Bistum Fulda

Diamantenes Priesterjubiläum

Vier Geistliche wurden vor 60 Jahren im Fuldaer Dom geweiht

Fulda/Hanau/Kassel (bpf). Ihr diamantenes Priesterjubiläum können am 22. März vier verdiente Geistliche aus der Diözese Fulda feiern: Geistlicher Rat OStR i. K. i. R. Pfarrer Karl-Heinz Bickert (Fulda), Geistlicher Rat Pfarrer i. R. Reinhold Hartmann (Bronnzell), Geistlicher Rat Pfarrer i. R. Hubert Kümpel (Fulda) und Geistlicher Rat Pfarrer i. R. Helmut Wolf Bad Sooden-Allendorf). Sie waren 1958 durch Bischof Dr. Johannes Baptist Dietz im Fuldaer Dom zum Priester geweiht worden.


Pfarrer Bickert , geboren am 8. November 1931 in Fulda, legte 1952 am Städtischen Realgymnasium das Abitur ab. Nach philosophisch-theologischen Studien in Fulda und Bonn verbrachte er im Anschluss an die Priesterweihe seine Kaplansjahre in Schlüchtern, Stadtallendorf und Kassel (St. Maria). Mit der Beauftragung zum hauptamtlichen Religionslehrer an den Kaufmännischen Berufs- und Berufsfachschulen Fulda im Jahre 1966 begann dann ein neuer Abschnitt seines priesterlichen Wirkens. 1970 wurde er zum Studienrat, 1972 zum Oberstudienrat im Kirchendienst ernannt. Mit Wirkung vom 1. August 1994 ist Oberstudienrat Bickert aus der aktiven Tätigkeit an den Kaufmännischen Berufs- und Berufsfachschulen in Fulda ausgeschieden. Über die Schule hinaus war Oberstudienrat Bickert in all den Jahren auch pastoral tätig. So hält er seit 1967 die Gottesdienste an den Sonn- und Feiertagen in der zur Pfarrei Johannesberg gehörenden Filialkirche St. Judas Thaddäus in Zell. Auch dem katholischen Verbandsleben galt seine besondere Sorge, so viele Jahre als Geistlicher Beirat der Diözesangemeinschaft und des Ortsvereins Fulda des KKV. Pfarrer Bickert ist Gründungsmitglied der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Fulda und war hier als katholischer Geistlicher im erweiterten Vorstand tätig. Bischof Heinz Josef Algermissen ernannte im März 2005 zum Geistlichen Rat.  


Pfarrer Hartmann , geboren am 17. November 1930 in Fulda, legte 1952 am Städtischen Realgymnasium in Fulda das Abitur ab und studierte in Fulda und Tübingen Philosophie und Theologie. Nach der Priesterweihe wirkte er dann als Kaplan und Dekanatsjugendseelsorger in Eiterfeld. 1962 kam er nach Hosenfeld. Darüber hinaus betreute er als Diözesankaplan die Jungkolpinggruppen. 1965 wurde er zum Diözesanjugendseelsorger und Landjugendseelsorger ernannt. Im Jahr 1970 übernahm er die Pfarrei St. Jakobus in Hanau-Großauheim, wo er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Juli 2002 wirkte. An den Kirchen St. Jakobus uns St. Paul sowie dem Kindergarten St. Marien ließ er Sanierungen vornehmen, ein neues Gemeindezentrum wurde gebaut. Als sein Verdienst darf auch gelten, dass die traditionelle Lichterprozession zur Fonleichnamsoktav und der „Verlobte Tag“ zu Ehren des hl. Rochus nach wie vor große Anziehungskraft ausüben. Bischof Heinz Josef Algermissen ernannte ihn im März 2005 zum Geistlichen Rat.  


Pfarrer Kümpel wurde am 4. April 1931 in Schwarzbach/Rhön geboren. Nach seinen philosophisch-theologischen Studien in Fulda empfing er die Priesterweihe. Danach war er zunächst als Assistent im „alten“ Bischöflichen Konvikt in Fulda und anschließend in gleicher Eigenschaft im Priesterseminar tätig. Es folgten fünf Jahre als Direktor im Schülerheim Amöneburg, ehe Pfarrer Kümpel als Direktor in das „neue“ Bischöfliche Konvikt in Fulda wechselte. Im Februar 1973 wurde er zum Pfarrer der Pfarrei St. Joseph zu Fulda ernannt, wo er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Februar 1998 seelsorglich tätig war. Im Dezember 1988 ernannte ihn Erzbischof Dr. Johannes Dyba zum Geistlichen Rat.   


Pfarrer Wolf, geboren am 15. Juni 1932 in Luditz/Sudetenland, legte 1952 am Städtischen Realgymnasium für Jungen das Abitur ab und absolvierte anschließend seine philosophisch-theologischen Studien in Fulda. Nach der Priesterweihe war er zunächst als Kaplan und später als Pfarrverweser in Großenlüder tätig. Weitere Kaplansjahre verbrachte er in Marburg und Poppenhausen. 1964 wurde er zum Jugendseelsorger der Frauenjugend im Bistum Fulda ernannt und ihm kurze Zeit später der Titel „Jugendpfarrer“ verliehen. Nachdem er im August 1968 Pfarrer in Borken geworden war, wurde ihm im Oktober 1978 die Pfarrei in Wanfried übertragen. Weiterhin war er stellvertretender Dechant des damaligen Dekanates Fritzlar. Im März 1988 erfolgte die Ernennung zum Krankenhauspfarrer in Hanau. Im Oktober 1997 wurde Pfarrer Wolf in den Ruhestand versetzt. Bischof Heinz Josef Algermissen ernannte ihn im Dezember 2011 zum Geistlichen Rat.

13.03.2018


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