Bischof Dr. Michael Gerber ruft zum Jahresschluss im Fuldaer Dom dazu auf, Verantwortung über den eigenen Kreis hinaus zu übernehmen. In einer Zeit von Polarisierung und Entsolidarisierung brauche es einen Perspektivwechsel hin zu Gemeinwohl und Menschenrechten.
„Zusammen geht was“: Mit dieser Leitidee startet Prälat Christof Steinert in das neue Jahr. Während des Neujahrsgottesdienstes im Fuldaer Dom greift der Aufsichtsratsvorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes Fulda das Caritas-Jahresmotto 2026 „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ auf.
Ein Foto aus einem Winterwald wird in der Christmette zum Bild für Weihnachten: Wo sich vieles wie unter einer Eisschicht anfühlt, öffnet sich plötzlich ein Fenster. Die Christmette im Fuldaer Dom war Bischof Gerbers erster öffentlicher Gottesdienst seit einer Krebsdiagnose Ende Juni 2025.
„Zusammen geht was“: Mit dieser Leitidee startet Prälat Christof Steinert in das neue Jahr. Während des Neujahrsgottesdienstes im Fuldaer Dom greift der Aufsichtsratsvorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes Fulda das Caritas-Jahresmotto 2026 „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ auf. Er wirbt für Solidarität zwischen Jung und Alt und für einen Zusammenhalt, der Verantwortung teilt, gerade in einem Wahljahr mit wichtigen politischen Weichenstellungen. Zugleich deutet er den Jahresbeginn als „Schwelle“: Wer sich dem Unplanbaren stellt, kann im Gottvertrauen gelassener und verantwortungsvoller handeln.
Bischof Dr. Michael Gerber ruft zum Jahresschluss im Fuldaer Dom dazu auf, Verantwortung über den eigenen Kreis hinaus zu übernehmen. In einer Zeit von Polarisierung und Entsolidarisierung brauche es einen Perspektivwechsel hin zu Gemeinwohl und Menschenrechten. Gerber wirbt für die Fähigkeit, „ein Geschehen aus der Perspektive anderer zu sehen“ und plädiert für neue Allianzen. Für das Bistum Fulda kündigt er einen Klärungsprozess an: Aufgaben und Kräfte sollen neu gebündelt werden. Zugleich muss das Bistum manches loslassen und Zukunftsfelder gezielt stärken, damit die Kirche ihren Auftrag als Zeichen der Einheit und im Dienst des Gemeinwohls auch künftig verlässlich wahrnehmen kann.
Mit festlichen Gottesdiensten wird der Jahreswechsel im Fuldaer Dom begangen. Am Dienstag, 31. Dezember (Silvester) feiert Bischof Dr. Michael Gerber ein Pontifikalamt zum Abschluss des Jahres. Am Neujahrstag, dem Hochfest der Gottesmutter Maria, zelebriert Prälat Christof Steinert den Gottesdienst.
Fuldas Weihbischof und Domdechant Prof. Dr. Karlheinz Diez hat am 2. Weihnachtsfeiertag in seiner Predigt im Fuldaer Dom an den heiligen Stephanus erinnert. Stephanus wurde gesteinigt und legte mit seinem Tod Zeugnis für Jesus Christus ab. Das biblische Geschehen stelle einen Kontrapunkt zur festlichen Stimmung der Weihnachtstage dar und lenke so den Blick auf eine Realität, die bis heute anhält, so Diez.
Weihnachten hat eine kantige Botschaft. Das betont Bischof Dr. Michael Gerber am 1. Weihnachtsfeiertag im Fuldaer Dom: Gott erscheint nicht als eine Idee, sondern in der Gestalt des Kindes von Bethlehem. In seiner Predigt verbindet Gerber diese Konkretheit mit einem Appell gegen Entmenschlichung und für eine Haltung, die trägt: „Empathie ist im Licht von Weihnachten keine Schwäche, sondern die entscheidende Stärke des Menschen.“
Bistum Fulda
Bischöfliches Generalvikariat
Paulustor 5
36037 Fulda
Postfach 11 53
36001 Fulda
Telefon: 0661 / 87-0
Telefax: 0661 / 87-578
Bistum Fulda
Bischöfliches Generalvikariat
Paulustor 5
36037 Fulda
Postfach 11 53
36001 Fulda
Telefon: 0661 / 87-0
Telefax: 0661 / 87-578
© Bistum Fulda