine Bedeutung am Weltmarkt weiter auszubauen. 

Am Nachmittag wurde Frankenberg mit seiner Alttadt besucht. Durch eine Stadtführung erfuhren die Besucherinnen und Besucher viel Wissenswertes über diese eigentlich wenig bekannte nordhessische Stadt.   


Nebenstehende Bilder: Oben die Besuchergruppe bei Fa. Viessmann, unten bei der Stadtführung in Frankenberg..

Bildreihe oben: bei Besichtigung der Firma Viessmann, Bildreihe unten: Stadtführung in Frankenberg. 


Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum


 
 
 

Grillen in Grebenstein

In den Sommermonaten steht jeweils ein Grillen auf dem Programm des Männertreffs. Dieses Grillen ist meist mit einem Besuch der Schwestergemeinden verbunden. In diesem Jahr ging es am 24.08.nach Grebensteinaus, wo auf dem Gelände der dortigen Heilig Geist-Kirche das Grillen und das gemütliche Zusammensein stattfand.

Zunächst wurde in Grebenstein dortige evangelischen Statdtkirche, wo eine Führung durch den Gemeindepfarrer erfolgte. Danach ging zur katholischen Kirche, die von Pfarrer Seifert vorgestellt und erläutert wurde. Am Nachmittag wurden seine Ausführungen durch einen Bericht über das Edith Stein-Haus ergänzt. Natürlich war auch der Genuss der Grillwurst ein wichtiger Programmpunkt an diesem Tag. Als äußerst umfangreichen Nachtisch gab es Kaffee und Kuchen. Wer das herrliche Kuchenbüfett, das die Frauen aufgebaut hatten sah, konnte nicht widerstehen, ein Stück mehr zu essen, als er eigentlich vorhatte.. Sehr erfreut waren die Vellmarer über den Besuch von Pfr. Andreas Schreiner, der nun der Heilig Geist Gemeinde, Vellmar, vorsteht.  

Es waren wieder viele Hände, die für diesen schönen Tag sorgten, sei es durch das Grillen oder sei es durch das Aufstellen und Abräumen der Tische und Bänke. Ihnen gilt ein herzlicher Dank. Ein besonderer Dank muss den Frauen für ihre Krationen aus der heimischen Küche ausgesprochen werden.  


Die Aufnahmen zeigen rechts oben Grillmeister Heinz und seinen Assistenten Hugo. In der ersten Bildreihe von links nach rechts: Die Gruppe aus Vellmar vor der evangelischen Kirche Grebenstein, Mitte ein Blick in ds Innere der Kirche und Pfr.Thomas Seifert bei den Ausführungen zur katholischen Heilig geist Kirche, Grebenstein, In der zweiten Bildreihe von links nach rechts:: Gerhard Frindt mit Pfr. Dr. Till Jansen von der evangelischen Gemeinde Grebenstein, Eingang zur katholischen Heilig Geist-Kirche und  Pfr. Andreas Schreiner bei seinem Besuch der Vermarer. 


Aufnaahmen: Kraft Rompf und Herbert Vogler    

  

 
 
 

Informationen zur documenta

Auch wenn ein Besuch der diesjährigen documenta 14 nicht auf dem Programm des Männertreffs stand, so schloss dies keineswegs eine Information über die weltweit sehr bekannte Kunstausstellung aus. Für diese Information war am 26.07.2017  im Gemeindesaal der Kirche St. Elisabeth eine Gelegenheit gegegben. Unter dem Leitwort "Einführung -  Überblick - Konzeption" berichtete Frau Dr. Barbara Richarz-Riedl über die documenta, deren Standorte sowie über die Außenkunstwerke.. 

IIm Anschluss an den Vortrag stand es den Teilnehmern frei, die Außenkunstwerke in der Karlsaur, auf den Weinbergterrassen, am Friedrichplatz, am Königsplatz etc. zu besichtigen. Außerdem konnten mit dem Erwerb einer Abendkarte die Ausstellungsräume besucht werden. 


Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum .     .     


 
 

Fahrt zur Landesgartenschau nach Bad Lippspringe

Für Gartenschauen sind Bäderstädte mit ihren Parkanlagen prädestiniert.. Dies gilt auch für Bad Lippspringe , das am 20.07.2017 Ziel der Ausfugsfahrt des Männertreffs war. Mit ihren beiden Parks und mit der Einbeziehung des an den Kaiser Karls-Park angrenzenden, durch breite Lichtachsen durchzogenen Waldes, bietet die Stadt beste Voraussetzungen für die dortige Landesgartenschau des Landes Nordrhein-Westfalen. In dem Leitwort "Blumenpracht und Waldidylle haben die Veranstalter die Besonderheiten dieser Gartenschau herausgestellt.

Für die Vellmarer Besuchergruppe gab es zunächst eine Führung durch den Kaiser Karls-Park, die den Wald mit einbezog und bei der man immer wieder kleeine Blumenmeere entdeckte.. Ein wichtiger Programmpunkt dieser Führung war der interreligiöse Glaubensgarten. Dort stellen sich in einem Pavillon die an diesem Projekt beteiligten Weltreligionren vor. Jede dieser Religionen hat, rund um den Pavillon, eine eigene grüne Nische, Beeindruckend war auch die von der Kolpingsfamilie errichtete Friedenskapelle, die Klaus von der Flüe geweiht ist. 

Die Mittagszeit und der Nachmittag konnten individuell gestaltet werden. Hierfür bot sich ein Gang durch die blumengeschmückte Fußgängerzone an. Sie verbindet, umsäumt von Ladengeschäften  mit den für Fremdenverkehrsorte üblichen Kaufanreizen, den Kaiser Karls-Park mit den Arminiuspark. Wer unter müden Beinen litt, konnte das Stadtbähnchen, die so genannte Bali-Bahn, besteigen. Dass in das individuelle Nachmittagsprogramm auch der Arminiuspark mit seinen Beiträgen zur Landesgartenschau mit einbezogen wurde, versteht sich von selbst.

Als es dann heimwärts ging, bestand bei allen Besucherinnen und Besuchern der Eindruck, dass auch Bad Lippspringe eine Reise wert ist, besonders dann, wenn dort eine äußerst attraktive Gartenschau geboten wird.  ,      . 

Alle Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum 

 


 
 
 

Der Männertreff auf Luthers Spuren

Zum festen Programm des .Männertreffs gehört in jedem Jahr eine rund einwöchige Reise an einen Ort, der als Ausgangspunkt für interessante Besichtigungen geeignet ist. In den letzten Jahren wurde besonders versucht, Klöster mit ihren Gästehäusern als Standort hierfür auszuwählen. 

In diesem Jahr ging die Reise in ein Kloster in den vom Atheismus geprägten neuen Bundesländern. In Helfta, einem Stadtteil von Eisleben, haben Zisterzienserinnen auf einem Grundstück mit verfallenen Häusern ein Kloster mit einem ansprechenden Umfeld entstehen lassen. Hier wurde nach der Wiedervereinigung das so viel kritisierte Wort von den blühenden  Landschaften Realität. Was die Zisterzienserinnen hier geleistet haben und wie sie sich weiterhin um den Erhalt und die Weiterentwicklung ihres Klosters bemühen, verdient höchste Anerkennung.  

Die Tage in Helfta waren eine Reise auf Luthers Spuren. Besonders deutlich wurde dies in Eisleben mit dem Geburts- und dem Sterbehaus des Reformators sowie in Wittenberg. seiner langjährigen Wirkungsstätte. Dort wird man auf Schritt von dem Reformator begleitet, manchmal auch in etwas kitschiger Form, denn sein Name musste für viele Produkte herhalten. Beeindruckend war in einem separaten Museum das Monumentalgemälde des Künstlers Yadegar Assisi, das den Besucher in die Zeit der Reformation hinein versetzte. 

 Aber die weitere Umgebung von Helfta bietet auch noch andere Sehenswürdigkeiten, so das Kyffhäuser-Denkmal, das Panoramamuseum in Bad Frankenhausen mit einem Monumentalgemälde zu dem von Thomas Münzer angeführten Bauernkrieg und nicht zuletzt das Rosarium in Sangerhausen, das die Herzen der Gartenfreunde höher schlagen ließ. 

Am letzten Tag wurde noch Naumburg besucht. Dort warteten Ekkehard und Uta in dem berühmten Naumburger Dom auf die Besucherinnen und Besucher. Auch Naumburg hat einen engen Bezug zu Luther, denn dort wurde von ihm der erste evangelische Bischof in sein Amt eingeführt.

Auf der Rückfahrt nach Vellmar wurde noch das Städtchen Stollberg am Südrand des Harzes mit seinen hervorragend renovierten Fachwerkhäusern besucht.


Alle Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum        

 
 

Bilder unten: Links Subpriorin Sr. Klara Maria Heimbach bei ihrer Schilderung der Geschichte des Klosters Helfta und des dortigen Klosterlebens. In der Mitte ein Blick auf die Klosteranlage, rechts Sr. Ruth Berthold bei der Führung durch die Anlagen des Klosters. 

 


Links das Kyffhäuser-Denkmal, in der Mitte Besuch von Luthers Geburtstadt Eisleben, rechts die Gedenktafel für Luthers 95 Thesen, .

 


Links ein Bild aus dem Rosarium in Sangerhausen, in der Mitte Ekkehard und Uta im Dom von Naumburg. Das rechte Bild zeigt nicht den neuen Vellmarer Diakon, sondern Gerhard Frindt mit einer Stola, die den Besuchern eines Gottesdienstes einer evangelischen koreanischen Gemeinde in der Wittenberger Marktkirche überreicht wurde.  .

 

Beispiele aus dem Rundgemälde von  Yadegar Assisi, in denen die Zeit der Reformation geschildert wird. Das Rundgemälde befindet sich in Wittenberg in dem hierfür eingerichteten Museum..

 

Radtour des Männertreffs

in früheren Jahren war diese seit Beginn des Männerreffs jährlich stattfindende Fahrradtour die"Radtour mit Theo". Leider konnte Theo Fritsch, der sich über viele Jahre hierfür engagiert hat, aus gesundheitlichen Gründen an der Radtour nicht teilnehmen. 

In diesem Jahr meinte es die Sonne mit den Teilnehmern der Radtour besonders gut und sorgte für hohe Temperaturen. Aber es gab einen barmherzigen Samariter namens Gerhard Frindt, der untrwegs eine Getränkestation aufgebaut hatte und die schwitzenden Radfahrer mit Getränken versorgte. 

Die Verpflegungsstation war beim Schnitzelessen im Gasthaus Zum Bahnhof in Ahnatal-Weimar. Auch kühle Getränke standen dort selbstverständlich bereit. Einige der Männertreffer, die an der Radtour nicht teilnehmen konnten, hatten sich in der Gaststätte zu dem gemeinsamen Mittagessen eingefunden. Es ist erfreulich, dass sich diese Nicht-Radfahrer der Gemeinschaft zugehörig fühlen und versuchen, den Kontakt zum Männertreff aufrecht zu erhalten.    . 


Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum   


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Besuch der Sonderausstellung zum Herkules-Jubiläum

Der Herkules gehört zu Kassel. Seine Spuren gehen bis weit in die Antike zurück. In Kassel steht er nun 300 Jahre und blickt von seinem Oktagon auf die Stadt herab. Dort konnte er manches fröhliche Treiben mit erleben, musste aber auch viele Phasen furchtbaren Elends sehen.


Wenn das Wahrzeichen einer Stadt dreihundert Jahre alt ist, so ist dies selbstverständlich eine Sonderausstellung wert. Diese besuchte der Männertreff am 18.05.2017. Die hohe Zahl der Interessierten machte es nowendig, die insgesant 47 Teilnehemerinnen und Teilnehmer in zwei Gruppen aufzuteilen.


Die Begrüßung der Vellmarer Besuchergruppe  erfolgte durch zwei hochkarätige Fachleute, nämlich durch Prof. Dr. Bernd Küster, den Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel und durch Franziska Franke, die den Aufbau der Aufstellung betreut hatte. Beide führten dann die Gruppen wechselseitig durch die Ausstellung.


Wieder einmal hat das Ehepaar Peters dank seiner guten Kontakte zur Museumslandschaft einen Ausstellungsbesuch in die Wege geleitet, wofür der Männertreff sehr herzlich dankt.    

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Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum und Kraft Rompf

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Fahrt nach Einbeck

Als besondere Attraktivität wählt der Männertreff bei der Programgestaltung immer wieder Ziele, die nicht allzuweit entfernt sind, die man aber aus Eigeninitiative kaum ansteuern würde.Dies trifft auch für Einbeck zu.

Wollte man den Besuch von Einbeck zusammenfassen, dann genügen hierfür drei Worte, nämlich Fachwerk, Bier und Blaudruxk. 

Bei dem äußeren Bild der Stadt, sind die hervoragend restaurierten Fachwerkhäuser der früheren Patrizierfamilien besonders beeindruckend. Sie sind Zeugen des früheren Reichtums der Statdt, in der Handel und Gewerbe blühten.

In der Altstadt, inmiiten dieser alten Gebäude, ist auch der Blaudruck angesiedelt. Hier wird auf kommerzieller Basis ein sehr altes Gewerbe aufrecht erhalten..     

Und nicht zu vergessen das Bier, es ist in Einbeck allgegenwärtig. Hierfür sorgten nicht zuletzt die zahlreichen Hausbrauereien früherer Zeiten. Bei der Stadtführung erfährt man Unerwartetes, nämlcu dass ein Einbecker Braumeister als Entwicklungshelfer nach München gehen musste, um den dortigen Brauern das richtige Bierbrauen beizubringen. Die Münchner würden dies sicher stirnrunzelnd zur Kenntnis nehmen.

Und eine weitere völlig unerwartete Information wurde wiedergegeben, nämlich Martin Luther soll zu seiner Hochzeit mit Katharina von Bora ein Fass Einbecker nach Wittenberg beordert haben. Die Einbecker betrachten dies als ihren Beitrag zum Lutherjahr.

Wo auch die Hauptinteressen der Besucherinnen und Besucher lagen, über eines waren sicher wohl alle einig: Einbeck ist eine Reise wert.      .. 


Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum 


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Besuch der Hochschule Kassel

Der interessierte Leser findet da und dort in der örtlichen Presse einen Artikel über die Kasseler Hochschule, aber durch einen Besuch und durch die Besichtigung verschiedener Bereiche dieser Bildungs- und Forschungseinrichtung nimmt man ganz andere Eindrücke mit als aus einem Zeitungsartikel. . 


So gesehen war der Besuch der Hochschule ein sehr wichtiger Programmpunkt im Veranstaltungskalender des Männertreffs, denn schließlich sollte man ja wissen, was sich"vor der eigenen Haustüre" abspielt. , 


Der erste Eindruck war allerdings sehr zwiespältig, einerseits die sehr sanierungsbedürftigen Gebäude der Weberei Gottschalk, andrerseits die Neubauten der Hochschule mit ihren Glasfassaden (siehe nebenstehende Bilder). Über die letzteren konnten die Besucher umfangreiche Informationen von Frau Dipl.Ing. Beata Lejman erhalten. Manche der in diesen Neubauten realisierten Ideen tragen ihre Handschrift. 


Beeindruckend waren das Selbstlernzentrum Leo sowie das Campus-Center mit den Hörsälen und den Dienstleistungsstellen für die Studierenden. Hier würde sich mancher, der wehmütig an die eigene Studienzeit zurückdenkt, gern nochmals als Student sehen. 


Nach der Mittagspause im Restaurant Moritz folgte der Besuch des IT-Servicezentrums. Dort erhielten die Besucher Informationen von Prof. Dr. Peter Dräxler, der in der Vellmarer katholischen Kirchengemeinde kein Unbekannter ist.  


Den Abschluss des Hochschulbesuchs bildete das Fachgebiet Siedlungswirtschaft. Hier stand der Wasserrucksack "Paul" im Mittelpunkt des Interesses (siehe untere Bildreihe). Welch segensreiche Arbeit von der Hochschule mit dieser Entwicklung geleistet wurde, kam in dem Vortrag von Prof. Dr-Ing. Frechen zum Ausdruck. 


Dass die Interessen der Besucher sehr unterschiedlich waren, liegt in der Natur der Sache. Aber gemeinsam kam wohl zum Ausdruck, dass Kassel auf seine Hochschule stolz sein darf. 

 

Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum und Kraft Rompf 




 
 
 
 

Vortrag zum Reformationsgedenken

Im Rahmen des Jahresprogramms des Männertreffs, das in der Fasten- und in der Adventszeit religiös ausgerichtete Vorträge vorsieht, sprach Dr. Stefan Wick, Ökumene-Referent im Bistum Fulda und Vorsitzender der Bistumskommission für Ökumen am 09.03.2017 über "Gemeinsames Reformationsgedenken oder das Christusfest 2017 - Martin luther und die Ökumene". 

Der Referent hat in seinem Vortrag die Beweggründe Luthers in der damaligen Zeit aufgezeigt und die Folgen in den vergangenen 500 Jahren für die protestantischen und katholischen Christen erläutert.        

Der Überlieferung nach hat der Theologe Martin Luther (1483-1546) am 31.10.1517, den Vortag vor Allerheiligen, seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen. Das war der  Beginn der Reformation und der Spaltung der Kirche. 

In den vergangenen 500 Jahren sind Christen im Namen Gottes und ihrer jeweiligen "Wahrheit" in Glaubenskriege gezogen, von denen der Dreißigjährige nur einer, aber der schlimmste war.

Mit Beginn des "ökumenischen Gedankens" in den 60er Jahren hat sich schon einiges verändert: Die taufe wird gegenseitig anerkannt, es gibt vielerorts ökumenische Gottesdienste, so an Himmelfahrt oder Pfingstmontag, gemeinsame Gesprächskreise in den Gruppen, einen Ökumenischen Arbeitskreis in Vellmar .....


Bilder und Texte: Heinz-Werner Schaum

 

Aus der Sperre wird ein Kreuz 

Das von Pater Abraham Fischer (OSB) aus Königsmünster geschaffene Christuskreuuz 2017 für den ökumenischen Buß- und Versöhnungsgottesdienst der evangelischen und katholischen Kirche am 11.03.2017 in Hildesheim (die Fotos vom Christuskreuz wurden von einer Miniaturausführung für den Schreibtisch gemacht). 

Liegt das Kreuz auf dem Boden, ist es eine Art Sperre und verdeutlicht, dass das Kreuz selbst zur Ausgrenzung missbraucht wurde. Aufgerichtet symbolisiert das Kreuz, dass alle Christen gemeinsam unter dem Kreuz stehen können. 

So wird aus dem Sperrsymbol ein Symbol der Versöhnung.   

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Zwanzigjähriges Jubiläum des Männertreffs

Der Männertreff besteht zwanzig Jahre. Diese Zeitspanne mag im Leben eines Menschen nicht unbedingt als Besonderheit betrachtet werden, doch gemessen an der Zeit, die im Ruhestand verbleibt, sieht dies ganz anders aus. Manchen ist es nicht gegeben, den Eintritt in den Ruhestand zu erleben und für manchen ist diese dritte Lebensphase sehr kurz. Daher erfüllen uns die zwanzig Jahre mit großer Dankbarkeit. 

Dass das zwanzigjährige Jubiläum gefeiert werden kann, verdanken wir August Dirksmeyer. Er hatte 1996 die Idee, Männer im Ruhestandsalter und kurz davor zu einer Gemeinschaft zusammenzuführen. Er hat, unterstützt von seiner Frau Resi, diese Idee auch in die Tat umgesetzt. Der Männertreff war damals einzigartig im Bistum Fulda.  

Von Beginn an war der Männertreff ökumenisch und gemeindeübergreifend. August hat den Pfarrverbund gelebt, noch ehe er gegründet wurde. Er wollte keinen Verein, der den Eindruck eines geschlossenen Zirkels macht. Mit der Bezeichnung Männertreff wurden ein Signal für einen offenen und zwanglosen Zusammenschluss sowie eine entscheidende und programmatische Kernaussage gesetzt. Dies war der Schlüssel zum Erfolg.

Als August sah, dass er sich wegen seines fortschreitenden Alters und beginnender gesundheitlicher Probleme nach einen Nachfolger umsehen musste, traf er mit Gerhard Frindt eine äußerst glückliche Wahl. Gerhard hat das Erbe von August weitergeführt und auch ausgebaut.

Was den Männertreff so attraktiv macht, ist sein vielfältiges Programm. Es bietet für jeden etwas. Erwähnt seien Besichtigungen und Museumsbesuche ebenso wie die jährliche Winterwanderung mit Schlachteessen, die Radtour mit Theo, das Grillen in den Sommermonaten und die Adventfeier zum Jahresschluss.

Dass Gerhard die Arbeit von August in dessen Sinne weiterführen konnte, verdankt der Männertreff nicht zuletzt seiner Frau Ursel, die in tatkräftig, wie Resi zur Zeit von August, tatkräftig unterstützt. Aber auch sie stünden auf etwas verlorenem Posten, gäbe es da nicht die stillen ungenannten Helfer im Hintergrund. 

Gerhard hat den Männertreff auch für Frauen geöffnet. Ohne sie wäre manche Aktivität nicht möglich. Diese Öffnung hat erfreulicherweise dazu geführt, dass sich auch die Frauen der verstorbenen Männertreff-Mitglieder dieser Gemeinschaft zugehörig fühlen und bei jeder Veranstaltung sehr gern gesehen sind.           

Natürlich durften zwanzig Jahre Männertreff nicht unbeachtet vorüber gehen. Dieses Ereignisses wurde am 17.09.2016 mit einem Gottesdienst und einem anschließenden Zusammensein gedacht. Hierbei wurde auch an die verstorbenen Weggefährten erinnert. Als Pfarrer Manuel Peters deren Namen im Gottesdienst verlas, wurde mancher der leider schon 34 Männer, die nicht mehr unter uns sein dürfen, wieder in Erinnerung gerufen.  

In diesem erfreulich gut besuchten Gottesdienst schilderte Gerhard Frindt nochmals das Wesen des Männertreffs. Im Namen aller Mitglieder dankte ihm Franz Disse für seine unermüdliche Arbeit. Dabei wurden auch Resi Dirksmeyer und Ursel Frindt, die Frauen der beiden Männertreff-Leiter, nicht vergessen. Der Dank an sie war ein Blumenstrauß. Und es gab Urkunden, eine für den Männertreff für seine zwanzig Jahre, die andere für die beispielgebende Arbeit von Gerhard Frindt. Als Pfarrer Manuel Peters diejenigen Männer, die sich dieser Gemeinschaft zugehörig fühlen, um den Altar versammelte, staunte man über deren beachtliche Zahl.

Mit einem Zusammensein, in das die gesamte Gemeinde einbezogen war und das von den Swinging Amatörs musikalisch umrahmt wurde, klang die Jubiläumsfeier aus. 

Mögen dem Männertreff noch viele gemeinsame Jahre beschieden sein und möge diese Gemeinschaft weiterhin eine tragende Säule der Vellmarer Heilig Geist-Gemeinde bleiben.       Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum


Die Bilder zeigen in der rechten Spalte von oben nach unten: Pfr. Peters verleiht Urkunden an den Männertreff und an Gerhard Frindt - Die um den Altar versammelten Männer - Gerhard Frindt gibt einen Übersicht über das Wesen des Männertreffs - Franz Disse dankt Gerhard Frindt für seine unermüdliche Arbeit. 

.Bilder unten obere Spalte: Blumensträuße für Resi Dirksmeyer und Ursel Frindt, die ihre Männer in der Leitung des Männertreffs tatkräftig unterstützt haben - Blick in den Saal bei der Jubiläumsfeier. Untere Spalte: Die Swinging Amatörs sorgten für Unterhaltung - Die Damen des Handarbeitskreises boten ihre zu Gunsten des Fort Portal-Projektes gefertigten Arbeiten zum Kauf an. 

 
 
 

Frühere Veranstaltungen und Aktivitäten des Männertreffs

Berichte und Bilder von länger zurück liegenden Veranstaltungen und Aktivitäten des Männertreffs finden Sie auf der Archiv-Seite dieser Homepage. .

Der Männertreff unterstützt das Fort Portal-Projekt

Bei vielen Veranstaltungen des Männertreffs war es bislang üblich, dass eine Sammelbüchse für das Fort Portal-Projekt auf dem Tisch stand und dass diese auch die Runde zu den einzelnen Veranstaltungsteilnehmern machte. In der Zeit, seit dieses Projekt besteht, ist bis zum15.03.2016 die sehr beachtliche Summe von 2 735 Euro gesammelt worden. Auch der Überschuss von der Fahrt des Männertreffs in das Kloster Münsterschwarzach ist dem Fort Portal-Projekt zugeflossen. Und es soll nicht unerwähnt bleiben, dass mehrere Mitglieder des Männertreffs das Fort Portal-Projekt durch Patenschaften unterstützen.

Diese sehr erfreuliche Summe bedeutet, dass vier jungen Uganderinnen und Ugandern mit den Spenden des Männertreffs der Besuch der so genannten Secondary School finanziert werden konnte. Nur der Abschluss dieser Schule bietet in Uganda die Voraussetzung für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben. 

Es waren nie große Beträge, die in die Sammelbüchsen gelegt wurden, aber es kam im Laufe der Zeit doch eine erstaunliche Summe zusammen. Hier bewahrheitet sich also die alte Volksweisheit, derzufolge Kleinvieh auch Mist macht. Der Männertreff darf auf diese sehr erfreuliche Summe mit Recht stolz sein.  

Der Männertreff stellt sich vor

Für die Frauen gibt es die Frauengemeinschaft, dann sollte es doch auch für die Männer etwas geben. So dachte der 2011 verstorbene August Dirksmeyer und rief im September 1996 den Männertreff ins Leben. Dabei hatte er besonders Männer, die aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, im Blickfeld. Was damals klein begann, hat sich inzwischen nach bald zwanzig Jahren zu einer Einrichtung, die aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken ist, entwickelt. Es wird wohl nur wenige Gemeinden in der Diözese geben, die eine gleichartige Gemeinschaft aufzuweisen haben. 

Der Männertreff der Katholischen Kirchengemeinde ist kein eingetragener Verein mit Statuten und Mitgliedsbeiträgen, er ist ein loser Zusammenschluss von Männern im Ruhestandsalter. DIe Teilnehmer an den verschiedenen Veranstaltungen, deren Zahl meist 30-40 beträgt, sind nicht nur Mitglieder der Katholischen Kirchengemeinde Vellmar, sie kommen auch aus Nachbargemeinden sowie aus den Vellmarer evangelischen Schwestergemeinden. Was den Männertreff so attraktiv macht , das ist sein vielseitiges Programm mit Besichtigungen von kommunalen Einrichtungen und Industriebetrieben, mit Vorträgen und Museumsbesuchen, mit Wanderungen und Radtouren und manchem anderen. Aber auch gutes Essen und Trinken werden nicht verschmäht. Bei all diesen Aktivitäten wird nicht vergessen, dass der Männertreff in einer Kirchengemeinde beheimatet ist. Dem wird mit religiös ausgerichteten Veranstaltungen in der Fasten- und Adventszeit Rechnung getragen. Die monatlichen Veranstaltungen sind ein fester Bestandteil des Männertreff-Programms. Daneben gibt es einmal im Jahr eine rund einwöchige Reise, zu der auch die Frauen eingeladen werden. Die Reise des vergangenen Jahres führte in das Benediktinerkloster Münsterschwarzach mit Besichtigungen im Frankenland. "Für jeden etwas" könnte man das Motto des Männertreffs nennen.

Dann ist wohl auch für Sie, der Sie bislang noch keinen Kontakt zum Männertreff hatten, etwas dabei. Das Jahresprogramm für die normalerweise jeden zweiten Donnerstag im Monat stattfindenden Veranstaltungen finden Sie im Schriftenstand am Eingang der Kirche. Und selbstverständlich wird auch auf unserer Homepage auf die Veranstaltungen hingewiesen.

Kontakt: Gerhard Frindt, Tel. 0561/823500, E-Mail: g.frindt@web.de.