Gemeinde Aktuell


Gottesdienstzeiten

Der sonntäglich Gottesdienst findet um 10:30 statt. 


Die nächsten Temine


Neue Web-Seite zur Kulturkirche

Veranstaltungen nicht-religiösen Charakters sammeln wir jetzt unter dem Begriff Kulturkirche 


Geht es noch aktueller?

Wem diese Seite zu langsam ist, wer noch aktueller am Puls der Zeit hängen möchte, dem sei die Facebook-Präsenz der Heilig Geist-Gemeinde empfohlen:

Es geht noch aktueller! Schaut mal rein.


Archiv der Webseite

Die Gemeinde freut sich auf Theresa Lutz

(Um sich ein besseres Bild unserer Mitarbeiterin zu machen, kommen Sie vorbei.)

mein Name ist Theresa Lutz und ab August 2016 werde ich für ein Jahr ein Praktikum in Ihrer Gemeinde absolvieren als Vorbereitung auf meine Ausbildung zur Pastoralreferentin. 


Geboren bin ich am 24.06.1986 in Marburg und aufgewachsen in Eiterfeld, einem Dorf zwischen Fulda und Bad Hersfeld, wo ich auch getauft und gefirmt wurde. Meine guten Erfahrungen im dortigen  Pfarrgemeindeleben  mit  inspirierenden  Menschen  haben mich schließlich dazu bewogen, katholische Theologie zu studieren. Zum Studium bin ich nach Erfurt, ins benachbarte Thüringen gegangen.  Meine  Schwerpunkte  lagen  in  den  Fächern  Liturgie und Kirchenrecht. Neben meinem Studium habe ich mich dort ehrenamtlich in der Suppenküche der Caritas engagiert und dort viele interessante und bereichernde Begegnungen gehabt. Außerdem habe ich im Gemeinderat der Katholischen Studenten Gemeinde mitgearbeitet  und  war  verantwortlich  für  die  Ökumene,  die  wir  mit  der Evangelischen  Studenten  Gemeinde  gepflegt  haben.  Sowohl  in meiner Heimatgemeinde Eiterfeld als auch im Erfurter Dom habe

ich immer gerne ministriert. Des weiteren war ich 20 Jahre aktiv in den Tanzgarden meines Karnevalsvereins in Eiterfeld und Teil der Theater AG meiner Schule. Nebenbei spiele ich Gitarre und bin  gerne  draußen  unterwegs  in  der  Natur.  Außerdem  bin  ich Mitglied  des  Wissenschaftlichen  katholischen  Studentenvereins Unitas (Maria Montessori Gießen).


Ich freue mich darauf, meine gesammelten Erfahrungen bei der Arbeit hier in Vellmar einbringen zu können, das Pastoralteam zu unterstützen und viel von Ihnen und Ihrem Gemeindeleben lernen zu dürfen. Der Kontakt zu allen Gemeindemitgliedern, vor allem in den vielfältigen Gruppenaktivitäten, ist mit sehr wichtig. 

 

Fahrt des Männertreffs nach Salzburg

Salzburg ist eine Reise wert. Wer dies noch nicht wusste, müsste eigentlich nach dem Aufenthalte des Männertreffs in dieser interessanten und vielseitigen Stadt hiervon überzeugt sein. Wie in allen früheren Residenzstädten haben auch hier die früheren Feudalherren nachhaltige Spuren hinterlassen. In Salzburg waren dies die Fürstbischöfe, deren Hinterlassenschaften Bauten und Gartenanlagen waren, aber ein anderer hat die Atmosphäre der Stadt noch nachhaltiger geprägt, nämlich Wolfgang Amadeus Mozart. Ihm begegnet man in Salzburg auf Schritt und Tritt, nicht zuletzt in Form der Mozartkugeln, die dem Besucher aus nahezu jedem entgegen schauen. Beide in einem Atemzug zu nennen, ist eigentlich nicht zulässig, denn der junge hochbegabte Mozart hatte mit dem Fürstbischof seine Probleme. 

Auf den Spuren dieser beiden Persönlichkeiten bewegten sich die Besucherinnen und Besucher aus Vellmar. Im Johannes Schlößl über der Stadt, dem Gästehaus der Pallotiner, wurde die Reisegruppe aus Vellmar von Pater Alois Schwarzfischer (linke Spalte, mittleres Bild) hervorragend betreut. Dort war auch der Ausgangspunkt, um die Besonderheiten Salzburgs zu erkunden. Hierzu zählten der Dom, die alte und die neue Residenz, das Festspielhaus, die Mirabellen-Gärten und, nicht zu vergessen, das Geburtshaus Mozarts, das heue ein Museum ist. Eine besondere Attraktion war das Walzer tanzende Schiff auf der Salzach. 

Die Stadt selbst ist äußerst attraktiv, aber die Umgebung ist dies auch. Der Untersberg, der per Gondel "erklommen" wurde, hatte sich allerdings in Neben gehüllt und den Blick auf die dortige Bergwelt verwehrt. Die Fürstbischöfliche Sommerresidenz Hellbrunn ist nicht in besonders guter Erinnerung geblieben. Ein Fremdenführer, dem man sadistische Neigungen nicht absprechen kann, hatte wohl besonderen Spaß an Wasserspielen, die für eine nasse Bekleidung der Besucher sorgten. Einen Ausgleich hierfür fanden die Vellmarer in Stiegls Brauwelt.

Die beiden nächsten Tage führten zum Wolfgangsee und mit Schiff nach St. Wolfgang mit seiner Kirche mit dem berühmten Flügelaltar von Michael Pacher sowie nach Hallstatt, der früheren Salzstadt, die ersten Phase der Keltenzeit ihren Namen aufgeprägt hat.

Am Abschlusstag ging es wieder nach Deutschland und zwar nach Berchtesgaden und dessen Umgebung. Im Kehlstein-Haus am Obersalzberg wurde das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte wachgerufen. 

Die Reise nach Salzburg war die Jubiläumsreise aus Anlass des zwanzigjährigen Bestehens des Männertreffs. Und es war eine gelungene Reise, nicht alleine wegen des interessanten und vielseitigen Programms. Wieder einmal lag die Vorbereitung und Organisation der Reise in den bewährten Händen von Ursel und Gerhard Frindt. Da konnte doch gar nichts schief gehen,    

Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum.  


 
 

Männnertreff - Besuch des Henschel-Museums in Kassel

Am 15.11.2016 besuchte der Männertreff das Henschel-Museum in Kassel und informierte sich über dieses traditionsreiche Unternehmen, das die Industriegeschichte Kassels maßgebend beeinflusst hat., 

Helmut Weich, ein ehemaliger "Henschelaner", gab zunächst mit einer Powerpoint-Präsentation einen umfassenden Überblick über die Unternehmensgeschichte der Firma Henschel, über deren Produkte und über die Entwicklung von Henschel zum Industriezentrum Mittelfeld. Über sechs Generationen hinweg wurden unter der Regie von Mitgliedern der Unternehmerfamilie von der weltbekannten Firma Lokomotiven, Fahrzeuge und Flugzeuge gebaut. 

Ihren Ursprung hatten der Henschel-Werke in einer 1810 gegründeten Gießerei. Aus Schlesien waren die Henschels über Mainz und Gießen nach Kassel gekommen. 

Das Museum wurde vom "Henschel-Museums-Sammlung e.V." in ehrenamtlicher Arbeit aufgebaut. Dieses Engagement der Beteiligten verdient eine besondere Anerkennung.

Nach dem Museumsbesuch trafen sich die Teilnehmer noch zu einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Hallenbad in Vellmar.  

 
 

Fahrt des Männertreffs nach Salzburg

Ökumenische Fahrt - Klöster Hülfensberg und Germerode

Die diesjährige Ökumenische Tagesfahrt führte am 24.09.2016 zum Kloster Hülfensberg und nach Germerode. Der Hülfensberg liegt in der Gemeinde Geismar im Eichsfeld. Dort befindet sich die Erlöserkirche St. Salvador (siehe nebenstehendes Bild) und ein Franziskanerkloster. Seit dem Spätmittelalter ist der Hülfensberg ein Wallfahrtsort.

Das Mitte des 12. Jahrhunderts gegründete Kloster Germerode wurde im Zuge der Reformation aufgelöst. Zum Kloster gehört die romanische Basilika St. Maria und Walpurga, die jetzt evangelische Pfarrkirche der Gemeinde Germerode ist

Zunächst ging es zum Hülfensberg. Das Mittagessen wurde im Schlosshotel Wolfsbrunnen in Schwebda bei Eschwege eingenommen. Danach folgte die Weiterfahrt nach Germerode mit einer Klosterführung. Nach einer Kaffeeeinkehr ging es zurück nach Vellmar.   


 
 

Fahrt des Männertreffs zum Bergbaumuseum Borken

Sie liegt nicht weit von Vellmar entfernt und doch war sie vielen weitgehend unbekannt, die frühere Bergbaustadt Borken. Sie war am 22.09.2016 Ziel einer Fahrt des Männertreffs, wozu auch die Frauen eingeladen waren.

Borken kann eine nahezu hundertjährige Geschichte der Braunkohlegewinnung aufweisen. Sowohl im Tiefbau als auch im Tagebau wurde in Borken und seinen Nachbargemeinden Braunkohle gefördert. Das Ende kam mit dem furchtbaren Grubenunglück vom 1. Juni 1988, bei dem 51 Bergleute ihr Leben lassen mussten. 

Ab 1923 wurde die Borkener Braunkohle auch vor Ort verstromt. Das dortige Kraftwerk wurde nach der Beendigung des Borkener Bergbaus 1991 stillgelegt. 

Heute erinnert das von der Vellmarer Besuchergruppe besichtigte Bergbaumusuem an diesen wichtigen Abschnitt der Geschichte Borkens. Das Museum lieferte ein anschauliches Bild von der schweren Arbeit der Bergleute. Auch wenn in neuerer Zeit schon Maschinen einen großen Teil dieser Arbeit übernommen hatten, war es doch, wie man in der Umgangssprache sagen würde, ein Knochen-Job. 

Auch die noch erhaltenen Teile des Borkener Kraftwerks, das von 1923-1991  in Betrieb war, wurden besichtigt. eine besondere Attraktion war hierbei eine Fahrt mit einem Bähnchen durch den Themenpark des Kraftwerksgelände. Mit der Beendigung der Kohleförderung endete auch die Geschichte des Borkener Kraftwerks. 

Links die Heilige Barbara, die Schutzheilige der Bergleute. Sie hatte auch In Borken einen Ehrenplatz.

Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum


 
 

Frühschoppen und Grillen des Männertreffs am 25.08.2016

Der Männertreff pflegt seine Traditionen. Zu diesen zählt ein Grillfest am Ende der Sommerferien. Bislang wurde hierzu in die Nachbargemeinden gewandert. In weiser Voraussicht wurde in diesem Jahr entschieden, "im Lande" zu bleiben und die Terrasse hinter den Gemeinschaftsräumen des Gemeindezentrums zu nutzen. Die sehr hohen Temperaturen an diesem Tag zeigten, dass die Entscheidung für ein "Heimspiel" die richtige war. Das Wandern über Feld und Flur hätte bei diesen Temperaturen keinen Spaß gemacht, das schattige Plätzchen war mehr erwünscht. 

Es war wieder ein gelungenes Fest, aber wäre es dies auch ohne die stillen Helfer im Hintergrund gewesen? Es waren nicht die aus der Märchenwelt bekannten Heinzelmännchen, sondern "Männertreffer" von Fleisch und Blut, die für den Auf- und Abbau sorgten und die am heißen Grill nicht müde wurden, rohe Würste in essbare zu verwandeln. 

Nicht zu vergessen auch die Frauen, die in der Küche für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Einige dieser Frauen bewiesen einmal mehr, dass sie Meisterinnen ihres Faches sind, wenn hausgemachte Kuchen gewünscht werden. Diese Werke aus Mutters Backstube bildeten eine willkommene Abrundung zu dem Würstchen-Menü.

Als Fazit nach vielen Worten bleibt: Es war wieder mal ein schöner Vormittag. Aber es bleibt auch ein Wunsch: Möge es uns vergönnt sein, noch viele solche Vormittage zu erleben. 

Neben- und nachstehende Aufnahmen von Heinz-Werner Schaum.    


 
 

Die Gemeinde trauert um Dagmar Denker

Nach schwerer Krankheit ist Frau Dagmar Denker am 13.08.2016 verstorben. Mit ihr verliert die Vellmarer Heilig Geist-Gemeinde eine Mitarbeiterin und Förderin, der zahlreiche Impulse und eine langjährige Mitarbeit in verschiedenen Bereichen zu verdanken sind. Spiritualität und die Würdigung der Ehrenamtlichen waren ihr ebenso ein Anliegen wie der Blick für die Menschen, denen die Botschaft Christi und die Kirche fremd sind. Die Anteilnahme vieler in unserer Gemeinde war groß und wurde in einem Gottesdienst am Mittwoch, 24.08.2016 in unserer Kirche zum Ausdruck gebracht.


Das Auferstehungsamt für Frau Denker wurde am Freitag, 19.08.2016 in der Pfarrkirche St. Andreas, Fulda-Neuenberg, gefeiert. Die Beisetzung erfolgte im engsten Familienkreis in Neuenkirchen bei Rheine.   

 

Ein Novum: Ökumenischer Pilgerweg durch Vellmar

Der Ökumenische Pilgerweg durch Vellmar war ein Novum, das guten Zuspruch fand, denn rund fünfzig Pilgerinnen und Pilger machten sich auf den Weg zu den Vellmarer Kirchen. Begonnen wurde an der Adventskirche in Niedervellmar. Die nächsten Stationen waren das Kirchenzentrum Vellmar-West und danach die Kirche in Obervellmar. Dann ging es zum Kirchenzentrum Vellmar-Mitte und von dort zur Kirche in Frommershausen. Die letzte Station war die Heilig Geist-Kirche.

Es war ein Pilgerweg für Jung und Alt. Die älteste Teilnehmerin war achtzig Jahre alt, die jüngste Teilnehmerin neun. .  

Die nebenstehende Bilder zeigt die Pilgerinnen und Pilger auf den Weg, das Bild unten die gesamte Pilgergruppe.. 

 





 

Fahrt des Männertreffs nach Fulda mit Besuch der Lioba-Kirche und des Doms - Besuch des Musicals "Der Medicus"

Die Fahrt des Männertreffs nach Fulda am 13.07.2016 beinhaltete für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Erlebnisse der besonderen Art, nämlich den Besuch der Lioba-Kirche auf dem Petersberg und den Besuch der Musical-Aufführung "Der Medicus". Selbstverständlich wurde auch der Dom von Fulda mit dem Grab des Hl. Bonifatius besucht.



Die Lioba-Kirche - ein die Bischofsstadt Fulda überragendes Kleinod


Die Kirche St. Peter auf dem Petersberg in dem gleichnamigem Ort ist eine mittelalterliche Bergkirche aus dem neunten Jahrhundert. Erbaut wurde sie unter dem Abt Rabanus Maurus. Die Kirche ist ein frühgotischer Hallenbau mit frühromanischen und barocken Einflüssen, Sehenswert ist auch die karolingische Krypta mit zum Teil erhaltenen Wandfresken aus der Gründerzeit. Als Grabeskirche der Hl. Lioba, einer Weggefährtin des Hl. Bonifatius, ist sie auch als Liobakirche bekannt.

Mit ihrer liebenswerten Ausstrahlung hatte Schwester Eoliba Greinemann OSB, eine Benediktinerin von der Hl. Lioba, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kürzester Zeit in ihren Bann gezogen (nebenstehendes Bild). Die Führung und Besichtigung der Lioba-Kirche einschließlich der Krypta wurde zu einem Ausflug besonderer Art in die Geschichte des Mittelalters, mit einem tiefen Einblick in das Leben und Wirken der Hl. Lioba.  



Medicus - das Musicalerlebnis der besonderen Art


Die positive Berichterstattung in Presse und Rundfunk hatte dazu geführt, dass die Fahrt des Männertreffs schon zu Jahresbeginn ausgebucht war. Die hohen Erwartungen der  Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden noch übertroffen. 

Die Aufführung war ein einziger Raum von Musik, von Farben, von einem spielfreudigen Ensemble toller Sängerinnen und Sänger, toller Schauspieler. Auf der kleinen Bühne des Schlosstheaters wurden durch eine geschickte Mischung aus Hintergrundprojektion, Kulisse und blitzartigen Umbauarbeiten unterschiedlichste Welten geschaffen. Stehende Ovationen des begeisterten Publikums waren die verdiente Anerkennung für die hervorragende künstlerische Leistung.

Der Roman und auch die Bühnenadaption erzählt die Geschichte des jungen Rob Cole, der im London des frühen Mittelalters aufwächst und als Kind seine Eltern verliert. Er hat die zweifelhafte Gabe, durch Berührung der Hände zu erkennen, ob ein Mensch in Kürze sterben muss. Dies weckt in ihm das Verlangen, die Geheimnis der Medizin zu erlernen. In der abendländischen Welt ist dieses wissen nicht verfügbar und so begibt er sich auf eine gefährliche Reise nach Persien, um dort bei Ibn Sina, dem größten Medicus seiner Zeit, zu studieren. Weil ihm dies als Christ jedoch versagt bleibt, gibt sich Rob als Jude aus und riskiert dabei sein Leben.

Mit der weltweit ersten Bühnenfassung des Bestsellers von Noah Gordon ist Fulda 2016 eine besondere Welturaufführung gelungen. Musicals mit historischem Hintergrund entwickeln sich zu der besonderen Spezialität des Schlosstheaters Fulda.

Text: Gerhard Frindt - Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum        



 

Grillabend der kfd vor der Sommerpause 2016

Am 07.07.2016 lud die Frauengemeinschaft zu ihrem traditionellen Grillabend vor der Sommerpause ein. Wieder hatten die Teilnehmerinnen wunderbare Salate und herrliche Süßspeisen für das Büfett (neben stehendes Bild) mitgebracht.

Als Grillmeister versorgte Walter Kuntscher (Bild unten), dem ein besonders herzlicher Dank gilt, die Teilnehmerinnen mit Würstchen.

Wie immer war es ein gemütlicher Abend bei sehr schönen sommerlichem Wetter. 

Text und Fotos: Margret Vogler



 

25 Jahre Männerkochkurs

Im Herbst 1992 hatte Pfr. Manfred Trageser einen Männerkochkurs angeregt. Am 23.10.1992 waren 15 Männer dieser Einladung gefolgt. Was als Wagnis begann, ist mit jeweils drei Abenden längst zu einer festen, traditionellen Veranstaltung im Jahreskalender geworden. Im November 2016 konnte der Männerkochkurs mit einem 25jährigen Jubiläum aufwarten. Die ersten 20 Jahre hatte Frau Anne-Marie Tillmann alles fest im Griff, auch bei ihrer Nachfolgerin, Frau Sabine Nienstedt, sind die kochenden Männer immer ganz Ohr. 

Der Teilnehmerkreis hat sich in diesen 25 Jahren selbstverständlich geändert. So wie der Männertreff Heilig Geist von Beginn an gemeindeübergreifend und ökumenisch ausgerichtet war, ist auch der Männertreff eine offene und zwanglose Gemeinschaft, die sich aus Spaß am gemeinsamen Tun trifft.

Die Kochabende waren in den ersten Jahren als kulinarische Reise durch Deutschland ausgerichtet (u.a. norddeutsche, westfälische, hessische, fränkische, bayrische, schwäbische Küche. Es folgten Streifzüge durch die mediterrane Küche (Italien, Griechenland, Spanien), die französische und türkische  Küche, die Küche des Vorderen Orients (Syrien, Arabien, Persien), von Mittel- und Südamerika sowie Süd-und Nordafrika.   

Auch Menükreationen mit Rezeptanregungen von Mälzer, Lafer, Lichter und Co. wurden locker bewältigt.

Jeder Kochabend wird zu einem besonderen Festessen, schließlich müssen die angerichteten Speisen auch abgeschmeckt und verzehrt werden. Appetit bekommen? Dann für's nächste Jahr anmelden.


Gerhard Frindt


P.S. Die obere Bildreihe unten zeigt die Köche, die untere Bildreihe deren Kreationen.

 
 

Radtour 2016 des Männertreffs ins Fuldatal

Die diesjährige Radtour führte ins Fuldatal. 14 Radler starteten an der Vellmarer Heilig Geist-Kirche, pünktlich mit dem Glockenschlag kamen sie um 11.00 Uhr an der Marienbasilika in Wilhelmshausen an. Dort trafen sie sich mit sechs Männertreffern, die mit dem Auto dorthin gekommen waren.

Die wechselvolle Geschichte der ehemaligen Klosterkirche wurde dort den Besuchern von Helmut Werner geschildert.   

Um das Jahr 1140 gründeten Kaiser Konrad III. und der Erzbischof von Mainz das Kloster Walshausen als Nonnenkloster. Ab 1293 unterstand das Kloster dem Erzbistum Paderborn, das dort ein Zisterzienserkloster für Mönche einrichtete. Das Ende kam mit der Reformation. 

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die romanische Kirche mehrfach zerstört, ebenso auch durch mehrere Brände. Aber die Kirche wurde immer wieder aufgebaut. Erhalten geblieben ist ein Taufstein mit Reliefs aus dem 12. Jahrhundert. Sehenswert ist auch die Rokoko-Orgel aus dem 18. Jahrhundert. 

Mit "Lobet und preiset ihr Völker den Herrn" konnten sich die Männer davon überzeugen, dass die Kirche eine gute Akustik aufzuweisen hat.

Die Mittagseinkehr erfolgte im Bistro "Fuldablick" In Wilhelmshausen. Danach ging es mit frischer Kraft zurück nach Vellmar. 


 

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag

Der Gottesdienst am Pfingstmontag ist ein fester Bestandteil der Ökumene in Vellmar. In den vergangenen Jahren konnte er im Freien im Ahnepark gefeiert werden, dieses Mal ließen es die Wetterprognosen sinnvoll erscheinen, den Gottesdienst rechtzeitig in die Kirche nach Obervellmar zu verlegen. 

Der Gottesdienst, den der Ökumenische Arbeitskreis vorbereitet hatte, wurde von Pfarrerin Birgit Grimsell von der Evangelischen Gemeinde Vellmar-Mitte und von Pfarrer Manuel Peters von der Katholischen Kirchengemeinde geleitet.  

Die Barmherzigkeit, deren Wortverwandtschaft mit Warmherzigkeit besonders herausgestellt wurde, zog sich als roter Faden durch die von den Mitgliedern des Ökumenischen Arbeitskreises vorgetragenen Texte. Nach und nach entstanden an einer Tafel (siehe nebenstehende Bilder) in einem großen Herzen Hinweise auf die Werke der Barmherzigkeit. Auch für die Predigt von Prädikantin Rena Brede bildeten sie den Mittelpunkt.

Selbstverständlich stand die Kollekte ebenfalls unter dem Leitwort "Barmherzigkeit". Sie wird in diesem Jahr der Caritasarbeit von Pfarrer Stefan Krönung von der Pfarrei St. Elisabeth in Kassel für die Unterstützung bedürftiger Menschen zugeführt.

Der Gottesdienst am Pfingstmontag, der vom Posaunenchor musikalisch mitgestaltet wurde, reihte sich würdig in die Reihe seiner Vorgänger früherer Jahre ein. Wieder einmal ist es dem ideenreichen Ökumenischen Arbeitskreis gelungen, den Besucherinnen und Besuchern einen ansprechenden und beeindruckenden Gottesdienst zu bieten. 

Zu dem anschließenden Picknick, das zu den Traditionen des Pfingstmontagsgottesdienstes zählt, hatten fleißige Hände und großzügige Spenderinnen manches gute Häppchen beigetragen. Ihnen, die unbekannt und unbenannt bleiben, sei hierfür besonders gedankt   






 

kfd mit einem Marktweib durch Kassel

Am 10.06.2016 lud die kfd Vellmar im Rahmen des Jahresprogramms "Starke Frauen" zu einem Spaziergang mit einer Marktfrau durch Kassel ein. Das Thema dieser Veranstaltung war "Quatsch mit grüner Soße".   

Die Marktfrau Malchen Butterweck erzählte von Kasseläner Dickköpfigkeit sowie von Klatsch und Tratsch, der ja das Spezialgebiet der Marktfrauen war. Sehr informativ war auch, was Malchen über die Kasseler Stadtgeschichte zu berichten wusste.

Viele Frauen mussten als Marktfrauen den Unterhalt der Familie sichern. Eine dieser tüchtigen Frauen war auch die als Märchenerzählerin sehr bekannt gewordene Dorothea Viehmann. Leider gab es auch viele Männer, die dem Alkohol zusprachen und für ihre Familien zu einem Problem wurden.   

Der Besuch der Markthalle, wo die Marktbeschicker viele regionale Produkte anbieten, mit einer Kostprobe der berühmten grünen Soße wurde zu einem Höhepunkt des Stadtrundgangs. Selbstverständlich wurde auch die "Ahle Worscht" probiert. 

Den Ausklang des sehr gelungenen unterhaltsamen Nachmittags bildete ein Spaziergang entlang der Fulda. 

Text und Fotos: Margret Vogler


 
 

Die Gemeinde trauert um Jürgen Pohl

Man mag es als normal und natürlich empfinden, dass in einem Kreis von Männern in fortgeschrittenem Alter wie beispielsweise im Männertreff immer mal wieder von einem aus diesem Kreise unwiderruflicher Abschied genommen werden muss. Und doch ist es ein tiefgreifender Einschnitt, wenn solch ein Ereignis zur Realität wird. Dieser Einschnitt hat sich am 13.05.2016 mit dem Ableben von Jürgen Pohl ereignet. Er wäre sehr gern noch unter uns geblieben, aber Gott, dessen Entscheidungen wir nicht erklären können, hat ihn zu sich gerufen. 

Jürgen zählte zu den besonders aktiven und beliebten Mitgliedern des Männertreffs. Durch seine Fotoaktivitäten hat er zahlreiche Begegnungen und Veranstaltungen dieses Kreises im Bilde festgehalten. Jürgen war ein vielseitig interessierter Mann, für den Kunst und Kultur einen gleichermaßen hohen Stellenwert wie die sportliche Betätigung hatten.  

Wollte man alle seine Aktivitäten aufzählen, dann ergebe sich eine beachtlich lange Liste. Erwähnt seien als zwei Beispiele hier nur seine Teilnahme an den Ökumenischen Pilgerwegen sowie am Exerzitienwandern. Seine Vielseitigkeit demonstriert auch das nebenstehende Bild. Es zeigt, dass Jürgen auch die Arbeit in der Küche hervorragend beherrschte.

Nicht nur im Männertreff, man kannte und schätzte Jürgen in der gesamten Kirchengemeinde. Auf zahlreichen Gemeindefahrten lernte man ihn als liebenswerten und hilfsbereiten Menschen kennen. Durch seine langjährige Tätigkeit in der Gärtnergruppe zeigte er ein praktisches Engagement und war immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. 

Jürgen ist nicht mehr unter uns. Wir Menschen stehen solch einem Geschehen wie dem unwiderruflichen Abschied von einem vorbildlichen und hochgeschätzten Mitmenschen hilflos gegenüber. Wir können nur eines, nämlich den Verstorbenen in einem ehrenden Andenken behalten und seiner im Gebete gedenken. Für jeden, der Jürgen kannte, ist dies wohl eine Selbstverständlichkeit.

 

Männertreff - Besuch der Burg Hanstein

Sie galt lange als ein Symbol der deutschen Teilung, die Burg Hanstein im Eichsfeld über der Werra. Und sie war lange unzugänglich, sowohl für Besucher aus dem westlichen Teil Deutschlands als auch für die durchschnittlichen DDR-Bürger. Mit der Aufhebung der deutschen Teilung wurde diese sagenumrankte Burg für beide wieder zugänglich. 

Diese Gelegenheit nutzte der Männertreff am 19.05.2016. Zuerst wurde die kleine Dorfkirche (siehe nebenstehendes Bild) in Bornhagen am Fuße der Burg besucht. Dann erfolgte eine Führung in den Ruinen der Burg, bei der viel Wissenswertes über deren wechselvolle Geschichte und über das Adelsgeschlecht der Hanstein zu erfahren war.

Eine etwa einstündige Wanderung führte dann zur Teufelskanzel, wo in der Waldgaststätte (untere Reihe links) das Mittagessen eingenommen werden konnte. Letzter Programmpunkt war die kleine Dorfkirche in Wahlhausen (untere Reihe rechts), eine evangelische Kirche inmitten des katholischen Eichsfelds. Diese Kirche ist ein Kleinod, das leider zu wenig Beachtung findet. 

Der Tag war eine Art Heimatkunde im weiteren Sinne, denn das Eichsfeld ist seit eh und je mit der Region Nordhessen in traditionell guter Nachbarschaft verknüpft.    

 
 

Fahrt zur Keltenwelt nach Glauberg und nach Eckardroth/Romsthal

Am 21.04.2016 machte der Männertreff einen Tagesausflug zur Keltenwelt in Glauberg und besuchte anschließend den Heimatort Eckardroth von Pfr. Manuel Peters. Nachstehend ein Bericht von Gerhard Frindt über diesen gelungenen Tag.


Der Ausflug zur Keltenwelt nach Glauberg hatte durch eine vom ZDF unter Terra X ausgestrahlte Sendung über die Kelten, in der auch der Glauberg mehrfach erwähnt wurde, eine besondere Aktualität erhalten. Schon allein der spektakulär gleichsam aus dem Berg schwebende Museumsbau, der einer überdimensionalen verrosteten Zigarrenkiste gleicht, versetzte die Besucher in Staunen. Hier wurde eine beeindruckende Architektur für außergewöhnliche Funde, die rund zweieinhalb Jahrtausende unentdeckt im Boden lagen, gewählt. Das nebenstehende Bild zeigt den Keltenfürsten von Glauberg.

  

Nach der Mittagseinkehr im Bistro war die Sonnenterrasse 

besonders gefragt. Einige zogen auch einen Spaziergang im Gelände vor. Danach ging es weiter in den Heimatort von Pfr. Peters.  

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Durch Anekdoten aus der Jugendzeit gestaltete Pfr. Peters die Fahrt in seinen Heimatort sehr kurzweilig und amüsant. In Romsthal fanden die Besucherinnen und Besucher eine beeindruckend ausgestattete barocke Kirche. Die Gemeinde hatte das große Glück, den barocken Hochaltar, ein Franziskus-Marien-Altar, aus dem zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts aufgelösten Kapuzinerkloster aus Fulda zu bekommen. Passend dazu wurden die Seitenaltäre, ein Marien- und ein Josefsaltar, gestaltet. Dazu kamen eine schöne Kanzel, die Empore mit Orgel und ein Deckengemälde. Die Besuchergruppe empfand die Kirche als wahres Kleinod, dessen harmonisch gestaltete barocke Ausstattung zur Besinnung und Einkehr einlädt.

Nach der Kirchenführung durch Pfr. Peters konnten sich die Besucher aus Vellmar, von ihm auf der Orgel begleitet, von der guten Akustik der Kirche überzeugen,

Bei Kaffee Und Kuchen fand der Ausflugstag im Pfarrheim in Romsthal einen geselligen Abschluss. Den beiden Damen aus der Heimatgemeinde von Pfr. Peters gilt hierfür ein ganz besonders herzlicher Dank. 

Alle Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum

 
 

Einkehrtage der kfd im Bonifatiushaus Fulda

Die kfd war vom 11.-14.04.2016 zu Einkehrtagen im Bonifatiushaus Fulda. Geistlicher Begleiter dieser Tage war Pater Heinz-Jürgen vom Franziskanerkloster Fulda. DasLeitwort war: Begegnung mit mir, mit Gott und der Welt und wieder zurück in den Alltag. 

Nach dem Reisesegen ging es nach Fulda, wo im Bonifatiushaus bereits ein gutes Mittagessen auf die Teilnehmerinnen wartete. Am Nachmittag gab es eine Einladung von dem früheren Vellmarer Gemeindepfarrer Peter Göb, jetzt Ordinariatsrat, in die Räume seiner schönen neuen Wohnung (siehe Bilder unten). Alle freuten sich über dieses Wiedersehen. Nach dem Abendessen im Bonifatiushaus lud Pfr. Göb zu einem sehr persönlichen Gottesdienst in die Krypta von St. Andreas ein. Die Krypta wurde während einer langen Zeit mit viel Fachkenntnis restauriert.

Am Dienstag kam es nach dem Frühstück zu einer ersten Begegnung mit Pater Heinz-Jürgen. Bei seiner Vorstellung erwähnte er, dass er in einem Gremium für neues Kirchenrecht mitarbeitet. Hierzu konnte er manches Neue mitteilen.

Ein Thema war das Sakrament der Taufe. Er führte hierzu aus, dass außer bei schweren Erkrankungen kein Kind mehr im Krankenhaus, sondern immer in der Kirche der Heimatgemeinde getauft werden sollte.

Im zweiten Impuls kam Pater Heinz-Jürgen auf die päpstliche Enzyklika "Laudate si" zu sprechen. Er gab Anregungen zum Verzicht auf Plastiktüten, zum Verzicht auf das Auto bei kurzen Wegen etc.

Am Mittwoch wurde mit Pater Heinz-Jürgen der Dom besichtigt. Nach dem Mittagessen führte er in das von Papst Franzikus ausgerufene Heilige Jahr ein (siehe nebenstehendes Symbol). Es dauert vom 08.12..2015 - 20.11.2016. Nach dem Abendessen gab es noch einen kleinen fröhlichen Ausgang auf dem "Dachboden". 

Am Abreisetag führte Pater Heinz-Jürgen durch das Franziskanerkloster am Frauenberg. Nach Einkäufen und dem Mittagessen ging es zurück nach Vellmar. 

Text und Fotos: Margret Vogler

 

Fastenessen 2016 für das Fort Portal-Projekt

Beim Fastenessen zu Gunsten des Fort Portal-Projektes kann fast schon von einer Tradition gesprochen werden. Zum vierten Mal kamen Gemeindemitglieder und Freunde dieses Projektes zum Fastenessen  zusammen. In diesem Jahr gab es ein Novum, denn nach dem eigentlichen Suppenessen konnte noch ein "Nachtisch" in Form von hausgebackenem Kuchen mit Kaffee eingenommen werden.

Wieder haben einige Frauen mehrere Stunden als Suppenköchinnen und Bäckerinnen für den guten Zweck in ihrer Küche verbracht, sie wurden in bescheidener Weise mit einer Rose hierfür geehrt. Die Suppe, die hervorragend geschmeckt hat, wurde von Marianne Ebert, Nina Grede, Marion Herstell, Annegret Urban, Margret Vogler und Mechthild Wallwey gekocht. Kuchenbäckerinnen waren Maria Biermann, Ursel Frindt und Annegret Urban.

Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum



 

Fastenvortrag von Pfr. Peters beim Männertreff

Bei der gut besuchten März-Veranstaltung des Männertreffs am 10.03.2016 hielt Pfr. Manuel Peters einen Vortrag über das Fasten. Er erläuterte den Sinn der Fastenzeit und gab auch Hilfen und Anregungen. Als Fastenzeit bezeichnet man die österliche Bußzeit - Quadragesima - die 40 Tage dauernde Vorbereitung auf Ostern. 

Drei Schwerpunkte sollten die Christen in dieser Zeit beachten: Fasten, Werke der Nächstenliebe tun und Beten.

1. Die Gläubigen sollen in der Fastenzeit als äußeres Zeihen von Buße und Besinnung auf Dinge verzichten, die ihnen angenehm und lieb sind, z-B. Zucker im Kaffee, Schokolade, Alkohol oder manche Wege auch mal zu Fuß gehen.   

2. Die Gläubigen sollten sich in der Fastenzeit besonders gegen Not und Ungerechtigkeit einsetzen. Das können wir tun, indem wir uns für die Hilfswerke der Kirche einsetzen und Fastenessen, wie z.B. für das Projekt unserer Gemeinde "Fort Portal - Hilfe für Aidswaisen" unterstützen. 

3. Beten und fasten dagegen sind sehr stark nach innen gewandt. Die Fastenzeit gilt als Zeit der inneren Umkehr, in der man nicht immer nur an sich denkt, sondern Verzicht übt zugunsten anderer. Besonders soll der Dialog mit Gott gesucht werden, um das wirklich Wichtige in den Blick zu nehmen.   


Text und Bilder: Heinz-Werner Schaum

 
 

Fahrt der kfd nach Paderborn zur Ausstellung "Frauen in der Computergeschichte"

Kfd-Heilig Geist, Vellmar - Fahrt nach Paderborn zur Ausstellung:"Am Anfang war Ada - Frauen in der Computergeschichte


Am Dienstag, den 08.03.2016, dem internationalen Frauentag (übrigens gibt es diesen besonderen Tag bereits seit dem Jahr 1911) machte sich ein Gruppe von 7 Frauen auf den Weg nach Paderborn in das Heinz Nixdorf-Museum.  

Hier wurde die Ausstellung "Am Anfang war Ada - Frauen in der Computergeschichte" besucht. Bei einer einstündigen, sehr kurzweiligen Führung wurden Informationen über die die Entstehung und Entwicklung der Computersysteme vermittelt und inwieweit Frauen daran beteiligt waren.    

Eine dieser Frauen war Ada Lovelace. 1843 schrieb sie das Programm einer von Charles Babbage entworfenen Rechenmaschine, der Analytical Engine. Ihre Beschreibungen waren bemerkenswert, denn es gab noch keine Computer und selbst die Analytical Engine wurde nie gebaut. Ihren komplexen Algorithmus konnte Lovelace zwar nie ausprobieren. er zeugt aber von ihrem vollständigen Verständnis der Maschine und ihren Möglichkeiten. Ada Lovelace war ihrer Zeit damit über 100 Jahre voraus. Sie erkannte bereits die universelle Bedeutung solcher Maschinen für die Menschen. Ihre Leistung ist umso höher zu bewerten, da Frauen im 19. Jahrhundert der Zutritt zu Bildungseinrichtungen weitgehend untersagt war, wissenschaftliche Forschung war nur Männern vorbehalten.  

Nach Ende des 2. Weltkriegs entwickelte sich die Computertechnik rasant. Was den wenigsten bekannt ist, waren an dieser technischen Revolution maßgebend Frauen beteiligt. Wie z.B. die Mathematikerin Grace Hopper, die erste Erfahrungen mit Computern sammelte und ihre anwenderfreundliche Programmierung vorantrieb oder die Programmiererin Mary Allen Wilkes, die in den 1960er Jahren an dem ersten Heimcomputer biomedizinische Berechnungen durchführte. 

Ein weiterer Ausstellungsbereich thematisiert das Leben von Frauen in der Zeit vom Jahr 1800 bis 2015 - ihre Rolle in Familie, Beruf und Gesellschaft. 

Heute sind Frauen und Männer in den meisten Staaten politisch und rechtlich gleichgestellt. Auch die Bildungsoffensive in den 1960er Jahren wirkte sich positiv für Frauen aus.: Sie stellen heute 52% der Abiturienten und 48% der Studierenden. Allerdings in den Führungspositionen von Wirtschaft und Politik bleiben sie die Ausnahme und schultern immer noch die Hauptlast der Familienarbeit.

Auf das Thema"Rollenverteilung" wurde bei einem Vortrag von Frau Prof. Dr. Barbara Rendtorff von der Universität Paderborn mit dem Titel "Leib und Geist - Denken und Empfinden zur Geschichte der Geschlechterbildung" nochmals näher eingegangen.

Die Zeit bis zu dem Vortrag wurde zu einer Stippvisite in die Paderborner Innenstadt mit der Franziskanerkirche und dem Hohen Dom, die Bischofskirche des Erzbistums Paderborn, genutzt. Neben dem Dom befindet sich die Bartholomäuskapelle , die älteste Hallenkirche nördlich der Alpen. Hier klang der Nachmittag mit einem 7stimmig gesungenen "Laudate omnes gentes" aus. 

Conelia Kuntscher - Aufnahmen von Barbara Mogge  

 

Weltgebetstag 2016

Zum diesjährigen Weltgebetstag am 04.03.2016 hatte eine erfreulich hohe Zahl von Besucherinnen und Besuchern den Weg zur Heilig Geist-Kirche gefunden. Die katholische Kirchengemeinde war in diesem Jahr Gastgeberin dieses jährlich in der Fastenzeit stattfindenden Gebetstreffens.  

 der Weltgebetstag stand in diesem Jahr unter dem Leitwort "Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf". Die Texte und Gebete, die von Frauen aus Kuba vorbereitet worden waren, wurden von Frauen aus den Vellmarer evangelischen Kirchengemeinde und der katholischen Heilig Geist-Gemeinde vorgetragen.    

Zu einem anschließenden Zusammensein trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Saal des Gemeindezentrums. Traditionsgemäß hatten Frauen aus dem Weltgebetstagsteam landesübliche Spezialitäten vorbereitet. 

Neben- und nachstehende Aufnahmen: Manfred Sander


 
 vellmar/images/religioeses/oekumene
 

Die Gemeinde trauert um Anni Bonk

Im Volksmund sagt man, dass dann, wenn ein Mensch nach einem arbeitsreichen und sorgenvollen Leben im fortgeschrittenen Alter sein irdisches Dasein beenden muss, Gott seinen Arm um ihn legt und zu ihm spricht: Nun hast du genug gearbeitet und für die Deinen gesorgt, jetzt komme zu mir, wo du die ewige Ruhe finden wirst. Ob Gott diese Worte zu Anni im Augenblick ihres Ablebens gesagt hat, wissen wir nicht, sie wären für sie aber angebracht und zutreffend gewesen.

Am 05.02.2016 hat uns Anni Bonk für immer verlassen. Mit ihr ging eines der aktivsten Mitglieder der Heilig Geist-Gemeinde Vellmar. Am 12.02.2016 nahm eine große Trauergemeinde, die ein Zeichen der besonderen Wertschätzung für Anni war, in einem Gottesdienst Abschied von ihr.

Vor siebzig Jahren kam Anni als Heimatvertriebene aus dem Städtchen Bautsch in Mähren nach Niedervellmar. Rasch suchte sie dort den Anschluss an die damals entstehende katholische Kirchengemeinde, der sie danach siebzig Jahre die Treue gehalten und an ihrer Gestaltung mitgewirkt hat. Als sich bereits in der Frühzeit der Gemeinde ein Kirchenchor gebildet hatte, war Anni dabei und als eine Frauengruppe aus der Taufe gehoben wurde, zählte Anni wieder zu einem der ersten Mitglieder. In unterschiedlichen Funktionen hat Anni in der Vellmarer Heilig Geist-Gemeinde, die für sie eine geistige Heimat wurde, gewirkt. Man kannte sie als früheres Mitglied des Pfarrgemeinderates und in neuerer Zeit besonders als Lektorin. Oft stand sie, besonders bei Karnevalsveranstaltungen, auf der Bühne, aber mindestens genau so wertvoll war ihre Arbeit hinter den Kulissen, was oft kaum jemand sah, aber von denjenigen, die hinter die Kulissen blickten, ganz besonders geschätzt wurde. Wenn Anni bei irgendwelchen Aktivitäten der Gemeinde um ihre Mitarbeit gebeten wurde, dann fehlte in ihrem Wortschatz das Wörtchen "nein". Sie war stets bereit, Aufgaben zum Wohle der Gemeinde zu übernehmen. Gleiches gilt auch für Paul, ihren vor Jahren verstorbenen Mann.

Anni stand nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens. Sie hatte auch manchen Schicksalsschlag zu überstehen. Doch ein tiefes Gottvertrauen half ihr über schwere Stunden hinweg. 

Nun ist Anni nicht mehr unter uns. Wir werden sie sehr vermissen. Wir Menschen stehen solch einem Ratschluss Gottes, der jemand aus unserer Mitte zu sich genommen hat, hilflos gegenüber. Uns bleibt nur eines, nämlich der Verstorbenen im Gebete zu gedenken und sie in einem ehrenden Andenken zu behalten. Dies ist sicher für alle, die Anni kannten, eine Selbstverständlichkeit.   

     

  




 

Kasselänisch für Pfr. Peters

Nachdem Pfarrer Manuel Peters nun schon rund ein halbes Jahr in Vellmar ist und bereits Gelegenheit hatte, sich in die Grundzüge des nordhessischen Dialektes einzuarbeiten, erschien es angebracht, ihn in das Stadium des Fortgeschrittenen einzuführen. Er weiß schon, dass die Ahle Wurscht, das besondere Kulturgut Nordhessens, niemals als Salami bezeichnet werden darf und dass in Hessens nördlicher Region nicht gebabbelt, sondern geschnuddelt wird. Um ihm einen noch tieferen Einstieg in die Charakteristika der Nordhessen zu ermöglichen, wurde ihm von Gerhard Frindt beim Angrillen des Männertreffs am Faschingsdienstag (siehe unten) ein Leitfaden für "Usswärtje" überreicht. 

 

Der Männertreff besuchte die Grimmwelt

Am 18.02.2016 besuchte der Männertreff das neue Museum "Grimmwelt" in Kassel. Die in drei Gruppen aufgeteilten insgesamt 60 Besucherinnen und Besucher waren sowohl von der architektonischen Gestaltung des Gebäudes als auch von der Präsentation des Lebenswerkes der Brüder Grimm beeindruckt. In der Grimmwelt kommen die beiden Brüder mit ihren Märchen und ihrem Wörterbuch der deutschen Sprache im digitalen Zeitalter an. Künstlerisch und medial vermittelt der neu geschaffene Erlebnisraum das faszinierende Leben, Schaffen und Wirken der Brüder Grimm .Das Museum bietet viel mehr als nur eine formale Ausstellung der wertvollen literarischen und historischen Exponate, die teilweise zum Weltdokumentenerbe der UNESCO zählen

Die Grimmwelt ist ein weiteres, sehr gelungenes Vorzeigeobjekt der Stadt Kassel. Sicher werden manche Teilnehmer aus der Besuchergruppe mit ihren Kindern oder Enkeln dem Museum noch einen Besuch abstatten. 

Nach der Führung konnten sich die Besucherinnen und Besucher aus der Männertreff-Gruppe noch im Restaurant "Fallada" etwas stärken. 

 
 

Angrillen des Männertreffs 2016

Grillen ist ein Vergnügen der Sommermonate. Dies bedeutet aber keineswegs, dass nicht auch schon im Winter ein Vorschuss genommen werden darf. Dieses Wintergrillen kann man dann Angrillen, also einen frühzeitigen Start in die Grillsaison, nennen.

Das Angrillen fand am Faschingsdienstag, gerade noch rechtzeitig vor dem Beginn der Fastenzeit, statt.

In bewährter Weise sorgten die Grillmeister Theo Fritsch und Erwin Benedix dafür, dass niemand Hunger leiden musste. Und in der Küche wirkten wieder einmal einige Frauen. Sie sorgten für Glühwein, das jahreszeitgemäße Getränk. Aber auch Biertrinker sowie Freunde alkoholfreier Getränke mussten nicht dursten. 

Pfarrer Manuel Peters hatte zunächst eine Verpflichtung durch eine Messdienerstunde. Als er diese absolviert hatte, gesellte er sich zu der Männertreff-Runde. Und er brachte mit Vincent nicht nur einen Messdiener, sondern mit Gemeindereferentin Sandra Bonenkamp, mit Gemeindepraktikantin Viola Sinsel und mit der ehemaligen und wegen einer Krankheitsvertretung wieder aktivierten Pfarrsekretärin Hildegard Biskup auch die Belegschaft des Pfarrbüros mit. 

Nachdem sich Pfarrer Peters in Nordhessen schon eingelebt und als Nordhesse bereits das Stadium des Fortgeschrittenen erreicht hat, war es nahe liegend, ihn etwas tiefer in die nordhessische Mundart einzuführen. Deshalb wurden ihm von dem Pseudo-Amtsbruder Pater Gerhard die Nordhessen-Regeln für Usswärtje überreicht. Pater Gerhard vom Faschingsdienstag ist inzwischen wieder der gut bürgerliche Gerhard Frindt.

Besichtigungen und Museumsbesuche im Programm des Männertreffs sind sehr begrüßenswert, aber es wird auch mal die Möglichkeit zu einem ausgiebigen Gespräch mit anderen Männertreffern benötigt. Diese Gelegenheit war beim Angrillen gegeben.      

Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum




 
 

Winterwanderung des Männertreffs und Schlachteessen

In diesem Jahr war es, anders als im Vorjahr, eine echte Winterwanderung durch eine verschneite Landschaft. Die sehr niedrige Temperatur wurde keineswegs unangenehm empfunden, nicht zuletzt deshalb, weil es unterwegs an zwei "Tankstellen" etwas zum Aufwärmen gab. 

Einige hatten Bedenken, diesen rund zweistündigen Wanderweg mitzumachen, sie kamen nicht auf zwei Beinen, sondern auf vier Rädern nach Rixen. Das dortige Rixer Stübchen ist noch eine Gaststätte wie zu Großmutters Zeiten und auch der Umfang des Schlachteessens erinnerte an diese Zeit. Es schmeckte hervorragend, aber die angebotene Menge war so, dass auch der heimische Kühlschrank zum stillen Teilnehmer des Schlachteessens wurde. Für diejenigen, die diese nordhessische Tradition nicht schätzten, gab es ein Schnitzel, das aber auch ein beachtliches Ausmaß hatte. Und für einen wurde sogar die sprichwörtliche Extrawurst gebraten.

Einige Unentwegte machten sich danach auf Schusters Rappen auf den Rückweg nach Grebenstein, wo die Autos abgestellt worden waren. "Voller Bauch studiert nicht gern", sagt ein Sprichwort. Man könnte es dahin gehend abwandeln: "Voller Bauch wandert nicht gern". So zogen es doch die meisten Wanderer vor, in Rixen zu warten, bis die Autos aus Grebenstein nachgeholt worden waren. 

Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum




 
 

Tischgottesdienst und Jahreshauptversammlung 2016 der kfd

Am 15,01,2016 lud die kfd zu einem Tischgottesdienst mit Präses Pfr. Manuel Peters ein. An den in besonderer Form gestalteten Gottesdienst schloss sich die Mitgliederversammlung an.

Nach einem Rückblick auf das Jahr 2015 wurde ein Bericht der Kassenwartin abgegeben. Die Prüfung der Kasse ergab, dass diese vorbildlich geführt worden war. Selbstverständlich gaben die Mitglieder ihre Zustimmung zur Entlastung. 

Das Jahresprogramm 2016 hat den Schwerpunkt


                   "Starke Frauen

  frei - standfest - ungehorsam - rebellisch". 


Für die einzelnen Veranstaltungstermine liegt ein Flyer aus.

Anschließend wurde mit Cidre auf ein gutes Jahr 2016 angestoßen. Die Tischdekoration des Abends bestand aus vielen Äpfeln, die zum Mitnehmen angeboten wurden.

Aufnahmen: Margret Vogler 

 

Gruppenbild der kfd Vellmar von der Jahreshauptversammlung 2016

Sternsinger waren auch 2016 in Vellmar unterwegs!

30 Kinder und Jugendliche haben am 2. und 3. Januar gut 120 Haushalte in und um Vellmar besucht, die Häuser und Wohnungen gesegnet und neben vielen Süßigkeiten über 3000 Euro für das Kindermissionswerk eingesammelt.

Herzlichen Dank allen Spender*innen! Vor allem sei aber unseren Sternsingermädchen und -jungen gedankt, sowie den Erwachsenen, die unsere Gruppen viele Stunden begleitet und gefahren haben.

Ein besonderer Dank gilt Frau Losasso, die uns wie immer hervorragend bekocht hat.

An Heilige Drei-Könige ging die Aktion mit dem Kindergarten und mit einem Besuch in der evangelischen Kirche Niedervellmar weiter.
 

Weihnachten 2015 in der Heilig Geist-Kirche

 

Maria und Josef 2015 auf Herbergssuche

Die Pfarrei Heilig Geist in Vellmar lässt Maria und Josef durch die Häuser der Gemeinde ziehen. Wer möchte dem heiligen Paar in Form der Krippenfiguren einen Tag lang Herberge gewähren? Laden Sie die Herbergssuchenden für 24 Stunden nach Hause ein. Am nächsten Tag bringen sie die Figuren einer anderen Familie. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich für diese ökumenische Aktion in die Liste einzutragen, erhalten Sie im Pfarrbüro Heilig Geist, Brüder-Grimm-Str. 9, Vellmar oder unter 0561-821421

 

Fahrt des Männertreffs zu Advent in den Höfen nach Fritzlar

Die Fahrt des Männertreffs am 19.12.2015 zu"Advent in den Höfen" in Fritzlar war für die 47 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei schönem Wetter ein besonderes Erlebnis. Die Krippe im Eingangsbereich des Doms, der Marktplatz mit den herrlichen Fachwerkhäusern im adventlichen Lichterglanz, die festlich geschmückte Altstadt , die Ausstellungen und die musikalischen Beiträge in den Höfen, das Chorkonzert in der evangelischen Stadtkirche, der Vorabendgottesdienst im Dom - jeder konnte den Nachmittag und den Abend nach seinen Wünschen gestalten. Bei der Rückfahrt um 20.30 Uhr waren sich die Teilnehmer einig: Advent in den Höfen in Fritzlar ist eine Reise wert

Nach- und nebenstehend einige Aufnahmen von Heinz-Werner Schaum.   

 
 

Großzügige Spende von Andrea Trapp für das Fort Portal-Projekt

Bei der adventlichen Feier des Männertreffs am 17.12.2015 überreichte die Ahnataler Schriftstellerin Andrea Trapp dem Team der Fort Portal-Projektbegleitung eine großzügige Spende von 1200 Euro. Es handelt sich hierbei um den Erlös aus dem Verkauf ihres Gedichtbandes "Leben - träumen, lieben, leiden". Nachstehend Bilder von der Übergabe der Spende. Aufnahmen: Ruth Brosche 

 

Rorate2015 in Heilig Geist

Im Dezember findet am Dienstagmorgen  um 6.00 Uhr die Roratemesse statt , anschließend gemeinsames Frühstück:

01. Dezember
08. Dezember
15. Dezember
22. Dezember

 
 

Adventliches Beisammensein des Männertreffs

Bei einer Gemeinschaft, die nun schon bald zwanzig Jahre besteht, bilden sich Traditionen heraus. Eine dieser Traditionen ist die adventliche Feier am Ende eines Männertreffjahres. Hierzu trafen sich am 17.12.2015 die Mitglieder des Männertreffs , begleitet von ihren Frauen. Erfreulich war, dass auch mehrere Frauen, deren Männer schon einen unwiderruflichen Abschied nehmen mussten, an der Veranstaltung teilnahmen. Rund achtzig Personen füllten den Saal bei diesem adventlichen Zusammensein.

Gerhard Frindt eröffnete die besinnliche Stunde mit einer Begrüßung und mit einem Andenken an die Verstorbenen des dem Ende entgegen gehenden Jahres. Leider waren es 2015 fünf Männer, die ihr Erdenleben beenden mussten und nicht mehr unter uns sein dürfen.

Eine Besonderheit war in diesem Jahr die Lesung von Andrea W. Trapp. Bilder zu den nachdenklich stimmenden Texten hatte Ruth Brosche, die ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm, erstellt. Ein Höhepunkt war die Übergabe einer Spende von 1200 Euro für das Fort Portal-Projekt durch Frau Trapp. 

Dass das gemeinsame Singen nicht zu kurz kam, dafür sorgte Pfarrer Manuel Peters. Er erwies sich einmal mehr als musikalisches Talent.

Mit der Übergabe eines Geschenkes an Ursel und Gerhard Frindt dankte die Mitglieder des Männertreffs dem Ehepaar Frindt für ihr Engagement und ihre Arbeit. Aber beide stünden auf verlorenem Posten, gäbe es da nicht die stillen Helfer, die immer zur Stelle sind, wenn Frindts sie benötigen. Auch sie müssen in den Dank mit einbezogen werden.    

Zum Advent gehört der Glühwein. Den gab es selbstverständlich. Und auch das andere Merkmal dieser Jahreszeit, nämlich das Gebäck aus Mutters Küche, fehlte nicht auf den Tischen. Glühwein und Gebäck sorgten dafür, dass der zweite Teil der Veranstaltung in einer gemütlichen und gelockerten Atmosphäre mit anregenden Gesprächen vonstatten gehen konnte.

Aufnahmen: Ruth Brosche und Heinz-Werner Schaum

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Adventliches Zusammensein der kfd

Am 03.12.2015 lud die kfd zu ihrem traditionellem adventlichen Beisammensein ein. 

Mit anregenden Texten, ergänzt  von darauf abgestimmten Liedern, wurde auf eine besinnliche Zeit eingestimmt. Wie immer gab es daran anschließend Tee und Früchtebrot als Übergang zu ausgiebigen Gesprächen. Erfreulich war, dass Pfarrer Peters, der Präses, den Abend mit uns verbracht hat. Den Vorstandsfrauen gilt ein herzlicher Dank für diesen schönen Abend.



 

Der Männertreff besuchte die Cranach-Ausstellung

Das Lutherjahr 2017 wirft seine Schatten voraus. In diesem Zusammenhang ist auch die Cranach-Ausstellung in der Gemäldegalerie in Schloss Wilhelmshöhe, die der Männertreff am 05.11.2015 besuchte, zu sehen. Bei der sachkundigen Führung von Frau Julia Carrasco, einer Kunsthistorikerin, die auch maßgebend an der Vorbereitung der Ausstellung beteiligt war, wurde ein Bild von Lucas Cranach d.Ä. als Hofmaler des Kurfürsten von Sachsen und Wegbereiter der Reformation an der Seite Luthers vermittelt. Mit seinen Flugblättern, die scharfe Angriffe gegen die damalige katholische Kirche enthalten, war Cranach eine der Hauptpersonen im medialen Bilderkampf der Reformationszeit. Frau Carrasco gelang es hervorragend, die einzelnen gezeigten Bilder in die Zeit von Cranach hineinzustellen und die Hintergründe hierzu zu vermitteln. So sorgte sie dafür, dass die Besucher einen nachhaltigen Eindruck von der Ausstellung mitnahmen. 

Neben- und nachstehend einige Bilder von dem Besuch der Cranach-Ausstellung. Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum und Jürgen Pohl.


 
 

Amtseinführung von Pfarrer Peters

Rund 16 Monate musste die Vellmarer Heilig Geist-Gemeinde warten, nun hat sie mit Manuel Peters einen neuen ortsansässigen Pfarrer. Am 20.09.2015 wurde er in sein neues Amt eingeführt. Zu diesem Anlass hatten viele Gäste, auch eine Delegation seiner Heimatgemeinde, den Weg nach Vellmar gefunden und die Vellmarer nahmen ebenfalls sehr großen Anteil an diesem besonderen Ereignis. Pfr. Peters hatte sicher den heimlichen Wunsch, die Kirche möge öfters so voll sein.

Die Einführung des neuen Vellmarer Seelsorgers in sein Amt erfolgte durch Dechant Harald Fischer. Er überreichte Pfr. Peters die Ernennungsurkunde des Bischofs. Stellvertretend für die Gemeinde erhielt Pfr. Peters von Gemeindereferentin Sandra Bohnenkamp, von Ursula Schneider, der stellvertretenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates und von Dr. Thomas Reidick, dem Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, den Kelch. die Schale und die schrift als Insignien für sein neues Amt.

Die Eucharistie feierte Pfr. Manuel Peters bei seiner Amtseinführung zusammen mit Weihbischof em. Johannes Kapp, Dechant Harald Fischer, Ordinariatsrat Peter Göb, dem früheren Vellmarer Pfarrer und Pfr. Joseph Musana, dem Gast aus Fort Portal/Uganda. Außerdem war noch eine große Zahl weiterer Geistlicher, die eine persönliche Beziehung zu Pfr. Peters besitzen. In seiner humorvollen Art fand der neue Vellmarer Seelsorger sehr freundliche und nette Worte für alle seine Amtsbrüder-Gäste. 

Musikalisch wurde die Eucharistiefeier vom Vellmarer Kirchenchor, vom Pastoralverbundschor und vom Kinder- und Jugendchor begleitet. Alle drei Chöre stehen unter der Leitung von Andreas Speer, der mehrfach durch die Kirche spurten musste, um seine Verpflichtungen als Dirigent dieser Chöre wahrzunehmen. 

Neben - und nachstehend einige Bilder von der Amtseinführung. Aufnahmen: Jürgen Pohl

 
 

Besuch des Männertreffs im Technik-Museum Kassel

Am 15.10.2015 besuchte der Männertreff das Technik Museum in Kassel. Nachstehend ein Bericht von Gerhard Frindt über diesen Besuch. Die Aufnahmen wurden von Jürgen Pohl gemacht.

Die zweistündige Führung im Technik-Museum hat so manches Männerherz höher schlagen lassen. Erinnerungen an Ausbildung und Beruf waren allgegenwärtig. Einige hatten bei Henschel, AEG, Daimler oder anderen Firmen gearbeitet und an der Herstellung der technischen Errungenschaften mitgewirkt. Andere konnten "ihre Lokomotiven", mit denen sie einst selbst fahren durften, bestaunen. 

Dass Kassel früher auch ein Zentrum für Feinmechanik war, stellt die Sammlung von Präzisionsgeräten zum Messen und Kommunizieren unter Beweis. Die Museumslandschaft in Kassel wird immer wieder hervorgehoben, dabei wird das eigenständige Technik-Museum leider ziemlich stiefmütterlich behandelt. Das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter des Technik-Museums verdient unsere Anerkennung. 

Einige der Besichtigungs-Teilnehmer werden den Besuch im Technik-Museum bei Gelegenheit mit ihren Enkeln sicher wiederholen.   


 

Ökumenischer Tagesausflug nach Eisenach und zur Wartburg

Bei der Auswahl von Zielen für den traditionellen ökumenischen Tagesausflug erweist sich der Ökumenische Arbeitskreis jeweils als sehr kreativ. In diesem Jahr hatte man Eisenach und die Wartburg für diesen Ausflug gewählt.

Entgegen den sonstigen Gepflogenheiten einer Fahrt mit dem Bus, ging es dieses Mal ab Bahnhof Niedervellmar auf den Schienen nach Eisenach. Auch das zweimalige Umsteigen am Kasseler Hauptbahnhof und in Bebra bereitete keine Probleme.

In Eisenach wurde zunächst der Weg zur Wartburg eingeschlagen. Sie ist für Protestanten durch den dortigen Aufenthalt von Martin Luther und für Katholiken als frühere Wohnstätte der Heiligen Elisabeth von gleicher Bedeutung. Diese beiden Personen standen auch im Mittelpunkt der Führung auf der Wartburg. Die Studierstube Luthers fand hier das besondere Interesse der Besucher. Manche suchten dort vergeblich den legendären Tintenfleck an der Wand.

Dann ging es zurück nach Eisenach zum Mittagessen und danach zur Stadtführung. In lebendiger Weise, gewürzt mit Anekdoten, stellten die beiden Stadtführerinnen den Gästen aus Nordhessen ihre thüringische Heimatstadt vor. Dass die beiden bedeutendsten Persönlichkeiten dieser Stadt, nämlich Johann Sebastian Bach und Martin Luther, im Mittelpunkt ihrer Ausführungen standen, ist nahe liegend. Bach wurde in Eisenach geboren, Luther begann dort seine theologische Laufbahn.

Wohl etwas müde, aber über das Erlebte und Gehörte sehr erfreut, machte sich die ökumenische Gruppe per Bahn zurück auf den Weg nach Vellmar. Ein besonderer Dank gilt Manfred Sander für die Vorbereitung und Organisation des ökumenischen Tagesausflugs. Er erwies sich nicht nur als guter Organisator, er hatte sogar auch für gutes Wetter gesorgt.


Neben- und nachstehend einige Bilder von der Wartburg und aus Eisenach. Aufnahmen: Herbert Vogler

   





 
 

In memoriam Hans Wartusch

Er ist unvergessen: Hans Wartusch, der uns am 03.02.2015 für immer verlassen musste. Hans zählte zu den besonders geschätzten und aktiven Gemeindemitgliedern.

Die nebenstehende, von Jürgen Pohl zusammengestellte Bildcollage zeigt links von oben nach unten: Hans beim gemütlichen Zusammensein, zu dem er, wie üblich, einen Beitrag geleistet hat, da er Schürze noch nicht abgelegt hat, Hans bei einer Unternehmung des Männertreffs und Hans als Sänger im Kirchenchor. Rechts von oben nach unten: Hans als Kindergarten-Opa, Hans als bewährter Grill-Meister und Hans als Bänkelsänger. Und schließlich in der Mitte unten Hans als Heilig Geist-Gärtner.

 

In memoriam Reinhold Stöhr

Auch er ist unvergessen: Reinhold Stöhr, der uns am 25.01.2015 für immer verlassen musste. Reinhold zählte  zu den Gemeindemitgliedern, die mehr im Hintergrund wirkten, aber deren Arbeit die Gemeinde ebenso zu schätzen wusste. Die nebenstehende, von Jürgen Pohl zusammengestellte Bildcollage, gibt einen Querschnitt durch das Wirken von Reinhold wieder. Die Bilder links oben und Mitte oben zeigen Reinhold als Heilig Geist-Gärtner, links unten wirkt er als Grillmeister beim Männertreff. Rechts oben sieht man Reinhold in der Küche der Vellmarer Feuerwehr. Die Bilder Mitte unten und rechts unten zeigen Reinhold, der ein Feuerwehrmann mit "Leib und Seele" war. Und schließlich sieht man im mittleren Bild rechts den etwas nachdenklichen Reinhold in jüngeren Jahren.   

 

Der Vorstand ist wieder komplett!

Im Zuge der am 26. September durchgeführten jährlichen Stammesversammlung wählten die Delegierten der einzelnen Stufen mit Pfarrer Manuel Peters ihren neuen Kuraten.
Mit Ausscheiden von Pfarrer Peter Goeb aus dem Vorstand des Stammes im Frühjahr 2014 war die Stelle unbesetzt.
Heimo Franz und Ralf Kolacki führten durch die Tagesordnung der Versammlung, wobei auch deren Vorstandsämter durch Wiederwahl bestätigt wurden.
Heimo Franz konnte von den vielfältigen erfolgreichen Aktivitäten des Stammes im vergangenen Jahr berichten. Allerdings wird die Arbeit in den einzelnen Stufen durch Mangel an Leitern einerseits und durch Fluktuation von Mitgliedern andererseits nicht leichter.
Manuel Peters dankte nach seiner Wahl für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und forderte für das erfolgreiche Mitwirken im Stamm die „Verbindlichkeit“, das „Vertrauen“ und die „Verantwortung“, die jeder Pfadfinder versprochen hat und entsprechend leben sollte!
Auf gutes Zusammenwirken und erfolgreiche Arbeit mit einem herzlichen „Gut Pfad“!

 

Tannenbaumaktion

Gleich zu Jahresbeginn starteten wir mit der „Aktion Tannenbaum“. Gemeinsam mit anderen Jugendgruppen sammelten wir die ausgedienten Weihnachtsbäume gegen eine Spende für bedürftige Familien in Vellmar, ein.

 

Friedenslicht

Am 14.12.2014 wurde das Friedenslicht im Dom zu Fulda abgeholt und im Hauptbahnhof in Kassel weitergegeben, so auch in unsere Kirche.

 

Glühweinverkauf

An den Adventssonntagen erfreuten die Rover und andere Stammesmitglieder die Gottesdienstbesucher nach dem Gottesdienst mit heißen Glühwein, Kakao und Orangensaft.

 

Herbstfreizeit

Vom 03.-05.10.2014 fand die Herbstfreizeit im Pfadfinderzentrum in Fürstenhagen statt.

 

Stammesversammlung

Am 20.09.14 fand die Stammesversammlung mit Beschlüssen zu Jahresprogramm 2015 statt.

 

Abenteuerunternehmen der Leiterrunde

Am 26. Juli 2014 traf sich die Leiterrunde in Trendelburg zum Abenteuerunternehmen. Diese Jahr ging es mit Booten auf die Diemel.

 
 
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Pfingstlager

Am 22.05.2015, 16.00 Uhr, starten die Pfadfinder an der Heilg Geist-Kirche zum diesjährigen Pfingstlager in Altenhasungen. Die Rückkehr wird am 25.05.2015 gegen 16.30 Uhr sein.  


Im vergangenen Jahr trafen sich die Stämme aus Wolfhagen und Vellmar zum Stammeslager an der Weser. Das Treffen stand unter dem Leitwort "Der Natur auf der Spur".

 
 
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Georgstag

Am 04.05.2014 begingen die Pfadfinder des Stammes Graf Folke Bernadotte ihren Georgstag. Im Mttelpunkt stand der Umgang mit Behinderten. Die Teilnehmer lernten, mit welchen Schwierigkeiten Menschen mit Behinderungen im Alltagsleben zurecht kommen müssen.

 

Meditativer Spaziergang der kfd in der Künstlernekropole

Die Frauengemeinschaft traf sich am 24.09.2015 zu einem meditativen Spaziergang in der Künstlernekropole in der Nähe des Bergparks Wilhelmshöhe. Das Projekt Nekropole wurde von dem documenta-Künstler Harry Kramer geschaffen. Es ist ein naturbelassener Landschaftsgarten, mit dem Künstlern die Möglichkeit gegeben wird, schon zu Lebzeiten ein Grabmal anzulegen. Das Landschaftsschutzgebiet darf dadurch nicht gestört werden.

Das Thema des meditativen Spaziergangs war unter das Leitwort "Lebensspuren" gestellt worden. Ausgewählte

Texte sollten zu innerer Stille anregen.

1. Station: Verschlossene Tür - Ist vor der Tür hinter der Tür?

2. Station: Die Kunst der Entscheidung - Noch nie konnten wir so viel entscheiden wie heute. Die vielen Möglichkeiten machen uns das Leben schwer. Wie können wir trotzdem die richtige Wahl treffen?

3. Station: Ein Haus voller Leben - Eine Geschichte lehrte, dass ein Gespräch in geselliger Runde das Leben bereicherte.

4. Station: Der ewige Kreis des Lebens

5. Station: Das Theater des Lebens - Unser Leben ist ein Auf und Ab. Wir tragen verschiedene Masken. Welche Maske trage ich?

6. Station: Die kleinen Schritte der Liebe

7. Station: Das Leben läuft wie ein fließender Fluss, in dem wir nicht allein sind.

An diese sieben Stationen schloss sich ein Segensgebet an. Nach jeder Station gab es ein farbiges Bändchen, so dass zum Schluss ein Regenbogen entstanden war.

Der besinnliche Spaziergang klang mit einer kleinen Einkehr in Vellmar aus. 

Nach- und nebenstehend einige Bilder aus der Künstlernekropole. Aufnahmen: Margret Vogler

   


 
 
 

Ökumene zur 40 Jahrfeier der Stadt Vellmar

Ökumenischer Gottesdienst zum Heimatfest

Die Sonne meinte es gut, wahrscheinlich zu gut, mit den Vellmarer Kirchengemeinden, die zu Beginn des Vellmarer Heimatfestes, bei dem das vierzigjährige Stadtjubiläum im Mittelpunkt steht, auf dem Rathausplatz am 30.08.2015 einen Ökumenischen Gottesdienst feierten. Er wurde von Pfr. Thomas Vogt von der evang. Gemeinde Niedervellmar, von Pfr. Jochen Stalb von der evang, Gemeinde Frommershausen und von Pfr. Manuel Peters von der katholischen Heilig Geist-Gemeinde gestaltet. Unterstützung erhielten sie von Prädikantin Rena Brede von der evang. Gemeinde Niedervellmar und von den Mitgliedern des Ökumenischen Arbeitskreises, die diesen Gottesdienst vorbereitet hatten. Für die musikalische Unterstützung sorgte der Posaunenchor. 

Im Mittelpunkt der Ansprachen und vorgetragenen Texte stand immer wieder das Wort "Heimat". Dabei wurde auch an diejenigen gedacht, die gegenwärtig eine neue Heimat suchen. Stellvertretend für sie kam eine Gruppe der Betreuerschaft des Flüchtlingsheims Rosenhof zu Wort. Für diese Betreuung war auch die Kollekte vorgesehen.

Für Pfr. Manuel Peters war der Ökumenische Gottesdienst eine gute Gelegenheit, sich den Vellmarer Bürgerinnen und Bürgern vorzustellen. Als Symbol für seinen Wechsel in eine neue Aufgabe hatte er einen Umzugskarton mitgebracht. In humorvoller Weise, die bei den Besucherinnen und Besuchern immer wieder viel Heiterkeit auslöste, präsentierte er sich seinen neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. 

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es Erbsensuppe aus der bewährten Küche der Vellmarer Feuerwehr. Und auch für Getränke war selbstverständlich gesorgt. So blieben die Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes noch länger zusammen und fanden manche Gelegenheit zu einem Gespräch.   

Aufnahmen: Jürgen Pohl 

Pfr. Manuel Peters mit einem wichtigen Requisit seines Umzugs nach Vellmar. Das sanfte Ruhekissen ist bekanntlich ein Symbol für ein ruhiges Gewissen.

 
 

Linkes Bild: Sie gestalteten den Gottesdienst: Von links nach rechst Prädikantin Rena Brede, Pfr. Jochen Stalb, Pfr. Thomas Vogt und Pfr. Manuel Peters, dahinter Mitglieder des Ökumenischen Arbeitskreises. Bild Mitte: Sie haben den Gottesdienst vorbereitet: Die mItglieder des Ökumenischen Arbeitskreises. Von links nach rechts: Peter Kepper (evang. Gemeinde Vellmar-West), Manfred Sander (evang. Gemeinde Obervellmar), Marianne Bäuml (kath. Kirchengemeinde), Jörg-Martin Böhmer (evang. Gemeinde Obervellmar) und Prädikantin Rena Brede. Rechtes Bild: Ein Blick auf die große Zahl der Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmer. . .

Erntedankaltar 2015

Viele der Besucher des Erntedankgottesdienstes am 04.10.2015 waren von dem hervorragend gestalteten Erntedankaltar beeindruckt. Er war von den Messdienerinnen und Messdienern unter der Regie von Pfr. Peters aufgebaut worden. 

Nebenstehend eine Aufnahme des Erntedankalters von Jürgen Pohl.    



 

Kindergartenleiterin Kathrin Henze erhielt Zertifikat als Qualitätsbeauftragte

Vor zwei Jahren absolvierte Kindergartenleiterin Kathrin Henze eine Schulung zur Qualitätsbeauftragten. Bei dem nun erfolgten zweiten Durchgang fand im Bonifatiuskloster Hünfeld die Abschlusstagung mit der Übergabe der Zertifikate statt. Einzelheiten hierzu erfahren Sie auf der Kindergartenseite.

kfd-Besuch der Cranach-Ausstellung

Das Lutherjahr 2017 wirft seine Schatten voraus. Lucas Cranach d.Ä., der als Hofmaler für die sächsischen Kurfürsten tätig war, wurde zu einem Freund Luthers und mit seinen Bildern zu einem Wegbereiter der Reformation.

Die Cranach-Ausstellung im Schloss Wilhelmshöhe zeigt unter dem Leitwort "Bild und Botschaft - Cranach im Dienst von Hof und Reformation" einige seiner Werke. Diese Sonderausstellung besuchte die kfd am 08.09.2015.

Kunstgenuss macht durstig. Deshalb folgte dem Ausstellungsbesuch noch ein Zusammensein im Schlosscafé.   

 

Besuch dess Männertreffs der früheren Sprengstofffabrik in Hirschhagen

In dem vielseitigen Programm des Männertreffs war für den 17.09.2015 ein Thema ausgewählt worden, das mit der früheren Sprengstofffabrik Hirschhagen in die dunkle Zeit des dritten Reiches zurückführte und ein trauriges Kapitel deutscher Geschichte in Erinnerung rief. Auch wenn von dieser Fabrik kaum noch etwas zu sehen ist, so erfuhren die besucher von dem Führer durch das Gelände viel Wissenswertes über die damalige Sprengstoff-Produktion. Eine weitere Informationsquelle waren an verschiedenen Stellen aufgestellte Tafeln.

Eine fabrik dieser Art hinterlässt auch problematische Spuren, da Umweltschutz inder Zeit, als sie in Betrieb war, keine Bedeutung hatte. Somit war auch manches über die notwendig gewordenen kostenintensiven Sanierungsmaßnahmen zu erfahren. 

Bedrückend waren die Schilderungen über die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die in der Sprengstofffabrik unter größtenteils menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten mussten. Für nicht wenige dieser Menschen bedeutete der Einsatz in Hirschhagen ihr Lebensende. 

Der Rundgang durch das Gelände war von der zuständigen Sachbearbeiterin der Stadt Hessisch Lichtenaus mit maximal zwei Stunden angegeben worden. Aus diesen wurden dann drei Stunden und auch das Wetter hatte es dieses Mal mit dem Männertreff nicht gut gemeint. Durch ein Mittagessen in Eschenstruth wurden diese Strapazen dann kompensiert.     


 
 

Ökumenische Radlergruppe anlässlich des Festumzugs in Vellmar

Beim Umzug zum Heimatfest aus Anlass des vierzigjährigen Stadtjubiläums waren auch die Kirchengemeinden der Stadt vertreten. Am Festzug nahm eine "ökumenische Fahrradgruppe" unter dem Motto "Kirche in Vellmar - bunt wie ein Regenbogen" mit farbenfroh geschmückten Rädern teil. Rot war die Farbe der evangelischen Kirchengemeinde Obervellmar, blau kennzeichnete die evangelische Gemeinde Frommershausen, orange die evangelische Gemeinde Niedervellmar, grün die evangelische Gemeinde Vellmar-Mitte, violett die evangelische Gemeinde Vellmar-West und gelb die katholische Heilig Geist-Gemeinde. 

Einige Radfahrer hatten ihre Helme aufgesetzt, andere betrachteten dies nicht als nötig, zumal einige Pfarrer in der Radfahrgruppe waren und so auf einen geistlichen Schutz vertraut wurde. Die Obervellmarer Gruppe wurde durch Pfr. Hocke verstärkt, die Frommershäuser Gruppe durch Pfr. Stalb und seine Ehefrau, die Niedervellmarer Gruppe durch Pfr. Vogt und seine Ehefrau (sie ist auch Pfarrerin) und die Heilig Geist-Gruppe durch Pfr. Peters.  

Nebenstehende Aufnahmen: Jürgen Pohl 

 
 
 
 
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Rhönfahrt des Männertreffs

Zusammen mit Frauen war der Männertreff in der Zeit vom 23.-28.08.2015 zu einem Aufenthalt in der Rhön. Hierzu schreibt Gerhard Frindt:

Die Rhön - Land der offenen Fernen. Wie sehr dieser Slogan zutrifft, konnten wir bei dem herrlichen Wetter bestens nachvollziehen. Sowohl von der Wasserkuppe, dem Kreuzberg, der Thüringer Hütte, Fladungen, Point Alpha oder einfach von Hochrhönstraße aus - der Blick war einfach toll. 

Den Rückmeldungen der Teilnehmer war zu entnehmen, dass die Fahrt rundherum gefallen hat. Schon der Empfang am Sonntagabend mit einem Seefest (das Zusammentreffen mit unserer Ankunft war ein schöner Zufall) lässt sich nicht so einfach wiederholen. 

Das schöne Wetter hat es uns möglich gemacht, die Natur der Rhön zu genießen (Wasserkuppe, Rotes Moor, Schwarzes Moor, Franziskusweg, Kreuzberg). Und auch Kunst, Kultur, Religion und Geschichte kamen nicht zu kurz (Kirchenburg Ostheim v.d.R., Tann, Münnerstadt mit Magdalenenaltar von Tilman Riemenschneider und vier Tafelgemälde von Veit Stoß in der Stadtpfarrkirche, die prächtige Klosterkirche der Augustiner (herrlicher Rokokobau), Franziskus-Ausstellung auf dem Kreuzberg, "Dom der Rhön" in Helmershausen, "Basilika der Rhön" in Oberelsbach etc.).     

Ja, die Rhön ist schön. 

Die Unterbringung im Rhön Residence Hotel war eine gute Entscheidung. Die Zimmer waren gut, das Frühstücks- und Abendbuffet einfach Klasse. Es gab ein reichhaltiges Angebot zur eigenen Auswahl.

Neben- und nachstehend einige Aufnahmen von Heinz-Werner Schaum , der diese interessante Rhönfahrt im Bild festgehalten hat.  

 
 

Grillen des Männertreffs in Immenhausen

Das Grillen auf dem Grundstück einer der Gemeinden des Pastoralverbundes ist ein fester Bestandteil im Jahresprogramm des Männertreffs und ist inzwischen zur Tradition geworden. In diesem Jahr traf man sich am 20.08.2015 auf dem Grundstück der Gemeinde St. Clemens Maria in Immenhausen. Die Bratwürste sind zwar ein äußerst wichtiger Programmteil. aber es wird auch nie vergessen, die Kirche der Verbundgemeinde vorzustellen. Rudolf Franke gab hierzu in der Kirche einige Erläuterungen und berichtete über deren Geschichte. Eine Besonderheit der Immenhäuser Kirche sind die bunten Fenster, die von der Glashütte Süßmuth gestaltet und auch gestiftet wurden. Erfreut waren die Besucher, dass Pfr. Schreiner, der in Vellmar durch die Feier der Gottesdienste an den Samstagabenden gut bekannt und sehr geschätzt ist, zur Begrüßung der Männertreff-Gäste gekommen war. 

Wie immer fanden die Bratwürste einen besonders regen Zuspruch. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass immer wieder einige aus den Reihen des Männertreffs bereit sind, die Versorgung der anderen wahrzunehmen. In diesem Jahr waren es Heinz Herstell, Theo Fritsch, Heinz-Werner Schaum und Erwin Benedix, die dafür sorgten, dass keiner Hunger leiden musste.

Eine weitere Tradition sind die Kuchen einiger Frauen, die für einen Nachtisch sorgen. Mancher bedauerte wahrscheinlich, eine Wurst zu viel gegessen zu haben, wenn er die herrlichen Kuchen der Bäckerinnen sah und feststellen musste, dass ein hoher Sättigungsgrad bereits erreicht worden war und nur einige wenige dieser verführerischen Kuchen probieren konnte. Auch ein Dank an diese Frauen darf auf keinen Fall vergessen werden. Neben- und unten Bilder von dem Besuch des Männertreffs in Immenhausen. Aufnahmen: Heinz-Werner Schaum    

 
 

Pastoralverbundsfest 2015

Am Samstag, 18.07.2015, feierte der Pastoralverbund St. Edith Stein - Reinhardswald in der Freizeitanlage Termenei zwischen Holzhausen und Wilhelmshausen sein diesjähriges Pastoralverbundsfest. Eingeladen wurde zu einem Austausch und einem Beisammensein von JUNG und ALT sowie zu einem Kinderprogramm. Für das leibliche Wohl sorgten Gerichte vom Grill und Salate. Das Fest endete mit einer Abendandacht, die musikalisch vom Pastoralverbundschor gestaltet wurde.

Nachstehend einige Bilder vom Pastoralverbundsfest. Aufnahmen: Rudolf Franke  

 

Marion und Heinz Herstell besuchten Fort Portal

In der Zeit vom 08.02.-15.02.2015 waren Marion und Heinz Herstell in Fort Portal und besuchten dort die von dem Vellmarer Projekt geförderten Kinder und Jugendlichen. Nachstehend ein Bericht von Heinz Herstell über diesen Besuch:

Wir haben viele nette Begegnungen während unseres Aufenthaltes in Fort Portal und Umgebung gehabt. Pfarrer Joseph Musana hatte für uns bereits am ersten Tag ein sehr straffes Besuchsprogramm zusammengestellt. 

Gleich zu Beginn haben wir in Kampala vier durch das Gemeindeprojekt geförderte junge Damen getroffen, nämlich Susan (Sozialarbeiterin), Jacinta (Bankangestellte), Alice (Informatikerin) und Joviah (Sozialarbeiterin).

Auf dem Weg nach Fort Portal trafen wir einen bis 2012 geförderten jungen Mann, der jetzt als Elektriker in seinem Heimatort arbeitet und dort eine eigene Werkstatt betreibt.  

Weitere Stationen waren die Ave Maria Secondary School und die St. Adolf High School (siehe linkes Bild - erste Reihe unten). In der Kaihura Parents Secondary School haben wir Florence, einen von Familie B. aus Vellmar besonders geförderten Schützling getroffen. Florence arbeitet dort als Buchhalterin (siehe mittleres Bild, erste Reihe unten). Am nächsten Tag haben wir weitere Schulen besucht. Der Tenor war immer der gleiche. Die Schüler sind sich bewusst, dass die Förderung für sie ein wahres Glück ist. Es wurde immer wieder betont, wie dankbar man für das Engagement von Menschen aus der Ferne ist. Die Schüler sagten herzliche Grüße an die Heilig Geist-Gemeinde in Vellmar. 

Auch bei den Besuchen in den Hütten der Kinder ist uns immer wieder ihre Zufriedenheit und Ergebenheit in ihr Schicksal unter wirklich sehr armen Bedingen aufgefallen.   

Marion und Heinz Herstell ziehen folgendes Fazit ihrer Reise: Unsere Gemeinde kann froh und stolz sein. Hier kommt eine Hilfe direkt an und bewirkt zumindest eine riesengroße Erweiterung des Bildungshorizontes. Durch die Weiterbildung hat hier ein Mensch gute Chancen, in einen Beruf zu kommen und sich im späteren Leben gut zu behaupten. 



 

Pfarrer Peter Göb und Dagmar Denker besuchten die Patenkinder in Fort Portal

Vom 11.-18. Januar 2011 besuchten Dagmar Denker, Seelsorgeamt der Diözese Fulda, und Pfarrer Peter Göb die Diözese Fort Portal in Uganda. Sie folgten einer Einladung von Bischof Dr. Robert Muhiirwa und von Pfarrer Joseph Musana. Pfarrer Göb und Frau Denker hatten dort die Möglichkeit, sich über das Schulpatenschaftsprojekt für Aidswaisen der Vellmarer Heilig Geist-Gemeinde zu informieren und mit einigen der durch dieses Projekt geförderten Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu kommen.

Am 14.03.2011 berichteten Pfr. Göb und Frau Denker im Gemeindezentrum Heilig Geist, Vellmar, vor einem großen und sehr interessierten Publikum über ihre Erlebnisse und Erfahrungen in Uganda.Die Besucherinnen und Besucher konnten sich dabei über die Hilfe der Gemeinde zur Selbsthilfe informieren.

Nachstehend zwei Bilder von dem Besuch in Fort Portal. Das linke Bild zeigt eine Tanzvorführung der Jugendlichen zur Begrüßung der Gäste aus Deutschland, auf dem rechten Bild schauen die Kinder erwartungsvoll auf Dagmars Rucksack, von dem sie hoffen, dass etwas für sie darin ist.


 

Dr. Bernadette Talartschik war zweimal in Uganda

Dr. Bernadette Talartschik hat zweimal die Waisenkinder in Uganda, die durch das Hilfsprojekt der Vellmarer Heilig Geist-Gemeinde unterstützt werden, besucht. Nebenstehend ein Bild von ihrem zweiten Besuch. Es ist ein Gruppenfoto am Begrüßungstag nach einem gemeinsamen Gottesdienst.  

 

Einweihung und Eröffnung des Raumes der Hoffnung

In einer beeindruckenden Feier kamen am Abend des Allerheiligenfestes nach der Eucharistiefeier ca. 80 Personen zusammen, um die ersten Stäbe in den RAUM DER HOFFNUNG einzubringen. Zunächst versammelte man sich in der Kirche - mit den Stäben in der Hand - und zog dann in den neuen Raum. Dort brachten die Teilnehmer ihre Stäbe vor die Wand. Durch die brenndende Kerzen in den Nischen und stimmungsvolle Farben konnte ein erster Einblick in die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten erlebt werden.

Am Allerseelentag, 02. November 2013, trafen sich Teilnehmer der Einweihungsfeier um 12 Uhr an verschiedenen Orten in Vellmar. Treffpunkte waren das Seniorenheim Mühlenhof, der Vellmarer Rathausplatz, die evangelische Kirche Obervellmar, die Ahnatalschule in Vellmar, der Friedhof Vellmar-West, das Herkules-Einkaufszentrum, die DRK-Kleiderkammer in Obervellmar sowie die erste Heilig Geist-Kirche am Oberen Weißen Weg in Niedervellmar. Von dort ging es zum Rathausplatz, wo die Teilnehmer gegen 12.30 Uhr eintrafen. Gemeinsam ging es dann zum Raum der Hoffnung.

Um 13.00 Uhr erfolgte die Einweihung und Eröffnung des RAUMES DER HOFFNUNG durch Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke. Die Einweihungsfeier wurde mit Impulsen, Texten und Liedern umrahmt. Die durch Vellmar getragenen Stäbe wurden in den Innenraum eingebracht. Es folgte ein Beisammensein bei Gulaschsuppe, Getränken und Kaffee.


Erster Spatenstich

Der Erste Spatenstich für unseren "Raum der Hoffnung" wurde am Pfingststamstag, dem 18. Mai 2013, gesetzt. Nach einer Begrüßung vom Sprecher des Pfarrgemeinderates, Dr. Thomas Reidick, der noch einmal die Entstehungsgeschichte zum "Raum der Hoffnung" darstellte und einem Wort zum Baubeginn des Architekten Jürgen Schuh, erinnerte Pfarrer Peter Göb an das Wort des Propheten Hosea: "Nehmt Neuland unter den Pflug" und sagte, dass der Raum für viele Personen und Institutionen "Neuland" sei, dass es nun zu betreten gelte.
Um Punkt 20.00 Uhr wurde von Jürgen Schuh (Architekt), Dr. Thomas Reidick (PGR), Benedict Freund (Jugendvertreter) und Pfarrer Peter Göb der Erste Spatenstich gesetzt!
Über 100 Personen aller Generationen waren dabei und kamen anschließend bei Sekt und Brezel ins Gespräch!


Gemeindeversammlung am 02. Dezember 2012, 11.30 Uhr

Der Sakrale Raum setzt (Maß)Stäbe… Er nimmt immer weiter konkrete Formen an. Nachdem im Frühjahr 2012 die Außendarstellung überarbeitet und optimiert wurde, ist nun auch die Innenraumgestaltung weiterentwickelt worden.

In einem längeren Prozess wurde diese Gestaltung durch Herrn Architekten Jürgen Schuh und seinem Team erarbeitet. Bei Gesprächen mit dem Bischöflichen Generalvikariat, u.a. mit dem Diözesanbaumeister Dr. Burghard Preusler, wurde dieses Konzept bestätigt und wir wurden ermutigt, diesen Entwurf umzusetzen. Dafür sind wir Dr. Preusler und dem Bistum Fulda sehr dankbar. 

Das Innenraumkonzept nimmt die Gedanken auf, die der Sakrale Raum als solches ausdrücken möchte: er soll einladend sein, der Zeit angepasst und neugierig machen. Dabei darf er irritierend wirken, jedoch immer auch herausfordernd, sich mit den Fragen des Lebens und Glaubens zu beschäftigen. 

Wesentliche Elemente der Innenraumgestaltung sind Holzstäbe, Lichtnischen, Musik und Lichtoptionen. Im Raum werden ca. 350-400 Holzstäbe, jeweils ca. 3 m lang, umlaufend vor der Wand montiert. Durch ihre Höhe nehmen sie die Aufteilung des Raumes auf. Die Stäbe sind flexibel und leicht veränderbar. Jeder Besucher kann so den Raum gestalten. Z.B. könnte ein Stab, der gerade steht, für mich Zeichen dafür sein, dass alles im Lot, alles o.k. ist, oder ein Stab, den ich schräg stelle, könnte bedeuten, dass etwas aus dem Lot geraden ist bzw. in meinem Leben krumm und schief steht. Vor den sechs Fenstern sind die Stäbe teilweise durchsichtig oder farbig. 

Warum Stäbe? Das Motiv des „Stabes“ kommt in der Bibel ca. 100mal vor. Mit dem Stab schlug Mose beim Auszug der Israeliten aus Ägypten an den Felsen und es floss Wasser heraus, so dass das Überleben der Menschen gesichert war. Ebenso teilte Mose mit dem Stab das Rote Meer und das Volk zog trockenen Fußes hindurch. Im Psalm 23 kommt der Stab vor: „Dein (Gottes) Stock und dein Stab geben mir Zuversicht“. Der Hirtenstab in seiner vielfältigen Funktion als Schutz-, Abwehr oder Rettungsstab weist auf das Verhalten Gottes gegenüber uns Menschen hin und lädt uns ein, es ihm gleich zu tun.
Jeder Stab steht für uns Menschen. Sowohl einzeln, als auch für die Gemeinschaft. Die Stäbe reichen nicht bis an die Decke, also nicht bis in den „Himmel“. Der Mensch ist in vielerlei Hinsicht begrenzt: seine Lebenszeit, sein Tun, sein Erkennen, sein Wollen, sein Können… Schließlich ist jeder Stab auch Anfrage an den Besucher, welche Maßstäbe er in seinem Leben hat, was und wen er sich zum Maßstab nimmt…
In den Lichtnischen können Kerzen aufgestellt werden. Licht ist ein Symbol der Hoffnung und des Glaubens. In der Dunkelheit eine Kerze entzünden, in schwierigen Lebenssituationen sich durch den Kerzenschein neue Hoffnung „zusagen“ lassen. Urgrund des Lichtmotivs ist die Feier der Osternacht, wenn die neue Osterkerze am Feuer, das die dunkle Nacht erhellt und den Tod vertreibt, entzündet wird. So gesehen, steht jedes Licht und jede Sehnsucht nach Licht für Auferstehung und Leben. 
Neben dem natürlichen Licht der Kerzen ist die Beleuchtung des Raumes dank moderner Technik in vielen Farben möglich. Farben können Stimmungen ausdrücken und zum Stimmungswechsel führen.  Ein Licht im Sakralen Raum steht für den einen Gott, für die „Sonne der Gerechtigkeit“. 
Schließlich wird die Bedeutung der Musik entsprochen, in dem eine Musikanlage es ermöglicht, unterschiedliche Musik einzuspielen.
Der Sakrale Raum bietet also viele Möglichkeiten für Ruhe, Gebet, Gedanken, Musik, Meditation, Gespräche zu Gottes Wort aus der Bibel. Er lädt ein, Neues zu entdecken, er ist veränderbar, und dennoch hat er seine Maßstäbe. Es ist ein Kirchenraum, der nicht verschlossen ist; Bedürfnisse nach Geborgenheit, nach Gottes Nähe brauchen geöffnete Räume, brauchen „Freiräume“!
Diese Angebote kann Jede/Jeder machen. Sie sind herzlich dazu eingeladen, diesen Raum zu nutzen, für sich persönlich, für ein Angebot, das Sie vielleicht machen können oder bei aktuellen persönlichen Anlässen der Freude und der Trauer und Situationen, sowie in geprägten Zeiten (Advent, Weihnachten, Fastenzeit, Ostern) oder in Situationen, die die Menschen in unserer Stadt, in unserem Land und in der Welt bewegen oder oder. 
Derzeit werden die Aufträge für die einzelnen Gewerke vergeben, geplanter Baubeginn wird im Frühjahr 2013, die voraussichtliche Bauzeit beträgt vier bis fünf Monate. Der Raum der Hoffnung setzt wirklich Maßstäbe.


Aktueller Sachstand laut Pfarrer Peter Göb am 25.11.2012

„Wann geht’s denn nun endlich los?“ – „Wird das überhaupt noch was?“ Solche und ähnliche Fragen haben Menschen aus Nah und Fern in den vergangenen Wochen an die Mitglieder von Pfarrgemeinde und Verwaltungsrat und an mich gestellt. In der Tat – lange war

„Funkstille“, habe ich nichts zum Stand des Projektes „Sakraler Raum“ gesagt. Doch nun haben sich Fragen geklärt, konnten
Rückmeldungen von Kunstausschuss und Bauabteilung des Bistums Fulda aufgearbeitet und so auch der Raum als solches weiterentwickelt werden. 
Nun aber konkret. Wie ist der aktuelle Stand? Wir haben im April die Baugenehmigung durch den Landkreis Kassel erhalten, im Juni wurde der Baubeginn durch das Bistum Fulda freigegeben. Nun sind die Ausschreibungen durch das Architekturbüro Jürgen Schuh, Kassel, auf den Weg gebracht. Im Herbst 2012 soll die Vergabe der Aufträge erfolgen. Baubeginn ist nun für März 2013 vorgesehen, eine Bauzeit von 4-5 Monaten eingeplant. Neben dem Bau des „Sakralen Raumes“ wird auch der Außenbereich in weiten Teilen neu gestaltet, die Fensterfront im Saal des Gemeindezentrums erhält durch neue Fenster und eine Tür zum Außenbereich ein neues Aussehen und auch der jetzige Eingangsbereich zu Kirche und Gemeindezentrum ist mit in die Überlegungen einbezogen.

Der „Sakrale Raum“ ist Zeichen unserer Hoffnung, dass die Heilig Geist-Gemeinde in Vellmar ihr Angebot für die Menschen ausbaut.
Das pastorale Konzept, die spirituelle Entwicklung und das Signal des Aufbruchs werden durch den Raum umgesetzt werden können.
Dieser Raum bedeutet zugleich Chance und Herausforderung: Chance, weil wir auf diese Weise gezielt und vielfältig einer veränderten
religiösen Orientierung Rechnung tragen können. Der geplante Raum wird ein Ort für vielfältige Formen von Gemeinschaftung und profilierter Pastoral. Herausforderung als Ort, der viele Menschen in ihrer Verantwortung für Kirche und  Gemeinde fordert.
„Wir müssen einen Blickwechsel vornehmen. Von den Begabungen her können wir dann fragen, welche Aufgaben wir gut wahrnehmen können. Wir können und müssen nicht alles machen. In jedem pastoralen Verbund gibt es aber so viele Begabungen, dass auch Neues begonnen werden kann“, so Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke, auf dem Diözesantag in Fulda am 03. Juli 2009.<p>


Gemeindeabend zum "Raum der Hoffnung" am 12. März 2012

Zu einem zweiten Gemeindeabend zum Raum der Hoffnung haben der Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat für Montag, den 12. März 2012, 20.00 Uhr in das Gemeindezentrum Heilig Geist eingeladen. Informiert wurde über die bis jetzt vollzogenen Planungsschritte, über Änderungen am Bauplan durch Architekt Schuh, über spirituelle Entwicklungen und über mögliche Angebote im Raum der Hoffnung.  


Erster Informationsabend  zum "Raum der Hoffnung" am 15.08.2011

Die Veränderungen in Kirche, Bistum und Gemeinde beschäftigen den Pfarrgemeinderat seit vielen Jahren. Dabei wird deutlich, dass neue Wege beschritten werden können und müssen. So wurde die Möglichkeit für einen neuen Sakralen Raum erörtert und dann in Fulda beantragt. Für diesen externen Sakrale Raum für Gebet und Gemeinschaft ist vom Bischöflichen Generalvikariat die Planungserlaubnis erteilt worden.

Während eines Informationsabends am 15.08.2011 legte Pfarrer Peter Göb die pastoralen Beweggründe für den Sakralen Raum dar; die stellv. Abteilungsleiterin des Seelsorgeamtes, Frau Dagmar Denker, machte deutlich, dass das Bistum Fulda dieses Projekt unterstützt und als Herausforderung für die Heilig Geist-Gemeinde sieht. Der Kasseler Architekt Jürgen Schuh stellte anschl. einen Entwurf für diesen Raum vor. Im Gespräch wurden Fragen und Anregungen aufgenommen. 
Die Gremien sind sich sicher, dass ein neuer Sakraler Raum der Vertiefung unseres Glaubens und damit der Erweiterung des bisherigen Tuns dient und sich auf andere Bereiche des Engagements auswirkt. Der Abend wurde von Jörg Machenbach, Hörfunkmoderator beim Hessischen Rundfunk, moderiert