Taufe

Ein Kind prägt das Leben auf ganz neue Art und Weise.

In der Taufe feiern wir, dass Gott ihr Kind liebt und es mit seiner schützenden Hand hält. Den Eltern, Paten und anderen Verwandten und Freunden ist mit diesem Festtag die Aufgabe der christlichen Begleitung und Erziehung anvertraut.

Möchten Sie ihr Kind taufen lassen, melden sie sich per Email oder telefonisch im Pfarrbüro. Wir besprechen mit ihnen gerne Termin und Art der Tauffeier. Außerdem unterstützen wir sie in der Aufgabe der christlichen Erziehung, indem wir gemeinsam mit allen Generationen in der Gemeinde Glaube und Leben feiern.

Taufe - einige praktische, organisatorische und theologische Gedanken

Praktisches
Der Ablauf einer Tauffeier
Erwachsenentaufe
Theologischer Hintergrund

Die Feier der Kindertaufe in unserer Gemeinde: 

  • Die Taufe findet entweder im Rahmen einer der sonntäglichen Gemeindemessen statt oder als eigene Feier.
  • Übliche Tauftermine sind samstags oder sonntags.
  • Melden Sie sich frühzeitig im Pfarrbüro (05 61 - 82 14 21) zur Absprache des Tauftermins und zur Vereinbarung eines Taufgesprächs.
  • Es können auch mehrere Kinder in einer gemeinsamen Feier getauft werden.
  • Den Ablauf einer Tauffeier finden Sie weiter unten.

  • Auch die musikalische Gestaltung kann ganz individuell sein oder klassisch, wie im unten angegebenen Gottesdienstmodell.

  • Die Eltern und Paten sollen so viele Teile der Tauffeier selbst mitgestalten. Deshalb finden Sie hier eine Auswahl von biblischen Texten, die zur Taufe passen, und eine Auswahl von Fürbitten, die Sie übernehmen oder bearbeiten können.

Eröffnung:

  • Begrüßung auf dem Kirchplatz

  • Nach der Begrüßung bittet der Priester die Eltern, öffentlich auszusprechen, welchen Namen sie ihrem Kind gegeben haben:

    Priester: Welchen Namen haben Sie Ihrem Kind gegeben?
    Eltern: (Namen des Täuflings)
    Priester: Was erbitten Sie von der Kirche Gottes für „Namen"?
    Eltern: Die Taufe.
    Priester: Liebe Eltern! Sie möchten, dass N. getauft wird. 
    Das bedeutet für Sie: Sie sollen Ihr Kind im Glauben erziehen und es lehren, Gott und den Nächsten zu lieben, wie Jesus es vorgelebt hat. Sie sollen mit Ihrem Kind beten und ihm helfen, seinen Platz in der Gemeinschaft der Kirche zu finden. 
    Sind Sie dazu bereit?
    Eltern: Ich/Wir bin/sind bereit.
    Priester: Liebe/r Pate/Patin! Die Eltern dieses Kindes haben Sie gebeten, das Patenamt zu übernehmen. Sie sollen Ihr Patenkind auf dem Lebensweg begleiten, es im Glauben mittragen und es hinführen zu einem Leben in der Gemeinschaft der Kirche. Sind Sie bereit, diese Aufgabe zu übernehmen und damit die Eltern zu unterstützen?
    Pate/Patin: Ich bin bereit.
  • Der Priester bezeichnet schweigend das Kind mit einem Kreuzzeichen auf der Stirn. Eltern, Paten und Geschwister (u.a.) sind ebenfalls dazu eingeladen.
  • Der Priester schließt die Eröffnung mit einem Gebet ab, danach ziehen alle in die Kirche ein

  • Lied "Lobe den Herren", GL Nr 392 Strophe 1+2

    • Wortgottesdienst:

      • Vor der eigentlichen Taufspendung soll der Glaube der Eltern, des/der Paten/Patin und der Gemeinde gestärkt werden durch die Verkündigung und Auslegung des Wortes Gottes und der Zeichen der Tauffeier.
      • Weil durch die Taufe der Eintritt in die Gemeinschaft der Heiligen geschieht, beginnen die Fürbitten für den Täufling und die Familie mit der Anrufung der Heiligen:

        Priester: Wer getauft wird, wird aufgenommen in die Gemeinschaft der Heiligen, die uns im Glauben vorangegangen sind und bei Gott für uns eintreten. Deshalb rufen wir jetzt miteinander die Heiligen an, vor allem die Namenspatrone des Kindes.

        Lied zum Heiligen Geist: "Atme in uns, Heiliger Geist" GL Nr. 346

        Priester: Heilige Maria, Mutter Gottes     Alle: Bitte für uns.
        Priester: Heiliger Josef     Alle: Bitte für uns.
        Priester: Heiliger Johannes der Täufer    Alle: Bitte für uns.
        Priester: Heiliger Petrus u. Hl. Paulus    Alle: Bittet für uns.
        Priester: Heilige/r (Namenspatron)…    Alle: Bitte für uns.
        Priester: Alle Heiligen Gottes     Alle: Bittet für uns.


      • Die Fürbitten werden in der üblichen Form gehalten:

        Lektor/in:
          „Bitte“ 
        Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.


      • Der Priester streckt nun die Hände über das Kind aus und spricht ein Gebet mit der Bitte um Bewahrung vor dem Bösen.
      • Danach legt der Priester dem Kind schweigend die Hände auf.



      Spendung der Taufe:

      • Außerhalb der Osterzeit wird nun das Taufwasser geweiht. In der Osterzeit wird das in der Osternacht geweihte Wasser genommen.


      • Zunächst lobt die Gemeinde Gott, den Spender des Lebens, und ruft seinen Segen auf das Wasser herab. Die Strophen des Lobpreises werden wie folgt beantwortet:

        Priester:
         Wir loben dich. 
        Alle: Wir preisen dich.


      • Die Eltern und Paten bekennen ihren Glauben durch Absage an das Böse und das Glaubensbekenntnis:

        Priester:
         Widersagen Sie dem Bösen, um in der Freiheit der Kinder Gottes leben zu können?
        Eltern und Paten: Ich widersage.
        Priester: Widersagen Sie den Verlockungen des Bösen, damit es nicht Macht über Sie gewinnt?
        Eltern und Paten: Ich widersage.
        Priester: Widersagen Sie dem Satan, dem Urheber des Bösen?
        Eltern und Paten: Ich widersage.
        Priester: Glauben Sie an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde?
        Eltern und Paten: Ich glaube.
        Priester: Glauben Sie an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, der geboren ist von der Jungfrau Maria, der gelitten hat, gestorben ist und begraben wurde, von den Toten auferstand und zur Rechten des Vaters sitzt?
        Eltern und Paten: Ich glaube.
        Priester: Glauben Sie an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, die Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben?
        Eltern und Paten: Ich glaube.


      • Die übrige Gemeinde stimmt dem zu, indem sie gemeinsam das Apostolische Glaubensbekenntnis spricht.

        Priester:
         Liebe Familie N., nachdem wir jetzt gemeinsam den Glauben der Kirche bekannt haben, frage ich Sie: Wollen Sie, dass Ihr Kind nun in diesem Glauben die Taufe empfängt?
        Eltern und Paten: Ja, wir wollen es.


      • Die eigentliche Taufe geschieht durch Übergießen mit dem Taufwasser.
      • Lied: "Fest soll mein Taufbund immer stehen", GL Nr: 837
      • Der Priester salbt das Kind mit Chrisam, als Zeichen der Erwählung durch Gott.
      • Das Weiße Kleid soll Zeichen der Würde sein, dass Christus das Kind begleitet.
      • Der Vater oder jemand anderes aus der Familie entzündet die Taufkerze an der Osterkerze: Christus erleuchtet das Leben des Kindes und  dieses Licht wird den Eltern anvertraut, ihrem Kind, Christus, das Licht, voranzutragen.
      • Der „Effata-Ritus“ will anhand einer Evangelienstelle deutlich machen, dass Gott dem Kind hilft, seine Botschaft zu hören und zu bekennen.


      Abschluss der Tauffeier:

      • Um den Altar versammelt beten alle gemeinsam das „Vater unser“
      • Mutter, Vater und ale Anwesenden werden gesegnet.
      • Lied: "Großer Gott, wir loben dich", GL Nr: 380, Strophe 1+5

Bei der Praxis der Erwachsenen-Taufe geht in der Regel ein Katechumenat (Glaubenskurs) voraus; in diesem wird der Taufbewerber in den Wahrheiten  des Glaubens unterwiesen und zu diesem bewussten "Ja" hingeführt.  Üblicherweise feiern Erwachsene ihre Taufe, Erstkommunion und Firmung in derselben Feier, so wie es ursprünglich in der Urkirche gehandhabt wurde.

Die Taufe ist das fundamentale und erste Sakrament. Gott selbst ruft  den Menschen in der Taufe beim Namen und nimmt ihn in die Kirche auf.  Die Taufe nimmt den Menschen aus der Macht der Sünde und des Todes heraus und steht so quasi am Eingang der Kirche: Denn durch den Kreuzestod und die Auferstehung Jesu Christi werden wir in der Taufe bereits mit dem neuen, ewigen Leben beschenkt. Indem wir immer wieder persönlich dazu ja sagen, besonders in der Firmung, wird dieses Sakrament voll wirksam.


  • Taufe ist ein in Freiheit geschlossener Bund zwischen Mensch und Gott.
  • Die Taufe nimmt den Getauften hinein in die Gemeinschaft der Kirche.
  • Der Täufling wird aus den Elementen der Schöpfung (=Wasser) und dem Geist Gottes "neu geboren" zu ewigem Leben. 

Vorschläge für die Textauswahl

Lesung Altes Testament
Lesung Neues Testament
Evangelium
Fürbitten

1. Lesung aus dem Buch Exodus. Ex 17, 3-7

Das Volk dürstete dort nach Wasser und murrte gegen Mose. 
Sie sagten: Warum hast du uns überhaupt aus Ägypten hierher geführt? 
Um uns, unsere Söhne und unser Vieh verdursten zu lassen? 
Mose schrie zum Herrn: Was soll ich mit diesem Volk anfangen? 
Es fehlt nur wenig und sie steinigen mich. 
Der Herr antwortete Mose: Geh am Volk vorbei und 
nimm einige von den Ältesten Israels mit; nimm auch den Stab in die Hand, 
mit dem du auf den Nil geschlagen hast, und geh! Dort drüben auf dem Felsen 
am Horeb werde ich vor dir stehen. Dann schlag an den Felsen! Es wird Wasser 
herauskommen und das Volk kann trinken. Das tat Mose vor den Augen 
der Ältesten Israels. Den Ort nannte er Massa und Meriba (Probe und Streit), 
weil die Israeliten Streit begonnen und den Herrn auf die Probe gestellt hatten, 
indem sie sagten: Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?

2. Lesung aus dem Buch Ezechiel. Ez 36, 24-28

Das Wort des Herrn erging an mich: Ich hole euch heraus aus den Völkern, 
ich sammle euch aus allen Ländern und bringe euch in euer Land. 
Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. 
Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Götzen. 
Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. 
Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch. 
Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und 
auf meine Gebote achtet und sie erfüllt. Dann werdet ihr in dem Land wohnen, 
das ich euren Vätern gab. Ihr werdet mein Volk sein und ich werde euer Gott sein.

3. Lesung aus dem Buch Ezechiel. Ez 47, 1-9.12

Der Engel Gottes führte mich zum Eingang des Tempels zurück und ich sah, 
wie unter der Tempelschwelle Wasser hervorströmte und nach Osten floss; 
denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten. Das Wasser floss 
unterhalb der rechten Seite des Tempels herab, südlich vom Altar. 
Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus und ließ mich außen herum 
zum äußeren Osttor gehen. Und ich sah das Wasser an der Südseite hervorrieseln. 
Der Mann ging nach Osten hinaus, mit der Messschnur in der Hand, 
maß tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen; das Wasser reichte mir 
bis an die Knöchel. Dann maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich durch 
das Wasser gehen; das Wasser reichte mir bis zu den Knien. 
Darauf maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich hindurchgehen; 
das Wasser ging mir bis an die Hüften. 
Und er maß noch einmal tausend Ellen ab. Da war es ein Fluss, den ich nicht mehr 
durchschreiten konnte; denn das Wasser war tief, ein Wasser, durch das man 
schwimmen musste, ein Fluss, den man nicht mehr durchschreiten konnte. 
Dann fragte er mich: Hast du es gesehen, Menschensohn?
Darauf führte er mich zurück am Ufer des Flusses entlang. Als ich zurückging, 
sah ich an beiden Ufern des Flusses sehr viele Bäume. Er sagte zu mir: 
Dieses Wasser fließt in den östlichen Bezirk, es strömt in die Araba hinab 
und läuft in das Meer, in das Meer mit dem salzigen Wasser. 
So wird das salzige Wasser gesund. Wohin der Fluss gelangt, da werden alle 
Lebewesen, alles, was sich regt, leben können und sehr viele Fische wird es geben. 
Weil dieses Wasser dort hinkommt, werden (die Fluten) gesund; wohin der Fluss 
kommt, dort bleibt alles am Leben. An beiden Ufern des Flusses wachsen alle Arten 
von Obstbäumen. Ihr Laub wird nicht welken und sie werden nie ohne Frucht sein. 
Jeden Monat tragen sie frische Früchte; denn das Wasser des Flusses kommt aus 
dem Heiligtum. Die Früchte werden als Speise und die Blätter als Heilmittel dienen.

4. Lesung aus dem Buch Sacharja. Sach 12,10a; 13,1.9bc

So spricht der Herr: über das Haus David und über die Einwohner Jerusalems 
werde ich den Geist des Mitleids und des Gebets ausgießen. An jenem Tag wird 
für das Haus David und für die Einwohner Jerusalems eine Quelle fließen 
zur Reinigung von Sünde und Unreinheit. Sie werden meinen Namen anrufen 
und ich werde sie erhören. Ja, ich werde sagen: Es ist mein Volk. 
Und das Volk wird sagen: Jahwe ist mein Gott.

5. Lesung aus dem Brief an die Römer. Röm 6, 3-5

Wisst ihr nicht, dass wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, 
auf seinen Tod getauft worden sind? Wir wurden mit ihm begraben 
durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit 
des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir 
als neue Menschen leben. Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sind 
in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereinigt sein.

6. Lesung aus dem Brief an die Römer. Röm 8, 28-32

Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt, 
bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind; denn alle, 
die er im Voraus erkannt hat, hat er auch im Voraus dazu bestimmt, 
an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene 
von vielen Brüdern sei. Die aber, die er vorausbestimmt hat, hat er auch berufen, 
und die er berufen hat, hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, 
die hat er auch verherrlicht. Was ergibt sich nun, wenn wir das alles bedenken? 
Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, 
sondern ihn für uns alle hingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

7. Lesung aus dem ersten Brief an die Korinther. 1 Kor 12,12-13 

Wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, 
obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus. 
Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib 
aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir 
mit dem einen Geist getränkt.

8. Lesung aus dem Brief an die Galater. Gal 3, 26-28

In Christus Jesus seid ihr alle Söhne Gottes durch den Glauben. Denn ihr alle, 
die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt. 
Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau. 
Denn ihr alle seid eins in Christus Jesus.

9. Lesung aus dem Brief an die Epheser. Eph 4, 1-6

Ich ermahne euch, der ich um des Herrn willen im Gefängnis bin, ein Leben 
zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging. Seid demütig, friedfertig 
und geduldig, ertragt einander in Liebe und bemüht euch, die Einheit des Geistes 
zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. Ein Leib und ein Geist, 
wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist; 
ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, 
der über allem und durch alles und in allem ist.

10. Lesung aus dem ersten Petrusbrief. 1 Petr 2, 4-5.9-10

Kommt zu ihm, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen,
aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist. Lasst euch als lebendige Steine 
zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, 
um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen. 
Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, 
ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, 
damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis 
in sein wunderbares Licht gerufen hat. Einst wart ihr nicht sein Volk, 
jetzt aber seid ihr Gottes Volk; einst gab es für euch kein Erbarmen, 
jetzt aber habt ihr Erbarmen gefunden.

11. Lesung aus der Offenbarung des Johannes. Offb 21,1-6

Ich Johannes sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; 
denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, 
auch das Meer ist nicht mehr. Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, 
von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, 
die sich für ihren Mann geschmückt hat. 
Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes 
unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein 
Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren 
Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, 
keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. Er, der auf dem Thron saß, 
sprach: Seht, ich mache alles neu. Und er sagte: Schreib es auf, denn diese Worte 
sind zuverlässig und wahr. Er sagte zu mir: Sie sind in Erfüllung gegangen. 
Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. 
Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, 
aus der das Wasser des Lebens strömt.

1. Aus dem Evangelium nach Matthäus. Mt 22, 34-40

Als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, 
gingen sie zu ihm. Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe 
stellen und fragte ihn: Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste? 
Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, 
mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und 
erste Gebot. 
Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. 
An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten.

2. Aus dem Evangelium nach Matthäus. Mt 28, 18-20

Jesus trat auf die Apostel zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben 
im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und 
macht alle Menschen zu meinen Jüngern; 
tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 
und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. 
Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

3. Aus dem Evangelium nach Markus. Mk 1, 9-11

In jenen Tagen geschah es, dass Jesus aus Nazareth in Galiläa sich von Johannes 
im Jordan taufen liess. Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, 
dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. 
Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: 
Du bist mein geliebter Sohn, dich habe ich erwählt.

4. Aus dem Evangelium nach Markus. Mk 10, 13-16

In jener Zeit brachte man Kinder zu Jesus, damit er sie mit der Hand berührte. 
Die Jünger aber wiesen die Leute ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und 
sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! 
Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, ich sage euch: 
Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, als wäre er ein Kind, 
wird nicht hineinkommen. 
Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf 
und segnete sie.

5. Aus dem Evangelium nach Markus. Mk 12, 28b-34

In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter zu Jesus und fragte: 
Welches Gebot ist das erste von allen? 
Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, 
ist der einzige Herr, und du sollst du den Herrn, deinen Gott, 
lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinen ganzen Gedanken 
und mit deiner ganzer Kraft. 
Das zweites ist dies: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! 
Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden. 
Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: Sehr gut, Meister! 
Ganz richtig hast du gesagt: Er ist der einzige, und es gibt keinen anderen 
außer ihm, und ihn mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft 
zu lieben und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist weit mehr als 
alle Brandopfer und anderen Opfer. Jesus sah, dass jener verständig 
geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. 
Und keiner wagte mehr, Jesus eine Frage zu stellen.

6. Aus dem Evangelium nach Markus. Mk 12, 28b-31

In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter zu Jesus und fragte: 
Welches Gebot ist das erste von allen? 
Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, 
ist der einzige Herr, und du sollst du den Herrn, deinen Gott, 
lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinen 
ganzen Gedanken und mit deiner ganzer Kraft.
Das zweites ist dies: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! 
Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.

7. Aus dem Evangelium nach Johannes. Joh 3, 1-6

Es war ein Pharisäer mit Namen Nikodemus, ein führender Mann unter den Juden.
Der suchte Jesus bei Nacht auf und sagte zu ihm: Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, 
der von Gott gekommen ist; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, 
wenn nicht Gott mit ihm ist. Jesus antwortete ihm: Amen, amen, ich sage dir: 
Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. 
Nikodemus entgegnete ihm: Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden? 
Er kann doch nicht in den Schoß seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal 
geboren werden. Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir: 
Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das 
Reich Gottes kommen. Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; 
was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.

8. Aus dem Evangelium nach Johannes. Joh 4, 5-14

Jesus kam zu einem samaritischen Ort, der Sychar hieß und nahe bei dem 
Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef gegeben hatte. Dort war der 
Jakobsbrunnen. Jesus war ermüdet von der Wanderung und ließ sich darum an 
dem Brunnen nieder; es war um die sechste Stunde. Da kam eine samaritische Frau, 
um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Laß mich trinken! 
Seine Jünger waren nämlich in den Ort gegangen, um Nahrungsmittel zu kaufen. 
Die samaritische Frau sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, 
um Wasser bitten? Die Juden haben keine Gemeinschaft mit den Samaritern. 
Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, daß Gott gibt, und wer es ist, 
der zu dir sagt: Laß mich trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und 
er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.
Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief; 
woher hast du also das lebendige Wasser? Bist du denn größer als unser Vater Jakob, 
der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne 
und seine Herden? Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, 
wird wieder durstig sein; aber wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, 
wird nicht mehr durstig sein; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm 
zur sprudelnden Quelle werden, die Wasser für das ewige Leben ausströmt.

9. Aus dem Evangelium nach Johannes. Joh 6, 44-47

Jesus sprach: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, 
der mich gesandt hat, ihn dazu bewegt, und ich werde ihn auferwecken 
am Letzten Tag. Bei den Propheten steht geschrieben: 
Und alle werden Schüler Gottes sein; alle, die auf den Vater hören und 
von ihm lernen, kommen zu mir. Keiner hat den Vater gesehen außer dem, 
der von Gott her gekommen ist; nur er hat den Vater gesehen. Amen, amen, 
ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben.

10. Aus dem Evangelium nach Johannes. Joh 7, 37b-39a

Jesus sagte: Wer Durst hat, komme zu mir, und es trinke, wer an mich glaubt. 
Wie die Schrift sagt: Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem 
Wasser fließen. Damit meinte er den Geist, den alle empfangen sollten, 
die an ihn glauben.

11. Aus dem Evangelium nach Johannes. Joh 9, 1-7

Als Jesus vorüberging, sah er einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. 
Seine Jünger fragten ihn: Rabbi, hat er selbst gesündigt oder haben seine Eltern 
gesündigt, so dass er blind geboren wurde? Jesus antwortete: Weder er noch 
seine Eltern haben gesündigt, sondern Gottes Werke sollen an ihm offenbar werden. 
Wir müssen, solange es Tag ist, die Werke dessen tun, der mich gesandt hat; 
es kommt die Nacht, in der niemand wirken kann. Solange ich in der Welt bin, 
bin ich das Licht der Welt. Nach diesem Worte spie er auf die Erde; 
dann machte er Teig aus dem Speichel, legte den Teig dem Blinden auf die Augen 
und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! 
Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. 
Er ging fort, wusch sich, und als er zurückkam, konnte er sehen.

12. Aus dem Evangelium nach Johannes. Joh 15, 1-11

Jesus sprach zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist 
der Winzer. Jede Rebe an mir, der keine Frucht bringt, schneidet er ab und 
jede Rebe, der Frucht bringt, reinigt er, damit er mehr Frucht bringen kann. 
Ihr seid schon durch das Wort rein, das ich zu euch gesprochen habe. 
Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht 
bringen kann, sondern nur, wenn er am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr 
keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, 
ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; 
denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, wird weggeworfen 
wie der Rebzweig und verdorrt. Man sammelt die Rebe, wirft sie ins Feuer und 
sie verbrennen. 
Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, 
was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, 
dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet. Wie mich der Vater geliebt hat, 
so habe auch ich euch geliebt; bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, 
werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe 
und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist 
und damit eure Freude vollkommen wird.

13. Aus dem Evangelium nach Johannes. Joh 19, 31-35

Weil Rüsttag war und weil die Leiber während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben 
sollten, baten die Juden Pilatus, man möge den Gekreuzigten die Beine zerbrechen 
und ihre Leiber abnehmen; denn dieser Sabbat war ein hoher Festtag. So kamen 
die Soldaten und zerbrachen dem ersten die Beine, dann dem andern, 
der mit ihm gekreuzigt war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, 
dass er schon tot war, zerbrachen sie ihm die Beine nicht, sondern ein Soldat 
stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floß Blut und Wasser heraus. 
Er, der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist zuverlässig, und er weiß, 
dass er Wahrheit sagt, damit auch ihr glaubt.

1.

V: Lasst uns beten, dass dieses Kind im Licht des göttlichen Geheimnisses 
deines Todes und deiner Auferstehung durch die Taufe neu geboren und 
der heiligen Kirche eingegliedert werde. Herr Jesus Christus.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lasst uns beten, dass es kraft der Taufe und Firmung ein treuer Diener und Zeuge 
des Evangeliums werde. Herr Jesus Christus.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lasst uns beten, dass es durch ein christliches Leben zur Freude 
des himmlischen Reiches geführt werde. Herr Jesus Christus.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lasst uns beten für die Eltern und Paten, dass sie diesem Kind den Glauben 
vorleben, und für die Familien, dass sie allezeit in der Liebe Christi bleiben. 
Herr Jesus Christus.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lasst uns beten für uns selbst, dass wir unserer Taufe treu bleiben. 
Herr Jesus Christus.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.



2.

V: Lasst uns beten, dass dieses Kind Glied der Kirche Christi werde. 
Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lasst uns beten, dass es sich im Zeichen des Kreuzes auf seinem 
ganzen Lebensweg zu Christus, dem Sohne Gottes, bekenne. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lasst uns beten, dass es zugleich an der Auferstehung Christi Anteil erhalte, 
wenn es durch die Taufe in seinen Tod begraben wird. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lasst uns beten, dass es durch Wort und Beispiel der Eltern und Paten 
zu einem lebendigen Glied der Kirche heranwachse. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lasst uns beten, dass in allen, die hier zugegen sind, die Taufgnade neu 
belebt werde. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lasst uns beten, dass alle Jünger Christi, in der Taufe Glieder 
eines Leibes geworden, allezeit eins bleiben im Glauben und in der Liebe. 
Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

3.

V: Lasst uns den Herrn bitten, dass dieser Täufling im Sakrament 
der Wiedergeburt von Gott an Kindes statt angenommen werde. 
Christus, höre uns.

Alle: Christus, erhöre uns.

V: Lasst uns den Herrn bitten, dass es, zu einem Zweig am wahren Weinstock 
geworden, sich durch seinen Glauben als echter Jünger erweise. Christus, höre uns.

Alle: Christus, erhöre uns.

V: Lasst uns den Herrn bitten, dass es seine Gebote halte, immer in seiner Liebe bleibe 
und voll Zuversicht den Menschen die frohe Botschaft verkünde. Christus, höre uns.

Alle: Christus, erhöre uns.

V: Lasst uns den Herrn bitten, dass es, durch seine Gnade gerechtfertigt, 
das ewige Erbe erhalte. Christus, höre uns.

Alle: Christus, erhöre uns.

V: Lasst uns den Herrn bitten, dass die Eltern und Paten diesen Täufling in der 
Erkenntnis und Liebe Gottes unterweisen. Christus, höre uns.

Alle: Christus, erhöre uns.

V: Lasst uns den Herrn bitten, dass alle Menschen Anteil erhalten 
an der Wiedergeburt durch die Taufe. Christus, höre uns.

Alle: Christus, erhöre uns.



4.

V: Lasst uns den Herrn bitten, dass dieser Täufling im Sakrament 
der Wiedergeburt von ihm an Kindes statt angenommen werde und 
dass der Herr sein Wohlgefallen an ihm habe. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lasst uns den Herrn bitten, dass dieser Täufling, aus dem Wasser 
und dem Heiligen Geiste wiedergeboren, allezeit in diesem Geiste lebe 
und dieses neue Leben des Geistes den Menschen kundtue. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lasst uns den Herrn bitten, dass er die Nachstellungen des Teufels 
und die Verlockungen der Sünde zu überwinden vermöge. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lasst uns den Herrn bitten, dass dieser Täufling den Herrn aus ganzem Herzen 
und mit allen Kräften liebe und seinen Nächsten wie sich selbst. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lasst uns den Herrn bitten, dass wir, die wir hier zugegen sind, diesem Kind 
unseren Glauben vorleben. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lasst uns den Herrn bitten, dass alle Christen immer und überall ihr Leben 
vom Zeichen des Kreuzes prägen lassen, das sie in der Taufe empfangen haben. 
Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.



5.

V: Herr Jesus Christus, lass dieses Kind aus dem Wasser und dem Heiligen Geist 
zum ewigen Leben geboren werden. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lass es ein lebendiges Glied deiner heiligen Kirche werden. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Gib, dass es dein heiliges Evangelium zu hören, zu bewahren 
und zu verwirklichen vermöge. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Gib, dass es voll Freude zum Tisch deines Opfermahles komme. 
Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lass es gemäß deinem Auftrag Gott, den Herrn, und seinen Nächsten lieben. 
Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Lass es durch Wort und Beispiel der Getauften ein immer 
besserer Christ werden. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Gib, dass alle deine Jünger allezeit in Glaube und Liebe eins bleiben. 
Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.



6.

V: Wir beten für dieses Kind, dass es mit Gottes Hilfe ein treuer Zeuge 
des Evangeliums wird. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Wir bitten für die Eltern und Paten um die Kraft, diesem Kind den Glauben 
vorzuleben. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Wir beten für alle Getauften in der Welt, dass sie sich als Christen bewähren. 
Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Wir bitten für alle Menschen um Achtung voreinander und vor der ganzen 
Schöpfung. Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

V: Wir bitten für unsere Verstorbenen, dass Gott sie auferwecke zum ewigen Leben. 
Gott, unser Vater.

Alle: Wir bitten dich, erhöre uns.