Leitbild

Die "Jesusecke" im Eingangsbereich
Die "Jesusecke" im Eingangsbereich

"Lasset die Kinder zu mir kommen"


Wir verstehen jedes Kind als ein Geschöpf Gottes. Aus diesem Grund ist es uns wichtig, jedes von ihnen in seiner Individualität anzunehmen und in seiner Entwicklung zu begleiten und zu fördern. Wir schaffen Räume, in denen Beziehungen zu Kindern und deren Bezugspersonen gelingen können. Eine verlässliche Beziehungsarbeit ist für uns die Grundlage unseres pädagogischen Handelns. Nur so können Persönlichkeitsentwicklung und Bildung gelingen. Wir unterstützen und begleiten die uns anvertrauten Kinder dabei, ihr Leben selbst zu gestalten, ihre Fähigkeiten und Begabungen zu entdecken und zu entwickeln.

Religiosität, Wertevermittlung, Inklusion und Bewegung sind die Grundpfeiler unserer Arbeit. Unsere Mitarbeiter/innen bringen sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit ein. Neben den fachlichen Kompetenzen prägen auch die Lebenserfahrung und die christliche Haltung jedes einzelnen sein Handeln in unserer Einrichtung.



Dieses Leitbild ist die Grundlage auf der alles in unserem Haus aufbaut. Unser Auftrag, unsere Ziele und Absichten, sowie unser Selbstverständnis kommen hier zum Ausdruck. Das Leitbild wurde 2014 in Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat, Pfarrgemeinderat, Mitarbeitenden des Kindergartens und Elternvertretern erstellt.




Pädagogische Grundpfeiler

Die drei Grundpfeiler unserer Arbeit



Im Mai 2013 wurden im Rahmen der Qualitässicherung, die Grundpfeiler unserer Arbeit neu definiert. Sie stellen die Schwerpunkte unseres pädagogischen Wirkens da und sind daher von besondere Bedeutung für die Gestaltung des Kindergartenalltags.

  • Religiosität und Werteorientierung

  • Inklusion

  • Bewegung




Religiosität und Werteorientierung


Die Religionspädagogische Arbeit ist ein bedeutungsvolles Profil- und Qualitätsmerkmal unseres Kindergartens und stellt somit einen unserer drei pädagogischen Grundpfeiler dar. Der Großteil der Menschheit ist in irgendeiner Form gläubig. Kinder, sowie Erwachsene stellen sich und anderen Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Leben & Tod und suchen nach Antworten.

Als katholischer Kindergarten unterstützen und begleiten wir die Kinder und ihre Familien in solchen Glaubens-und Lebensfragen.

  • Wir kennen die Religionszugehörigkeit der Kinder und informieren uns über die Grundaussagen dieser Religionen.
  • Religiöse und das Leben betreffende Fragen der Kinder und ihrer Familien werden wertgeschätzt und ernstgenommen.
  • Bei uns hören die Kinder Geschichten aus der Bibel und wir setzen diese in Bezug zu den Lebenssituationen der Kinder.
  • Wir bieten den Kindern lebendige Ausdrucksformen des Glaubens an und lernen christliche Bräuche, Symbole, Rituale, Gebete und unterschiedliche Gottesdienstformen kennen.
  • Wir feiern mit den Kindern religiös geprägte Zeiten und die zentralen Feste des Kirchenjahres.
  • Gemeinsam mit den Kindern entdecken wir Orte des Glaubens, wie die "Jesusecke" im Kindergarten, den "Raum der Hoffnung" neben der Kirche und wir lernen die Kirche selbst kennen.
  • Eltern, Familien, Freunde und Kinder werden eingeladen, an Gottesdiensten und Festen teilzunehmen. Es wird akzeptiert, wenn sie dies nicht tun.


In unserem Handeln orientieren wir uns an Gott, dies zeigt sich im täglichen Miteinander, an unserer Art und Weise, wie wir miteinander umgehen. Als Christen erfahren wir, dass wir von Gott geliebt werden und diese Erfahrung geben wir als Vorbilder weiter.

  • Bei uns erfahren alle Kinder Annahme und Wertschätzung.
  • Sie erleben eine Kultur des Verzeihens.
  • Wir sorgen füreinander.



Inklusion

Der zweite Grundpfeiler, an dem sich unser Handeln orientiert, ist die Inklusion. Uns ist bewusst, dass alle Menschen individuell sind und dass jeder Einzelne im sozialen Miteinander das Recht auf Teilhabe und Mitbestimmung hat!

Im täglichen Sprachgebrauch wird Inklusion oft mit Integration gleichgesetzt. Doch wie dieses Schaubild verdeutlicht, ist der Leitgedanke der Inklusion ein anderer. Wir strukturieren unsere Einrichtung so, dass es allen Kindern mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Begabungen möglich ist…

  • …ein Teil einer Gemeinschaft zu sein.
  • …sich als gleichwertig zu erleben.
  • …ihr Umfeld mitzugestalten.


Unser Ziel ist es, den Inklusionsgedanken zu leben und keine "separate Betreuungssituation" für bestimmte Kindergruppen zu schaffen.
Dies gelingt uns durch unser teiloffenes Arbeitskonzept, die kontinuierliche kollegiale Beratung in Bezug auf alle Kinder und ihren individuellen Bedarfen, sowie durch die regelmäßige sach- und fachgerechte Bewertung unserer Qualitätsziele (Evaluation).
Der regelmäßige Austausch mit den Kindern, ihren Familien und anderer Institutionen, die mit der Betreuung und Förderung der Kinder betraut sind, ist eine weitere wichtige Voraussetzung für eine ganzheitliche Förderung, Bildung und Erziehung im Sinne der Inklusion.



Bewegung

Bewegung

"Kinder haben einen natürlichen Drang und eine Freude daran, sich zu bewegen. Bewegung ist für sie wie Sprechen, Singen und Tanzen elementares Ausdrucksmittel. Auch Gestik, Mimik, Malen, Schreiben und Musizieren beruhen auf Bewegung. Das Bedürfnis nach Bewegung zu vernachlässigen heißt, kindliche Entwicklungsprozesse empfindlich zu stören. Die motorische Entwicklung ist für die Gesamtentwicklung des Kindes von unerlässlicher Bedeutung (…).Durch Bewegung, auch im Spiel, wird dem Kind ermöglicht, sich einzuschätzen und seine Grenzen auszutesten, seine Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit zu stärken sowie bestehende Aggressionen abzubauen." (HessBEP)

Mit unserm dritten Schwerpunkt schaffen wir die Voraussetzung

  • ...für das Erfüllen der kindlichen Bedürfnisse nach Bewegung,
  • ...zur Gesundheitsförderung durch einen Ausgleich zu Bewegungsmängeln,
  • ...Unterstützen die Stärkung der Basiskompetenzen.


In unserem Kindergartenalltag ist die tägliche, witterungsunabhängige Nutzung des Gartens fester Bestandteil der offenen Freispielzeit und auch das Spielen im geräumigen Flur ist jederzeit möglich. Auch im angeleiteten Spiel nutzen wir selbstverständlich den Mehrzweckraum unter Einbeziehung der unterschiedlichsten Materialien. Wir bieten gezielte Bewegungsförderung durch Turnen, durch wöchentliches Schwimmen und bei Wandertagen an Vor- und Nachmittagen. Wir sind sehr regelmäßig auf den umliegenden Spielplätzen und im benachbarten, großflächigen Ahnepark unterwegs.